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Fussball

"Ich werde bei der EM spielen"

SID
Fußball, Lehmann
© Getty

Berlin - Nationaltorhüter Jens Lehmann will die Entscheidung über einen möglichen Vereinswechsel im Winter nicht mehr lange hinauszögern.

"Ich sollte in gut einer Woche Näheres wissen, um dann in den ersten Tagen des neuen Jahres die Entscheidung zu treffen", sagte der Schlussmann des FC Arsenal in einem Interview mit dem Berliner "Tagesspiegel".

Der 38-Jährige bestätigte, dass er Angebote sondiere. "Ich habe mir etwas angehört. Ich kann dazu im Moment aber noch nichts Konkretes sagen", erklärte Lehmann, der bei Arsenal nur noch die Nummer 2 hinter dem Spanier Manuel Almunia ist.

Ein Wechsel innerhalb der Premiere League zu Manchester City käme "vielleicht" für ihn in Frage, "aber ich habe da mit niemandem gesprochen".

"Bin ziemlich komplett in meinen Fähigkeiten"

Um seine Zukunft in der Nationalmannschaft macht sich der 38-Jährige indes keine Sorgen. "Ich werde bei der EM spielen", sagte Lehmann. Seine Konkurrenten im DFB-Tor sieht er noch nicht auf einer Höhe mit sich selbst.

"Vielleicht sind sie handwerklich irgendwann besser als ich. Sie können aber nicht innerhalb des nächsten halben Jahres das Spielverständnis aufholen, was ich ihnen voraus habe", so Lehmann. Dazu komme, "dass ich ziemlich komplett in meinen Fähigkeiten bin".

Der Bundesligist VfL Wolfsburg habe seines Wissens nach Arsenal-Trainer Arsene Wenger kontaktiert. Konkrete Angaben wollte Lehmann öffentlich nicht machen, es sei alles "ein schwebender Zustand".

Spitzen gegen Wenger

Beim FC Arsenal hatte er sich für diese Saison als Ziel eigentlich den erneuten Einzug ins Champions-League-Finale vorgenommen. "Wegen dieses Spiels bin ich hiergeblieben", sagte Lehmann.

Er habe noch "etwas gutzumachen", nachdem er beim 1:2 im Champions-League-Finale 2006 gegen den FC Barcelona vom Platz gestellt worden war: "Nur langsam frage ich mich, ob ein weiteres Champions-League-Finale überhaupt noch drin ist für mich."

Auf Wengers Kritik, er nehme sich manchmal zu viel heraus, reagierte Lehmann mit Unverständnis. "Wenn er mir übel nimmt, dass ich mich nicht freue, nur zweiter Mann zu sein, dann kann ich auch nichts dafür. Wenn jemand Grund hätte, übel gelaunt zu sein, dann wohl eher ich."

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