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Fussball

Ferguson: "Benitez ist arrogant"

Von SPOX
Sir Alex Ferguson (l.) ist seit 1986 Trainer bei Manchester United
© Getty

Als wäre es in der Liga nicht schon spannend genug - ein Punkt trennt Manchester United vom FC Liverpool. Jetzt geht das Verbalduell der Trainer in die nächste Runde. ManUnited Trainer Alex Ferguson geht dabei das Verhalten von Rafael Benitez gehörig auf die Nerven.

Alles begann mit einer Äußerung von Rafael Benitez. Im Januar kritisierte der Liverpool-Coach das Verhalten von Sir Alex Ferguson gegenüber den Unparteiischen und trat damit eine Lawine los.

In den Wochen und Monaten darauf entwickelte sich eine mediale Schlammschlacht zwischen beiden Top-Trainern, die jetzt eineb neuen Höhepunkt erreicht hat.

Auslöser: Eine Handbewegung von Rafael Benitez während des Liga-Spiels gegen die Blackburn Rovers.

"Das war absolute Verachtung"

Nach dem 2:0 seiner Reds in der 33. Minute überkreuzte der Coach seine Arme und gab damit zu verstehen, das Spiel sei gelaufen. Zumindest ist das die Interpretation von Alex Ferguson.

Als "arrogant" bezeichnete der Coach der Red Devils dieses Verhalten. "Das war absolute Verachtung," schimpfte Ferguson weiter und stellte sich vor seinen Trainerkollegen aus Blackburn. "Ich glaube nicht, dass Sam Allardyce das verdient hat."

Benitez: Handbewegung war ironisch

Auch der Rovers-Manager schoss in Richtung Benitez: "Ich war sehr enttäuscht von seinen Gesten am Spielfeldrand. Von jemand in seiner Position hätte ich mehr erwartet. Aber so ist er halt."

Benitez selbst beschrieb die Geste nach dem Tor als ironisch, da er kurz vor dem Treffer seiner Mannschaft eine nicht befolgte Anweisungen gab.

Er habe seine Spieler Alonso und Insua aufgefordert, einen Freistoß kurz auszuführen. Alonso hingegen lupfte den Ball direkt in den Strafraum auf Torres, der daraufhin einnetzte. So sollte seine Handbewegung andeuten, dass seine Spieler auch ohne seine Anweisungen alles richtig machen.

Ferguson rät Benitez zu neuem Hobby

Ferguson sieht das nicht so und sieht die Ursachen in Benitez' Verhalten in dessen Macht, die er in Liverpool erlangt hat: "Er hat sich bei Liverpool in eine starke Position manövriert und will alle Transfers kontrollieren - warum auch immer.  Aber das wäre das Letzte, was ich wollte."

Stattdessen solle sich Benitez lieber ein neues Hobby neben dem Fußball zulegen. "Ich weiß nicht, was er in seiner Freizeit macht, aber er nutzt sie sicherlich nicht richtig", so Fergusons private Spitze.

Und noch einen Seitenhieb konnte sich der Schotte kurz vor dem FA-Cup-Halbfinale gegen Everton nicht verkneifen. "Unabhängig davon was Rafael Benitez sagt, Everton ist ein großer Klub. Er nannte sie einen kleinen Klub, was nur seine Arroganz bestätigt."

Gerrard fehlt gegen Arsenal

Benitez gab bisher noch kein Kommentar zu den jüngsten Äußerungen seines Trainer-Kollegen aus Manchester ab. Ihn plagen derweil andere Probleme.

Im wichtigen Liga-Spiel gegen den FC Arsenal am Dienstag wird Kapitän Steven Gerrard wegen einer Muskelzerrung ausfallen.

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