Roter Stern Belgrads Königsklassen-Triumph von 1991: Das wurde aus den Helden von damals

 
Dank eines 5:3-Sieges n.E. gegen Olympique Marseille gewann Roter Stern Belgrad 1991 den Europapokal der Landesmeister. Anschließend verteilten sich die Spieler wegen des ausbrechenden Jugoslawien-Krieges über Europa. Was wurde aus den Helden von damals?
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Dank eines 5:3-Sieges n.E. gegen Olympique Marseille gewann Roter Stern Belgrad 1991 den Europapokal der Landesmeister. Anschließend verteilten sich die Spieler wegen des ausbrechenden Jugoslawien-Krieges über Europa. Was wurde aus den Helden von damals?
Stevan Stojanovic: Im Jahr des Triumphs war der Serbe aus der vereinseigenen Jugend Stammkeeper und Kapitän. Nach vier Jahren bei Royal Antwerpen landete er beim niedersächsischen BV Cloppenburg. 2000 beendete er seine Karriere in Griechenland.
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Stevan Stojanovic: Im Jahr des Triumphs war der Serbe aus der vereinseigenen Jugend Stammkeeper und Kapitän. Nach vier Jahren bei Royal Antwerpen landete er beim niedersächsischen BV Cloppenburg. 2000 beendete er seine Karriere in Griechenland.
Refik Sabanadzovic: Geboren im heutigen Montenegro, später aber für die bosnisch-herzegowinische Nationalmannschaft aktiv. Wurde mit AEK dreimal griechischer Meister und ließ seine Karriere dann in den USA ausklingen.
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Refik Sabanadzovic: Geboren im heutigen Montenegro, später aber für die bosnisch-herzegowinische Nationalmannschaft aktiv. Wurde mit AEK dreimal griechischer Meister und ließ seine Karriere dann in den USA ausklingen.
Ilija Najdoski: Kam von Vadar Skopje in Nordmazedonien nach Belgrad und spielte nach seinem Abschied in Spanien, der Türkei, Bulgarien und in der Schweiz. Doublesieger mit dem FC Sion 1997.
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Ilija Najdoski: Kam von Vadar Skopje in Nordmazedonien nach Belgrad und spielte nach seinem Abschied in Spanien, der Türkei, Bulgarien und in der Schweiz. Doublesieger mit dem FC Sion 1997.
Miodrag Belodedici: Mit Steaua Bukarest holte der rumänische Libero 1986 den Henkelpott, zwölf Jahre später kehrte er zu seinem Jugendverein zurück, wo er seiner Karriere 2001 beendete. Aktuell im Betreuerstab der Nationalmannschaft tätig.
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Miodrag Belodedici: Mit Steaua Bukarest holte der rumänische Libero 1986 den Henkelpott, zwölf Jahre später kehrte er zu seinem Jugendverein zurück, wo er seiner Karriere 2001 beendete. Aktuell im Betreuerstab der Nationalmannschaft tätig.
Slobodan Marovic: Nach dem Triumph von 1991 zog es den montenegrinischen Linksverteidiger nach Skandinavien und dann zum Shenzhen FC nach China. 2011 kehrte er als Co-Trainer zu Roter Stern zurück, aktuell in selbiger Rolle bei Guangzhou R&F tätig.
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Slobodan Marovic: Nach dem Triumph von 1991 zog es den montenegrinischen Linksverteidiger nach Skandinavien und dann zum Shenzhen FC nach China. 2011 kehrte er als Co-Trainer zu Roter Stern zurück, aktuell in selbiger Rolle bei Guangzhou R&F tätig.
Robert Prosinecki: Geboren im deutschen Schwenningen. Als Mittelfeldspieler bei Real Madrid und Barcelona aktiv sowie Teil der legendären kroatischen Nationalmannschaft von 1998. Von 2010 bis 2012 Roter-Stern-Trainer, derzeit bosnischer Nationaltrainer.
