Fussball

FIFA: Infantino schürt Afrikas Zukunftsträume

SID
FIFA-Boss Gianni Infantino mit dem Premierminister Mosambiks, Carlos Agostinho do Rosario.

Weltverbandsboss Gianni Infantino will Afrikas Fußball an die Weltspitze verhelfen und hat auf dem Kontinent Träume von einer rosigen Zukunft geschürt.

Auf einer Jubiläumsveranstaltung in der Demokratischen Republik Kongo riet der Schweizer FIFA-Präsident zur Gründung einer Afrika-Liga für Klubs und rief zu Milliardeninvestitionen für den Bau von modernen Stadien in allen afrikanischen Ländern auf.

"Man muss die 20 besten Vereine aus Afrika in einer Liga spielen lassen. Eine solche Liga würde mindestens 200 Millionen Dollar Einnahmen bringen, wodurch sie zu den zehn größten Ligen der Welt gehören würde", sagte Infantino in einer Rede zum 80-jährigen Bestehen des Traditionsklubs Tout-Puissant Mazembe.

Für die Errichtung neuer Arenen appellierte der 49-Jährige an potenzielle Finanziers, eine Milliarde aufzubringen, "damit wir jedes afrikanische Land mit einem echten Fußballstadion nach FIFA-Standards ausstatten können".

Ansetzen will Infantino auch bei der Förderung einheimischer Spieler. Die Abwanderung der vielversprechendsten Talente zu bekannten Vereinen außerhalb des Kontinents zu stoppen, sei die Herausforderung. Zum Modernisierungsplan des FIFA-Chefs für Afrika gehören außerdem die Professionalisierung des Schiedsrichterwesens und neue Strukturen in der Sportgerichtsbarkeit.

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