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Fussball

Timo Werner über Start beim FC Chelsea: "Auf den Boden der Tatsachen geholt"

Von SPOX
Timo Werner hatte bei Chelsea einen schwierigen Start.

Nach einem guten Start fiel Timo Werner beim FC Chelsea zwischenzeitlich in ein Loch. Auch dank Thomas Tuchel hat sich der Nationalstürmer aber wieder gefangen.

Wie der 24-Jährige dem kicker verriet, sei der Trainerwechsel von Frank Lampard zu Tuchel ein großer Vorteil für ihn gewesen. "Auch wenn ich viel an meinem Englisch arbeite, konnte ich mich zuvor nicht immer so ausdrücken, wie ich wollte, und musste aufpassen, dass man mich nicht falsch versteht. Das ist jetzt natürlich gar kein Problem mehr, da fühlt man sich fast schon ein bisschen heimisch."

Nach einem guten Beginn auf der Insel rutschte Werner in eine Tor-Krise und in die Kritik. "Klar habe ich mitbekommen, dass man bei solch einer Flaute nicht mehr unbedingt als Superstürmer bezeichnet wird", sagte Werner. "Ich musste einfach mal loslassen von dem ganzen Druck, Tore schießen zu müssen."

Vor allem die fußballerische Umstellung sei ihm schwergefallen. "Es ist in England so, dass man nie ein ruhiges Spiel hat. Man fährt zum Viertletzten, liegt nach 15 Minuten 0:1 zurück und die parken den Bus vor ihrem Tor, dass man sich nicht mehr durchkombinieren kann", sagte er, "die Spieler sind 1,90 Meter groß, brutal körperlich und richtig schnell - auch die Verteidiger. Es ist schon beeindruckend, was in puncto Intensität in der Premier League abgeht."

Timo Werner: "Auf den Boden der Tatsachen geholt"

Insgesamt blieb Werner in 1000 Minuten ohne Treffer. Zwar habe er keine Zweifel gehabt, das Selbstvertrauen habe aber dennoch einen Knacks bekommen: "Ich hatte dieses Selbstverständnis am Anfang auch hier, dass wenn ich treffe, ich hier mein Ding so weitermachen kann. Da wurde ich in den letzten Monaten auf den Boden der Tatsachen geholt."

Fünf Treffer und acht Vorlagen hat Werner in seinen bisherigen 25 Premier League-Partien gesammelt. Im Sommer überwies Chelsea 53 Millionen Euro an RB Leipzig, bei den Blues hat er einen Vertrag bis Sommer 2025.

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