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Fussball

Begehrter Riese hält Fulham die Treue

Von SPOX
Brede Hangeland (r.) wechselte 2008 für 4,7 Millionen Euro von Kopenhagen zum FC Fulham
© Getty

Top-Klubs locken einen Riesen, doch der bleibt Fulham treu. Real-Urgestein Guti büffelt schon mal Englisch, Patrick Vieira wird heiß gehandelt und ein Franzosen-Trio kämpft um Exil-Stürmer Florent Sinama-Pongolle.

Hangeland hält Fulham die Treue: Der baumlange Innenverteidger hat bei den Londonern seinen Vertrag bis 2013 verlängert. Brede Hangeland, im Januar 2008 aus Kopenhagen zu Fulham gewechselt, war wegen seiner konstant guten Leistungen auch mit größeren Namen aus der Premier League in Verbindung gebracht worden, beispielsweise dem FC Arsenal. "Ich habe immer gesagt, dass ich in Fulham glücklich bin und alles dafür tue, dass das Team weiter Erfolg hat", betonte Hangeland. Coach Roy Hodgson hat Fulham innerhalb von zwei Jahren von einem Abstiegskandidaten zu einem Europa-League-Teilnehmer geformt. Der siebte Rang in der letzten Saison war die beste Platzierung der Klubgeschichte. Die Vertragsverlängerung Hangelands stellt nun ein weiteres Signal für den Aufschwung Fulhams dar. "Ich bin sehr glücklich, einen neuen Vertrag unterschrieben zu haben, und hoffe, die Monate der Spekulation um meine Zukunft sind damit zu Ende", sagte der 28-jährige Norweger auf der Vereins-Website.

Viele Möglichkeiten für Patrick Viera: Der französische Defensivstratege von Inter Mailand kann mit seiner Situation bei den Nerazzurri nicht zufrieden sein, zu oft sitzt er unter Jose Mourinho nur auf  der Bank. Um seine WM-Teilnahme mit den Franzosen nicht zu gefährden, strebt der 33-jährige einen Wechsel in der Winterpause an. Wie "The Irish Independent" berichtet, hat sich nach dem Aus in der Champions League der FC Liverpool in die lange Schlange der Interessenten eingereiht. Reds-Coach Rafael Benitez hat erkannt, dass seinem Team ein erfahrener Sechser gut zu Gesicht stehen würde, nachdem der Abgang von Xabi Alonso im Sommer nicht adäquat aufgefangen werden konnte. Alonsos Nachfolger Alberto Aquilani standen bislang Verletzungen im Weg, ob er dauerhaft wird helfen können, ist noch nicht erwiesen. Viera hat vor seiner Zeit in Mailand neun Jahre beim FC Arsenal gespielt und kennt die Premier League daher aus dem Effeff.  Neben Liverpool sollen auch Lyon, Barcelona und Tottenham an Viera interessiert sein.

Guti büffelt Englisch: Patrick Viera soll vielleicht Xabi Alonso ersetzen, Guti will vor ihm fliehen. Im überbesetzten Mittelfeld von Real Madrid hat Guti schlechte Karten, vor allem nachdem er sich mit seinem chilenischen Coach Manuel Pellegrini verkracht hat. Wie die "Daily Mail" berichtet, nimmt Guti daher schon Englisch-Unterricht, um sich auf einen Wechsel im Winter vorzubereiten. Der 33-jährige Spanier soll dem Vernehmen nach knapp fünf Millionen Euro kosten, und zwei Vereine wollen die Summe aufbringen: Die Rivalen United und City aus Manchester. Die Red Devils könnten die Erfahrung von Guti gut gebrauchen, City wird bekanntlich mit fast jedem prominenten Spieler in Verbindung gebracht.

Richards muss bleiben: "Micah Richards geht im Januar nirgendwo hin", ist sich City-Trainer Mark Hughes sicher. Der Waliser möchte sein Verteidiger-Talent, der ob der großen Konkurrenz bei den Citizens auch seine Chancen in Englands Nationalteam schwinden sieht, auf keinen Fall gehen lassen. Zuletzt sollen zwei Konkurrenten aus der Premier League, Aston Villa und Tottenham Hotspur, Interesse an Richards bekundet haben. "Er ist ein wichtiger Teil in unserem Konzept, hier etwas aufzubauen, und wir wissen, dass er sich noch verbessern kann." Mit 21 Jahren hat Richards bereits elf Spiele für die Three Lions absolviert. Unter Fabio Capello kommt er aber überhaupt nicht zum Zug, sondern "muss" für das U-21-Team auflaufen. Wegen seines frühen Debüts in der Nationalmannschaft sei für Richards einiges schwieriger geworden, sagt Hughes: "Man muss sich erst daran gewöhnen, dass die Leute dich kritischer sehen und vielleicht hat Micah damit noch seine Schwierigkeiten."

Franzosen-Trio auf Stürmerjagd: Die spanische Zeitung "AS" berichtet, dass Atletico-Stürmer Florent Sinama-Pongolle Lockrufe aus der Heimat vernimmt. Gleich drei Mannschaften aus der Ligue 1 wollen den 25-jährigen verpflichten: Lorient, Paris Saint-Germain und Bordeaux. Der Überraschungsmannschaft aus Lorient, zurzeit Tabellenvierter, werden die besten Chancen eingeräumt. Sinama-Pongolles Berater verweilt schon beim bretonischen Klub, allerdings um eine Vertragsverlängerung für einen anderen Klienten auszuhandeln. Nicht auszuschließen, dass bei dieser Gelegenheit auch über Sinama-Pongolle gesprochen wird. Bei Atletico Madrid sieht sich der Stürmer einer enormen Konkurrenzsituation ausgesetzt, das Südamerika-Duo Sergio Agüero und Diego Forlan ist absolut unantastbar. Seine Außenseiterchance auf einen Platz in Frankreichs WM-Kader ist ohne regelmäßige Spielpraxis auf ein Minimum reduziert, daher erscheint ein Wechsel realistisch.

Brede Hangeland im Steckbrief

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