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Fussball

DFB-Team: Goretzka nimmt Löw nach WM-Quali-Pleite gegen Nordmazedonien in Schutz

Von SPOX
Leon Goretzka, DFB-Team, Joachim Löw

Leon Goretzka hat Joachim Löw nach der historischen WM-Quali-Blamage gegen Nordmazedonien am vergangenen Mittwoch (1:2) in Schutz genommen. Eine Diskussion über eine vorzeitige Ablösung des Bundestrainers noch vor der EM und seinem anschließenden Rücktritt brauche "absolut nicht" geführt zu werden, sagte der Mittelfeldspieler des FC Bayern im Aktuellen Sportstudio.

"An der Niederlage sind wir Spieler schuld und kein anderer", betonte Goretzka, der den Rückschlag gegen den krassen Außenseiter besonders mit Blick auf die gelungenen Auftritte in der WM-Qualifikation zuvor gegen Island (3:0) und Rumänien (1:0) bedauerte.

"Wir haben in den ersten beiden Spielen einen Hauch von Euphorie gespürt im Land. Wir haben uns einfach selber eingebrockt, dass das jetzt wieder vorbei ist", sagte der 26-Jährige. Man müsse sehen, dass das Gerüst noch stabiler werde. "Das ist auf jeden Fall in erster Linie Aufgabe der Spieler."

Das DFB-Team um Löw hatte gegen Nordmazedonien überhaupt erst die dritte Niederlage in 84 Jahren WM-Qualifikation hinnehmen müssen. Die letzte Pleite hatte es zuvor beim 1:5 gegen England zu Hause im September 2001 gegeben.

Nach der Blamage gegen die Südosteuropäer war eine Diskussion über eine vorzeitige Entlassung von Löw entbrannt, die beispielsweise von Ex-Bayern-Trainer Felix Magath befürwortet wurde. Löw müsse "auf alle Fälle" vor der EM entlassen werden, erklärte Magath in der Bild-Zeitung: "Das Turnier ist zu wichtig, als dass man da reingeht und die Daumen drückt, dass es mal wieder gut geht."

Löw-Aus vor der EM? "Alle locker bleiben!"

Einen deutlich anderen Standpunkt vertrat unter anderem Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann. "Alle locker bleiben!", sagte er am Freitag: "Wir Deutschen werden auch unter Jogi Löw eine gute EM spielen."

Die Zeit, seine Mannschaft darauf vorzubereiten, ist für Löw jedoch knapp bemessen. Der Bundestrainer wird am 18. oder 19. Mai 20 Feldspieler und drei Torhüter benennen, mit denen er am 25. Mai ins EM-Trainingslager nach Seefeld (Tirol) fährt.

Anschließend stehen noch zwei Testspiele gegen Dänemark (2.6.) und Lettland (7.6.) auf dem Programm, ehe am 15. Juni die EM-Gruppenphase mit dem Kracher gegen Weltmeister Frankreich in München startet.

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