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Fussball

Premier League: Kai Havertz schießt Chelsea kurz vor Schluss traumhaft zum Sieg

SID
Havertz traf gegen Newcastle kurz vor Schluss zum Sieg.

Inmitten der Turbulenzen um den russischen Klub-Besitzer Roman Abramowitsch hat Kai Havertz dem Champions-League-Sieger FC Chelsea einen Last-Minute-Sieg beschert. Mit seinem späten Tor sicherte der ehemalige Leverkusener den Blues ein 1:0 (0:0) gegen Newcastle United - einen Tag nach der Absetzung des Oligarchen als Klubvorstand.

Teammanager Thomas Tuchel feierte das Siegtor an der Seitenlinie ausgelassen und äußerte sich danach zu seiner Zukunft. "Es gibt keinen Zweifel, dass ich bis zum Ende der Saison bleibe", sagte der ehemalige Bundesliga-Trainer, schränkte aber ein: "Wir müssen Tag für Tag abwarten, denn alles kann sich ändern. Der Klub steht zum Verkauf, hoffentlich geht das durch."

Tuchel war zuletzt mit Manchester United in Verbindung gebracht worden. Dort steht Ralf Rangnick nur bis zum Saisonende als Teammanager unter Vertrag, danach wird er Berater.

Der Klubweltmeister konnte lange seine deutliche Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Zunächst vergab Havertz per Kopf eine Großchance (77.), dann traf der 22-Jährige doch noch (89.). Mit dem fünften Sieg in Folge festigte Chelsea den dritten Platz in der Premier League.

Am Samstag hatte die Liga Abramowitsch die Führung des Klubs entzogen. Diese Entscheidung folgt auf weitreichende Sanktionen der britischen Regierung gegen den Russen.

Die Maßnahme der Premier League dürfte allerdings keine weiteren Folgen haben, sie wirke sich nicht "auf die Möglichkeiten des Klubs, Trainingseinheiten und Wettbewerbsspiele durchzuführen" aus, hieß es in der Mitteilung der Liga.

Den Verkauf des FC Chelsea hatte Abramowitsch ohnehin bereits angekündigt, dieser wurde aufgrund der Sanktionen allerdings vorerst ausgesetzt. Zudem dürfen die Blues nur noch dank einer speziellen Lizenz in der Premier League spielen.

Chelsea darf derzeit keine Spieler verpflichten oder Verträge verlängern, auch der Verkauf von Eintrittskarten und Merchandising-Artikeln ist untersagt.

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