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Fussball

Torwart-Streit bei United: Alles nur ein Joke?

Von SPOX
Tomasz Kuszczak (l.) spielte bis 2004 bei Hertha BSC, konnte sich aber nicht durchsetzen
© Getty

Lost in translation: Sir Alex Ferguson erklärt den "Torwart-Streit" zwischen Stammkeeper Edwin van der Sar und seinem möglichen Thronfolger, Tomasz Kuszczak, mit polnisch-britischen Humordifferenzen. Deutschlands WM-Hoffnung Mesut Özil gilt als möglicher Ersatz für Arsenal-Kapitän Cesc Fabregas, sollte dieser den Verein gen Barcelona verlassen. Doch nicht nur das: Arsene Wenger scheint auch schon einen Nachfolger für Keeper Manuel Almunia zu suchen. Chelsea sollte derweil dringend punkten.

Torwart-Streit nur Missverständnis? Sir Alex Ferguson ist den Spekulationen um einen handfesten Torwart-Streit zwischen Ersatzkeeper Tomasz Kuszczak und dessen "Vorgesetzten", Edwin van der Sar, entschieden entgegengetreten: "Das ist nicht wahr, Tomasz hat einen Witz gemacht. Es gibt kein Problem zwischen ihm und Edwin." Für die Frage, wie es zu dem Missverständnis hatte kommen können, hatte Ferguson auch eine Erklärung bereit: "Vielleicht verträgt sich polnischer nicht mit britischem Humor."

Zu der Debatte war es gekommen, nachdem Kuszczak gegenüber dem hauseigenen Sender "MUTV" gesagt hatte, Edwin van der Sar würde ihm keine Ratschläge geben, obwohl er viel mehr Erfahrung hätte. Kuszczak weiter: "Ich weiß nicht, vielleicht mag er mich nicht."

Afrika-Cup-Sorgen bei Chelsea: "Sun"-Kolumnist Terry Venables rät dem FC Chelsea, sich noch vor der Rückrunde von Manchester United abzusetzen, wenn er eine realistische Meisterschaftschance haben will. Der ehemalige Teamchef der Three Lions sieht Chelsea nicht gewappnet, die Ausfälle ihrer afrikanischen Spieler zu kompensieren, wenn diese im Januar zum Afrika-Cup nach Angola reisen. Mit Didier Drogba, Michael Essien, John Obi Mikel und  Salomon Kalou werden den Londonern gleich vier wichtige Spieler fehlen.

Chelsea-Coach Carlo Ancelotti hat die Aufhebung der Transfer-Sperre durch den CAS daher mit großer Erleichterung aufgenommen. Dennoch schließt er Schnellschüsse aus: "Wir wollen jetzt noch keine Entscheidungen treffen. Zurzeit bin ich sehr zufrieden mit meinem Kader." Das liegt sicher auch an der Rückkehr des langzeitverletzten Joe Cole. Rechtzeitig vor dem großen Aufeinandertreffen mit dem ärgsten Verfolger aus Manchester findet der offensive Mittelfeldspieler immer besser in die Spur.

Özil an die Themse? Wie der "Daily Star" vermeldet, gilt Mesut Özil als aussichtsreicher Kandidat, Cesc Fabregas bei, FC Arsenal zu beerben. Der "Daily Star" spekuliert, dass Arsenal schon im Winter an Özil herantreten könnte, um prominenten Konkurrenten - wie Manchester United und FC Liverpool - zuvorzukommen. Die ins Spiel gebrachten 17 Millionen Euro dürften aber vermutlich nicht ausreichen, um die Werder-Verantwortlichen zum Nachdenken zu bewegen. Sollte Özil bei der WM in Südafrika überzeugen, würde sein Marktwert rapide steigen.

Wenn Arsenal Fabregas tatsächlich abgeben sollte, werden die Londoner aber mehr als flüssig sein. Der Gunners-Kapitän war im Jahr 2003 aus der Barcelona-Jugend zu Arsenal gewechselt und stieg unter Wengers Führung schnell zum Stammspieler auf. Mittlerweile ist Fabregas auch aus dem spanischen Nationalteam nicht mehr wegzudenken. Der FC Barcelona und sein Trainer Pep Guardiola wollen den verlorenen Sohn schon länger zurückgewinnen.

Neben Özil könnte auch ein neuer Torhüter bald in den Fokus von Arsenal geraten. Der Franzose Hugo Lloris beeindruckt bei Olympique Lyon mit Konstanz und spektakulären Paraden. Das ist auch Landsmann Wenger nicht entgangen: "Er ist ein fantastischer Keeper, der eine fantastische Zukunft vor sich hat", sagte Wenger gegenüber der "Daily Mail". Seine Worte werden die Spekulationen um eine Manuel-Almunia-Nachfolge ohne Zweifel befeuern.

Shawcross gibt Manchester United einen Korb: Ryan Shawcross, eines der größten Verteidiger-Talente der Insel, bleibt bei Stoke City. Er wird seinen Vertrag bis 2013 verlängern, vermeldet die "Daily Mail". Sir Alex Ferguson, der mit United ein Vorkaufsrecht auf seinen ehemaligen Schützling hält, kann seine Pläne, Shawcross zurückzuholen, wohl vorerst zu den Akten legen. Zuletzt hatte es Gerüchte um ein Tauschgeschäft Shawcross/Rio Ferdinand gegeben.

Mesut Özil im Steckbrief

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