Vierter WM-Startplatz für CONCACAF?

SID
Sepp Blatter strebt Ende Mai seine fünfte Amtsperiode als FIFA-Präsident an
© getty

Amtsinhaber Joseph S. Blatter umgarnt im Kampf um seine Wiederwahl zum Präsidenten des Fußball-Weltverbandes FIFA die Mitgliedsverbände aus Nord- und Zentralamerika sowie der Karibik.

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Bei einer Sitzung der Kontinental-Konföderation CONCACAF sprach sich der 79-jährige Schweizer für einen festen vierten WM-Startplatz für die Region aus, sofern das bisherige Format mit 32 Mannschaften beibehalten wird.

"Sollten bei der WM weiter 32 Mannschaften teilnehmen, sollten der CONCACAF vier Teams zustehen", sagte Blatter in Nassau auf den Bahamas. Bislang hat die CONCACAF drei feste Startplätze für die WM-Endrunde, der viertplatzierte der Qualifikation muss in Ausscheidungsspielen mit einem Team aus der Ozeanien-Gruppe um ein Ticket kämpfen.

CONCACAF sichert Stimmen zu

Bei den CONCACAF-Delegierten kam Blatters Vorstoß offenbar gut an, gleich zehn Nationalverbände sicherten dem FIFA-Boss ihre Unterstützung zu. "Die CONCACAF-Mitglieder senden die klare Botschaft, dass sie Präsident Blatter weiter zur Seite steht", sagte CONCACAF-Präsident Jeffrey Webb.

Bruce Gaynor, Vizepräsident des jamikanischen Verbandes, sagte: "Jamaika wird den Präsidenten weiter unterstützen. Wir denken, dass er sich auf dem richtigen Weg befindet. Die Möglichkeiten, die wir in den vergangenen 20 Jahren hatten, sind seiner Vision zu verdanken."

Blatter ist bei der Wahl am 29. Mai der große Favorit, er strebt seine fünfte Amtszeit an. Blatters Herausforderer sind der Jordanier Prinz Ali bin Al Hussein (39), der frühere Weltfußballer Luis Figo aus Portugal (42) und der Niederländer Michael van Praag (67).

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