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Fussball

Bierhoff über Nachwuchs-Problem: "Müssen eingreifen"

SID

DFB-Direktor Oliver Bierhoff schlägt angesichts der schwächeren Ergebnisse im Juniorenbereich Alarm. "Wir merken die klare Tendenz, dass wir eingreifen müssen", sagte Bierhoff (52) im Interview mit ran.de.

Man müsse "jetzt reagieren, die nächsten Schritte einleiten und dabei nicht zwingend eine Kehrtwende herbeiführen, uns aber deutlich in eine andere Richtung bewegen."

Dabei helfen soll das "Projekt Zukunft", das vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) gemeinsam mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) und den Vereinen auf den Weg gebracht wurde. "Wir möchten die Ausbildung unserer Spieler und Trainer deutlich weiterentwickeln", sagte Bierhoff. In den Auswahlmannschaften von der U17 bis zur U21 sei zu erkennen, dass die Anzahl "an herausragenden Spielern pro Mannschaft schon extrem gegenüber früheren Jahrgängen abnimmt".

Dieser Trend sei auch in der Bundesliga zu beobachten. "Da werden mittlerweile sehr häufig unter anderem französische oder englische Talente über Transfers verpflichtet. Der deutsche Nachwuchs erhält zeitgleich zu wenig Spielpraxis", sagte der DFB-Direktor. Dies wolle er nicht als Kritik an den Klubs verstanden wissen, es sei lediglich ein weiteres Indiz, "dass sich die deutschen Spieler am Ende qualitativ steigern müssen."

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