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Fussball

"Egoistisch": Roberto Carlos kritisiert Eto'o

Von Marco Nehmer
Samuel Eto'o konzentrierte sich nach Roberto Carlos' Ansicht zu wenig auf den Fußball
© getty

Roberto Carlos hat seinen ehemaligen Teamkollegen Samuel Eto'o scharf kritisiert. Der Kameruner sei bei Anschi Machatschkala durch seinen Egoismus negativ aufgefallen.

"Nach der Ankunft von Eto'o gab es Probleme innerhalb der Mannschaft. Wir mussten einigen Spielern seine Verpflichtung erklären", so der Brasilianer in der TV-Sendung "Globoesporte".

Carlos war anfangs als Spielertrainer, später als Sportdirektor in Dagestan tätig, Eto'o wechselte 2011 zu Anschi und war bis zu seinem Wechsel zu Chelsea dort der bestbezahlte Fußballer der Welt.

"Es kam der Punkt, da wollte sich Samuel in meine Arbeit einmischen. Er wollte den Verein kontrollieren, meinen Posten und den von Trainer Guus Hiddink einnehmen", ließ der frühere Weltklasse-Linksverteidiger und heutige Trainer von Sivasspor kein gutes Haar am 32-jährigen Stürmer.

"Er hat alles gemacht, nur nicht Fußball gespielt"

"Es ist irritierend und seltsam wenn ein Fußballer versucht, befreundete Spieler im Verein unterzubringen, anstatt sich um den Fußball zu kümmern. Er hat alles bei Anschi gemacht, nur nicht Fußball gespielt", so der Weltmeister von 2002.

Carlos und Eto'o spielten in Machatschkala bereits zum zweiten Mal zusammen. Ende der Neunziger waren sie Mannschaftskollegen bei Real Madrid. "Ich kenne Eto'o seit er 16 ist. Er ist ein guter Mensch und ich habe ihn immer gemocht, aber er denkt immer nur an sich, nicht an die Gruppe", wirft der 40-Jährige dem Kameruner Egoismus vor.

Samuel Eto'o im Steckbrief

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