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Fussball

FC Bayern nach dem CL-Aus: Salihamidzics Familie in Sozialen Medien angefeindet

Von Jonas Rütten
Der Sohn von Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic ist in den Sozialen Medien nach dem Ausscheiden des Rekordmeisters aus der Champions League am Dienstagabend übel beschimpft und beleidigt worden.

Der Sohn von Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic ist in den Sozialen Medien nach dem Ausscheiden des Rekordmeisters aus der Champions League am Dienstagabend übel beschimpft und beleidigt worden.

"Verrückt, wie schnell ihr 'Fans' umschaltet. Immer dann, wenn es gut läuft, hat mein Vater nichts damit zu tun. Wenn es schlecht läuft, gebt Ihr an allem nur ihm die Schuld und terrorisiert unsere Familie", teilte Nick Salihamidzic, der in der Reserve des FC Bayern spielt, via Instagram mit: "Unglaublich!"

Neben seinem Statement veröffentlichte Salihamidzic außerdem einige Nachrichten, die er nach dem 1:1 am Abend via Instagram erhalten hatte. "Dein Vater ist ein Versager", ist auf dem Screenshot zu lesen. Oder: "Sag' deinem Vater, er soll sich verpi**** und sich bei Hansi Flick entschuldigen!" Sogar die Entlassung von Trainer Julian Nagelsmann wird gefordert.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Sohn des Bayern-Sportvorstands Opfer von Hassnachrichten im Netz wird. Als Salihamidzic und der ehemalige Bayern-Trainer Flick in der vorangegangenen Saison einige Dispute austrugen, sah sich Nick zu einem ähnlichen Statement wie am Dienstagabend gezwungen.

"Wir sind alle Teil des FC Bayern. Wir sind nicht nur mit dem Klub verbunden, wir sind Fans und werden nirgendwohin gehen. Also fangt an, euch wie eine Familie zu benehmen und stoppt den Hass", schrieb er damals.

Salihamidzic: Morddrohungen gegen Frau und Sohn

Auch die Frau von Hasan Salihamidzic, Esther Copado, postete Chat-Verläufe via Instagram. "Wenn Brazzo den FC Bayern nicht verlässt, werden wir bei dir und seinem Sohn ein Messer einsetzen. Bis bald", heißt es auf einer der Screenshots. Darunter ein Bild eines Messers. Ein anderer User fordert: "Sagen Sie Ihrem Mann, er soll um Himmels willen den Klub verlassen, er hat alles zerstört."

"Morddrohungen? Ernsthaft?", schrieb Copado dazu und fügte an: "Mit welchem Recht nehmen sich manche Menschen heraus, unsere Familie so anzufeinden? Ihr sagt, ihr seid Fans? Mir tut ihr einfach nur leid!"

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