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Fussball

Arsene Wenger sagt Kai Havertz Weltkarriere voraus - DFB-Team habe "den Glauben verloren"

Von SPOX
Arsene Wenger ist bgeistert von Kai Havertz, nicht aber von Timo Werner.

Geht es nach Trainer-Legende Arsene Wenger, steht Chelsea-Star Kai Havertz eine Weltkarriere bevor. Von dessen Teamkollege Timo Werner ist der frühere Gunners-Coach jedoch wenig begeistert. Dem DFB-Team traut er bei der EM nicht viel zu.

Wenger sagte bei beIN Sports über Havertz und dessen erste Saison bei Chelsea nach dem Sommerwechsel für rund 100 Millionen Euro aus Leverkusen: "Ich glaube, dass Havertz am Anfang sehr enttäuscht hat."

Der Elsässer sei "ziemlich erstaunt" gewesen, "wie viel Mühe er am Anfang hatte, sich einzuleben". Für Wenger scheint nun jedoch klar, dass der 21-Jährige angekommen sei: "Er hat sich angepasst, er litt, er verbrachte Zeit auf der Bank und kam wieder zurück. Für mich ist er ein sehr vielversprechender Spieler. Ich würde auf ihn für die Zukunft setzen."

Havertz hatte Chelsea mit seinem Siegtor im Finale gegen Manchester City zum Erfolg in der Champions League geführt.

Mit Timo Werner wechselte ein weiterer Deutscher im vergangenen Sommer zu Chelsea. Doch der frühere Leipziger hat es Wenger offenbar nicht ganz so angetan. Speziell seine mangelnde Chancenverwertung im ersten Jahr bei den Blues (12 Tore in allen Wettbewerben) sieht Wenger als Problem: "Ich mag die Qualität seiner Läufe. Ich mag seine Bewegung, aber er ist nicht ... nun ja, wir sehen seine Quote bei der Anzahl an Chancen, die er hat."

Mit Blick auf die anstehende EM sei Werner daher "nicht gut genug, um zu sagen: er ist der absolute Favorit, um der Spieler des Turniers zu werden. Denn bei solchen Turnieren braucht man eine bessere Torquote".

Wenger: "Bin nicht sehr zuversichtlich für Deutschland"

Folglich fällt auch Wengers Bewertung der deutschen EM-Chancen eher ernüchternd aus. "Ich bin nicht sehr zuversichtlich für Deutschland", speziell mit Blick auf die harte Gruppe mit den Gegnern Frankreich und Portugal.

Zudem sagte Wenger: "Ich habe das Gefühl, dass sie nicht die Stabilität haben. Sie haben den Glauben verloren. Um erfolgreich zu sein, braucht man in der Mannschaft eine Kombination aus Hunger, Glaube, Aggression - und dass man in der Lage ist, die Zweifel zu bekämpfen. Ich glaube, bei Deutschland ist der Glaube weg."

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