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Fussball

Holstein Kiels Jae-sung Lee über Bayerns Thomas Müller: "Alle Mannschaften brauchen einen Spieler wie ihn"

SID
Jae-sung Lee kämpfte am Mittwochabend mit Holstein Kiel die haushoch favorisierten Bayern nieder.

Offensivspieler Jae-sung Lee von Holstein Kiel hat nach dem Sensationserfolg im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München von Thomas Müller geschwärmt.

"Ich mag Thomas sehr gerne. Er zeigt immer seine positive Energie auf dem Platz, und das heitert seine Kollegen auf. Ich möchte das wirklich von ihm lernen", lobt der Südkoreaner, der sich bereits im Vorfeld auf die Begegnung mit dem Weltmeister von 2014 gefreut hatte, im Gespräch mit SPOX und Goal.

Bereits bei der vergangenen WM-Endrunde standen sich die zwei Akteure gegenüber. "Ich erinnere mich an das WM-Gruppenspiel. Wir schießen in der 90. Minute das erste Tor und Thomas sagt: 'Ist gut, wir haben noch sechs Minuten!' Deutschland war drauf und dran, das Spiel zu verlieren, aber Thomas hat bis zum Schluss nicht aufgegeben", erinnert sich der 28-Jährige und adelte den Bayern-Star: "Alle Mannschaften brauchen einen Spieler wie Thomas. Er hat einen sehr guten Einfluss auf die Mannschaft."

Auch Innenverteidiger Niklas Süle hat beim flinken Linksfuß Eindruck hinterlassen. "Ich habe mich gefragt, ob ich gegen eine Wand spiele", sagt Lee: "Er ist körperlich sehr, sehr gut."

Während es bei den Auftritten in der 2. Bundesliga nach Lees Aussage "nicht so schwer war, mit den gegnerischen Verteidigern mitzuhalten", sei das Aufeinandertreffen mit Süle "definitiv eine andere Hausnummer" gewesen.

Holstein Kiels Lee über Pokalsensation: "Gefühl, dass ich gerade träume"

Die Sensation kann Lee auch einen Tag nach der Partie noch nicht fassen. "Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich habe das Gefühl, dass ich gerade träume", erklärt er.

Bereits im Vorfeld der Partie war der 49-fache Nationalspieler Südkoreas aufgewühlt. "Ich konnte nicht eine einzige Sekunde schlafen", gewährt er Einblicke in seine Gefühlswelt und verrät, worum es bei den Kielern nach der Auslosung zunächst wirklich gegangen sei: "Mit wem wollen wir die Trikots tauschen? Wir brauchen gar nicht in unseren Fußballschuhen zu spielen."

Am Ende habe man "einen großen Sieg errungen, anstatt ihre Trikots zu bekommen", fügte er schmunzelnd an.

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