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Robert Prosinecki: Geboren im deutschen Schwenningen. Als Mittelfeldspieler bei Real Madrid und Barcelona aktiv sowie Teil der legendären kroatischen Nationalmannschaft von 1998. Von 2010 bis 2012 Roter-Stern-Trainer, derzeit bosnischer Nationaltrainer.
Sinisa Mihajlovic: Harter Tackler, grandioser Freistoßschütze - und Titelsammler: holte nach seinem Abschied aus Belgrad mit Inter Mailand und Lazio Rom italienische Meisterschaften und Pokale. Aktuell Trainer des FC Bologna.
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Sinisa Mihajlovic: Harter Tackler, grandioser Freistoßschütze - und Titelsammler: holte nach seinem Abschied aus Belgrad mit Inter Mailand und Lazio Rom italienische Meisterschaften und Pokale. Aktuell Trainer des FC Bologna.
Vladimir Jugovic: 13 Jahre nach dem großen Triumph spielte der Mittelfeldmann in der 2. Bundesliga bei LR Ahlen, dann beendete er seine Karriere. Zwischendurch bei Juventus, Lazio, Atletico, Inter und Monaco. Derzeit Vize-Präsident von Roter Stern.
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Vladimir Jugovic: 13 Jahre nach dem großen Triumph spielte der Mittelfeldmann in der 2. Bundesliga bei LR Ahlen, dann beendete er seine Karriere. Zwischendurch bei Juventus, Lazio, Atletico, Inter und Monaco. Derzeit Vize-Präsident von Roter Stern.
Dejan Savicevic: Mit Milan holte der montenegrinische Offensivallrounder drei Meistertitel & die Champions League. Nach einer einjährigen Rückkehr zu Roter Stern ließ er seine Karriere bei Rapid Wien ausklingen. Aktuell Verbandspräsident in seiner Heimat.
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Dejan Savicevic: Mit Milan holte der montenegrinische Offensivallrounder drei Meistertitel & die Champions League. Nach einer einjährigen Rückkehr zu Roter Stern ließ er seine Karriere bei Rapid Wien ausklingen. Aktuell Verbandspräsident in seiner Heimat.
Dragisa Binic (hält Pokal): Nach seinem Abschied von Roter Stern wurde er zum Weltenbummler. Über Frankreich, Spanien, Tschechien und Zypern bis nach Japan. Titel holte der Stürmer keinen mehr.
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Dragisa Binic (hält Pokal): Nach seinem Abschied von Roter Stern wurde er zum Weltenbummler. Über Frankreich, Spanien, Tschechien und Zypern bis nach Japan. Titel holte der Stürmer keinen mehr.
Darko Pancev: Die "Kobra" aus Nordmazedonien holte 1991 den Goldenen Schuh, ging dann zu Inter Mailand - ehe er sich an den damaligen Bundesligisten VfB Leipzig ausliehen ließ. Später noch für Fortuna Düsseldorf aktiv.
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Darko Pancev: Die "Kobra" aus Nordmazedonien holte 1991 den Goldenen Schuh, ging dann zu Inter Mailand - ehe er sich an den damaligen Bundesligisten VfB Leipzig ausliehen ließ. Später noch für Fortuna Düsseldorf aktiv.
Vlada Stosic: Im Finale von 1991 für Savicevic eingewechselt. Von 1994 bis 1997 spielte er für Betis Sevilla, wohin er später als Manager zurückkehrte und unter anderem Markus Steinhöfer verpflichtete.
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Vlada Stosic: Im Finale von 1991 für Savicevic eingewechselt. Von 1994 bis 1997 spielte er für Betis Sevilla, wohin er später als Manager zurückkehrte und unter anderem Markus Steinhöfer verpflichtete.
Ljupko Petrovic: Das Trainergenie hinter dem Titelgewinn - und mit 72 Jahren immer noch an der Seitenlinie, aktuell bei ZSKA Sofia. Übrigens seine 26. Trainerstation.
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Ljupko Petrovic: Das Trainergenie hinter dem Titelgewinn - und mit 72 Jahren immer noch an der Seitenlinie, aktuell bei ZSKA Sofia. Übrigens seine 26. Trainerstation.
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