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Fussball

RB Leipzig ohne Chance gegen PSG, Stimmen - Nagelsmann: Zwei Gegentore waren "Geschenke"

Von SPOX
Nagelsmann haderte nach der 0.3-Niederlage mit der Entstehung der Gegentore.

Nach einem ängstlichen Auftritt hat RB Leipzig das Champions-League-Halbfinale deutlich mit 0:3 gegen Paris Saint-Germain verloren (die Highlights im Video). RB-Trainer Julian Nagelsmann haderte nach der Partie mit der Entstehung der Gegentore zwar, sprach aber von einer verdienten Niederlage. PSG-Coach Thomas Tuchel zeigte sich erleichtert und rechnet mit dem FC Bayern als Finalgegner. Die Stimmen zum Spiel.

Die Stimmen zum CL-Halbfinale zwischen RB Leipzig und PSG im Überblick (Quellen: DAZN und Sky).

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig) über ...

... das Spiel: "Der Gegner war schlichtweg besser, das muss man auch mal akzeptieren. Wir waren ganz gut drin, dann kriegen wir ein Standardgegentor. Danach ist das Spiel in eine Richtung gekippt, die nicht so förderlich für uns war. Die anderen beiden waren dann Geschenke. Aber das ist keine Kritik von mir. Wir wollen Fußball spielen, und dann passieren Fehler. Wir waren im Halbfinale, darauf können wir stolz sein. Trotzdem wären wir gerne noch den nächsten Schritt gegangen oder auch zwei."

... PSG: "Wenn man gesehen hat, wie variabel Paris in der Eröffnung ist... Das sind einfach gute Spieler, du kannst nicht jedes Detail vorbereiten. Wir haben Paris bewusst ein bisschen den Ball gelassen, weil sie das nicht mögen."

Peter Gulacsi (RB Leipzig) über ...

... die Niederlage: "Es war heute gegen Paris nicht viel zu holen. Dazu hätten wir auf ein Top-Level kommen und einen perfekten Tag wie gegen Atlético Madrid erwischen müssen. Das haben wir heute nicht geschafft."

... die CL-Saison: "Wir wollten alle unbedingt ins Finale. Das haben wir nicht geschafft und deshalb ist die Enttäuschung groß. Doch ich denke, in ein paar Tagen können wir das anders sehen und dann wird der Stolz kommen, es bis ins Halbfinale geschafft zu haben."

Markus Krösche (Sportdirektor RB Leipzig) über ...

... das Spiel: "Paris hat ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Wir haben den ein oder anderen Fehler zu viel gemacht. Wir sind ins Halbfinale gekommen, wir können stolz sein auf die Mannschaft. Paris war einfach besser als wir."

... die Leistung von PSG: "Paris hat über 90 Minuten ein sehr gutes Spiel gezeigt und ist verdient weitergekommen. PSG war fußballerisch gut, hat variabel gespielt und seine Chancen genutzt. Wir kamen letztlich nicht richtig durch und hatten nur selten Kontrolle über die Partie."

Thomas Tuchel (Trainer Paris Saint-Germain) über ...

... den Finaleinzug: "Ich bin sehr erleichtert. Es ist unbeschreiblich, so etwas zu fühlen. Ich war furchtbar angespannt bis zur Nachspielzeit, dann erst habe ich es geglaubt. Auch wenn es schwer ist zu zeigen: Ich bin gerade K.o. Wir haben nicht nur Qualität gezeigt, sondern auch Hunger. Wir werden gerade dafür belohnt. Diese Mannschaft ist echt zusammengewachsen."

... den FC Bayern als möglichen Finalgegner: "Ich wünsche mir niemanden, auf keinen Fall. Die Bayern sind Favorit für mich und ich glaube, sie werden es auch schaffen, aber es ist ein hartes Brot zu knabbern. Das weiß ich aus eigener Erfahrung."

... das Erfolgsgeheimnis: "Es kann immer was passieren. Ich bin sehr stolz. Wir haben nicht nur Qualität gezeigt. Wir eine Verbissenheit, uns reinzuschmeißen, das Tor zu verteidigen und uneitel zu spielen. Das ist das Mittel und das macht mich sehr froh, weil wir das konstant auf den Platz bekommen. Das ist die Herausforderung am Ende. Wir sind schon zwei Jahre zusammen, das ist gelungen. Wir hatten ein paar Schlüsselmomente in dieser Saison. Wir haben auch mit Keylor Navas, Sarabia und Herrera Typen geholt, die Erfahrung haben, international gespielt haben und Titel gesammelt haben. Sie bringen sich total ein in die Mannschaft, die haben nochmal für Klebstoff gesorgt. Dann brauchst du auch Schlüsselmomente. In der Champions League hatten wir ein 3:0 gegen Real Madrid ohne Kylian, ohne Neymar und ohne Edi Cavani. Das hat für riesigen Zusammenhalt und Glauben gesorgt. Dann hatten wir das Rückspiel gegen Dortmund. Es fühlt sich an, als würde man, in Anführungszeichen, einen Underdog trainieren, der sich komplett darüber definiert. Man könnte uns unterstellen, wir definieren uns nur über die Einzelqualität - aber das ist eben nicht so. Das ist schön, dass wir die Verbissenheit jetzt zeigen. Das ist der Hammer.

Thilo Kehrer (Paris Saint-Germain) über ...

... den möglichen Finalgegner: "Wir werden ganz entspannt das Spiel schauen und dann sehen, auf wen wir treffen."

... Feierlichkeiten in der Kabine: "Natürlich feiern wir ein bisschen. Wir sind froh und stolz, dass wir im Finale sind. Deswegen sind alle happy. Man feuert sich an in der Kabine, es ist laut, es wird rumgesprungen und rumgeschrien. Klar ist, dass wir den Titel alle wollen. Wir sind im Finale. Heute feiern wir und dann werden wir uns morgen anschauen, wer der Gegner ist."

... den Teamgeist bei PSG: "Dieses Jahr sind wir als Mannschaft zusammengerückt. Wir haben viel als Mannschaft unternommen außerhalb des Platzes. Wir sind wirklich ein eingeschweißter Haufen. Wenn wir das auf den Platz bringen, dann kommt die individuelle Qualität noch mehr raus."

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