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Fussball

EM: Seehofer setzt sich für Ausnahme bei Einreiseregeln ein

SID
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) setzt sich für Ausnahmen bei den Einreiseregeln aus Großbritannien für Teilnehmer der Fußball-EM (11. Juni bis 11. Juli) ein.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) setzt sich für Ausnahmen bei den Einreiseregeln aus Großbritannien für Teilnehmer der Fußball-EM (11. Juni bis 11. Juli) ein.

Es werde derzeit "geprüft, welche eng begrenzten Anpassungen an den Einreisebestimmungen für die Teilnehmer vorzunehmen sind", sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Mittwoch: "Deutschland wird seinen Teil leisten, damit dieses Ereignis gelingen kann."

Großbritannien gilt als Virusvarianten-Gebiet, die Einreise war zuletzt aufgrund der dortigen Ausbreitung der als besonders ansteckend geltenden indischen Corona-Variante drastisch eingeschränkt worden. Die Stadt München ist deutscher Ausrichter der paneuropäischen EM, dort finden die drei Gruppenspiele der deutschen Nationalmannschaft sowie ein Viertelfinale statt.

Die vier England-Legionäre Ilkay Gündogan, Antonio Rüdiger, Timo Werner und Kai Havertz müssten bei der Einreise nach Deutschland derzeit für 14 Tage in Quarantäne, ein Freitesten ist nicht möglich. Betroffen von der Regelung wären zudem die Teilnehmer des Viertelfinals in München, wenn sie zuvor eine Partie in Großbritannien absolviert hätten.

Der Infektionsschutz habe "weiter höchste Priorität", diese Konstellation kollidiere aber "im Moment mit der Vorschrift, dass jemand bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet in Quarantäne muss", sagte der Sprecher. Der Profisport habe aber "die Möglichkeit, besondere Schutzkonzepte einzuhalten. Es wird geprüft, wie wir das organisieren können. Sonst steht Spielort München für diese Begegnung infrage".

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