Fussball

Stimmen zur Zwischenrunde der Europa League: "Da wird mir warm ums Herz"

Von SPOX
Adi Hütter und die Eintracht haben Salzburg mit 4:1 geschlagen.

Mit 4:1 fertigt die Eintracht aus Frankfurt im Hinspiel der Europa-League-Zwischenrunde RB Salzburg ab. Während sich Fredi Bobic trotz des hohen Sieges über den Elfmeter ärgert, ist Trainer Adi Hütter sehr zufrieden. Leverkusen ist etwas genervt vom Gegentor.

SPOX hat die Stimmen von DAZN gesammelt.

Eintracht Frankfurt - RB Salzburg 4:1

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt) über...

... das Spiel: "Wir haben heute wieder eine tolle Europacupnacht gesehen. Ein in dieser Höhe absolut verdienter Sieg. Ich habe eine Mannschaftsleistung gesehen, bei der mir warm ums Herz wird. Die Mannschaft hat das Spiel von der ersten Minute so angenommen, wie wir es besprochen haben. Wir waren unglaublich bissig, aggressiv und immer griffig im Spiel und sind immer wieder gefährlich nach vorne gewesen. Das ist die beste Leistung der bisherigen Saison."

... das Rückspiel: "Was in der Vorrunde war, interessiert mich heute schon lange nicht mehr. Wir sind in einer Top-Verfassung. Wir müssen damit in einer Woche etwas anfangen. Salzburg muss unglaublichen Druck aufbauen. Ich weiß, was uns in Salzburg erwartet, deshalb hat mich das Gegentor geärgert. Mit einer Leistung wie der heutigen kommen wir sicher weiter."

Fredi Bobic (Eintracht Frankfurt): "Wenn du 4:1 gewinnst, kannst du nicht von einer schlechten Ausgangslage reden. Natürlich ärgert man sich immer über ein Gegntor, das ist klar. Er trifft den Ball zuerst, dadurch ist es kein Elfmeter. Aber vor dem Spiel hätten wir ein 4:1 unterschrieben. Es war eine sehr konzentrierte Leistung von uns. Das ist aber noch nicht entschieden, Salzburg hat eine gute Mannschaft."

Stefan Ilsanker (Eintracht Frankfurt): "Heute schlägt mein Herz nur für die Eintracht. Es war ein unglaublich geiles Europacup-Spiel. Diese Eindrücke der Stimmung werden noch lange in Erinnerung bleiben, auch bei den Salzburgern."

Jesse March (RB Salzburg): "Ich bin nicht zufrieden. Ich weiß nicht, warum diese Leistung so schlecht war. Wir hatten ein super Trainingslager. Ich habe viele Emotionen. Wir brauchen Pause und müssen überlegen, was der nächste Schritt für diese Gruppe ist. Wir waren nicht mutig, waren nicht aggressiv auf dem Platz. Frankfurt war gut, aber das hatte viel mit uns zu tun. Wir gewannen kein Duell, hatten keine Einstellung. Wir brauchen Männer. Profifußball entscheidet sich mehr in schwierigen Zeiten. Wir haben ein bisschen Hoffnung, aber wir brauchen eine bessere Idee für eine bessere Leistung."

Maximilian Wöber (RB Salzburg): "Es ist eine Mentalitätssache. Frankfurt war zu gut für uns heute. Wir haben das Schlechteste in dieser Saison gezeigt. Frankfurt hat uns überrannt. Wir haben die Zweikämpfe nicht gewonnen. Es wird schwer. Wir werden nicht aufhören, daran zu glauben. Aber es braucht eine ganz andere Leistung. Wir müssen das Spiel gut aufarbeiten und Klartext reden. Diese Diskussionen können auch einmal härter ausfallen."

Bayer Leverkusen - FC Porto 2:1

Peter Bosz (Trainer Bayer Leverkusen): "Alles in allem bin ich mit der Vorstellung zufrieden. Wenn du aber mit 2:0 führst und dann nur 2:1 gewinnst, ist das unglücklich. Letztendlich haben wir gewonnen und das ist wichtig. Wir treffen in fast jedem Spiel und das werden wir auch in Porto versuchen."

Simon Rolfes (Sportdirektor Leverkusen): "Natürlich tut es weh, Porto hat gute Freistoßschützen. Es wäre wichtig gewesen, im Europapokal zu Hause zu Null zu spielen, aber wir haben auch alle Möglichkeiten, in Porto zu treffen. Wichtig ist, dass wir gewonnen haben. Jetzt muss uns Porto erst einmal schlagen."

VfL Wolfsburg - Malmö FF 2:1

Josip Brekalo (VfL Wolfsburg): "Es war ein sehr intensives Spiel. Wir haben trotz des Rückstandes eine gute Mentalität gezeigt und sind durch unser erstes Tor wieder ins Spiel zurückgekommen. Ich glaube wir waren die bessere Mannschaft und können mit breiter Brust ins Rückspiel nach Malmö gehen. Mit so einer Leistung wie heute kommen wir weiter."

Maximilian Arnod (VfL Wolfsburg): "Ein Sieg tut immer gut. Speziell nach dem Gegentreffer, den wir bekommen haben und dem Rückstand, dem wir hinterherlaufen mussten. Nach dem Ausgleich haben wir das Spiel dann dominiert. Wir müssen uns aber vorwerfen heute zu wenige Tore gemacht zu haben. Für das Rückspiel ist das dennoch eine gute Ausgangssituation. Dort wollen wir dann weiterkommen."

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