"Mit Wahrheit kommt man nicht weit"

Von SPOX
Thomas Müller sieht sich künftig zu Notlügen gezwungen
© getty

Nach der 2:3-Niederlage im Länderspiel gegen England am Wochenende gab Thomas Müller offen zu, in Freundschaftsspielen nicht immer top motiviert zu Werke zu gehen und sorgte mit dieser Aussage für Aufsehen. Um das zu verhindern, will sich der Bayern-Star in Interviews in Zukunft zurückhalten.

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"Ich habe mal wieder feststellen müssen, dass man mit der Wahrheit hier in Deutschland nicht so weit kommt", machte Müller nach dem 4:1-Erfolg gegen Italien klar.

Nach dem enttäuschenden Auftritt gegen England sprach der 26-Jährige öffentlich von Motivationsproblemen und löste damit eine Debatte aus: "In Testspielen kommen wir nicht an die 100 Prozent. Da ertappt man sich auch mal dabei, nicht immer den letzten Schritt zu machen. Freundschaftsspiele haben nicht den ganz großen Wert, aber trotzdem fahren wir hier nicht freudestrahlend raus."

Um in Zukunft Aufregung wie diese zu verhindern, will Müller solche Zugeständnisse nicht mehr aussprechen. Gehaltvolle Aussagen sind von ihm in dieser Form dann nicht mehr zu erwarten: "In Zukunft werde ich mich wieder zurückhalten, mir dann eine kleine Notlüge ausdenken. Dann läuft das für mich in den Tagen darauf auch besser."

Thomas Müller im Steckbrief

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