Fussball

Max Kruse erklärt Fenerbahce-Kündigung mit ausstehenden Gehältern

SID

Der frühere Nationalspieler Max Kruse hat die Trennung von seinem bisherigen Arbeitgeber Fenerbahce Istanbul mit ausstehenden Gehaltszahlungen begründet. Auf seinem Instagram-Account schrieb der 32-Jährige am Freitag in einem "Brief an die Fans" auf Deutsch, Türkisch und Englisch, er habe am Donnerstag mit sofortiger Wirkung gekündigt, weil der Klub "mir seit Februar 2020 nahezu mein vollständiges Gehalt nicht bezahlt hatte".

Die bestehenden Rückstände seien zu einem "erheblichen Teil" bis dato nicht ausgeglichen worden. So sei er "bedauerlicherweise zu diesem Schritt gezwungen". Fenerbahce hatte am Vortag seinerseits mitgeteilt, Kruses Vorgehen sei "unfair und unbegründet" und einen Gang vor die Sportgerichte angekündigt.

Kruse teilte nun mit, er habe die Menschen in der Türkei seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer von Werder Bremen als "überaus gastfreundlich kennen und schätzen gelernt" und bedankte sich "von Herzen bei den Fans". Zu weiteren Einzelheiten will der Angreifer sich in der Öffentlichkeit nicht äußern.

In 20 Ligaspielen erzielte Kruse sieben Tore für den 19-maligen Meister. Bei Wiederbeginn der türkischen Süper Lig am vergangenen Wochenende war er aufgrund einer Sprunggelenksverletzung nicht einsatzfähig.

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