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Fussball

Wahlkampf bei Real: Kaka kommt!?

Von SPOX
Kaka kam 2003 aus seiner brasilianischen Heimat für rund acht Millionen Euro zum AC Mailand
© Getty

Laut einer spanischen Zeitung soll Superstar Kaka vom AC Mailand im Sommer nach Madrid wechseln. Kostenpunkt 60 Millionen Euro. Gleich 80 Millionen will Juventus Turin für neue Spieler investieren.

Die Präsidentschaftswahl bei Real Madrid wirft ihre Schatten voraus. Bis Juni ist zwar noch ein Weilchen hin, doch Argumente sammeln für die eigene Wahl kann man nicht rechtzeitig genug.

Favorit für den Chefposten bei den Königlichen ist Florentino Perez, der dem Klub schon von 2000 bis 2006 vorstand und mit seinen Transfers von Zinedine Zidane, Luis Figo und David Beckham den Mythos von den Galaktischen begründete.

Jetzt hat Perez den nächsten galaktischen Deal eingetütet, behauptet zumindest die "Marca".  Kaka soll für 60 Millionen Euro im Sommer vom AC Mailand zu Real wechseln.

Auch noch Xabi Alonso und Fabregas

Perez und Milan-Vize Galliani hätten sich am 16. März geeinigt, der Wechsel des bald 27-jährigen Brasilianers sei somit beschlossen, wird "Marca" genauer.

Aber weil man auf einem Bein schlecht steht, will es Perez natürlich nicht bei Kaka belassen. Mit Xabi Alonso vom FC Liverpool und Cesc Fabregas vom FC Arsenal würde er sich schon gern auch noch schmücken.

Beide zusammen genommen dürften einen Marktwert von etwa 70 Millionen haben.

Ronaldo bekennt sich zu ManUtd

Am Samstag sorgte eine andere Meldung für Aufsehen: Auch Cristiano Ronaldo wäre fix als Neuzugang bei Real zur kommenden Saison. 82 Millionen soll der Deal wert sein.

Die Entscheidung für Madrid habe Ronaldo angeblich schon im vergangenen Herbst getroffen. Am Montag wurde der 24-Jährige selbstverständlich in englischen Medien mit einem Bekenntnis für Manchester United zitiert: "Ich liebe diesen Klub, ich denke, es ist der richtige Klub."

Juves 80-Millionen-Plan: Die Meisterschaft ist nach dem 3:3 im Heimspiel gegen Chievo Verona wohl dahin, doch für die Champions League kann die Alte Dame getrost planen. Um in der Königsklasse in Zukunft wieder eine gewichtigere Rolle spielen zu können, muss aber neues Personal her.

Juve sucht einen Nachfolger für Pavel Nedved, der im Sommer endgültig aufhören will. Dafür - im Gespräch ist unter anderem weiterhin Bremens Diego - seien 20 Millionen Euro eingeplant und auch auf der hohen Kante, für größere Geschäfte aber müssten erst ein paar Transfereinnahmen her. Präsident Giovanni Cobolli Gigli würde am liebsten 80 Millionen in einen neuen Kader investieren.

David Trezeguet (Marktwert etwa 20 Millionen), der bei Trainer Claudio Ranieri in Ungnade gefallen ist, kann gehen. Und nicht einmal Torwart-Ikone Gianluigi Buffon ist in Turin noch eine heilige Kuh. Bei einem entsprechenden Angebot würde man auch über einen Verkauf des 31-Jährigen verhandeln.

Cesc Fabregas will bleiben: Angeblich soll der FC Barcelona 50 Millionen Euro für den Mittelfeldstar des FC Arsenal ausgeben wollen. Der sagt: Alles Quatsch. "Ich bin sehr glücklich bei Arsenal und nicht dafür verantwortlich, was die Medien erzählen", sagte der 21-jährige Spanier. "Ich bin stolz, Kapitän dieser Mannschaft zu sein und sehe meine Zukunft bei Arsenal."

Saisonaus für Europameister: Ausgerechnet vor dem Champions-League-Duell mit Arsenal ist das Verletzungspech über den FC Villarreal hereingebrochen. So zog sich Santi Cazorla bei der verkorksten Generalprobe gegen Almeria (0:3) einen Knöchelbruch zu und fällt für den Rest der Saison aus.

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