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Fussball

Kölner Heim-Misere hält an

SID
Viel zu selten konnte sich Artur Wichniarek (r.) wie hier gegen Fabrice Ehret durchsetzen
© Getty

Nach dem grandiosen Triumph bei Rekordmeister Bayern München ist der 1. FC Köln vom grauen Bundesliga-Alltag eingeholt worden.

Die Elf von Trainer Christoph Daum musste sich mit einem 1:1 (1:1) gegen Abstiegskandidat Arminia Bielefeld begnügen und wartet damit weiter auf den ersten Heimsieg seit dem 7. November 2008 (2:1 gegen Hannover 96).

Mit 29 Punkten liegt der FC aber im gesicherten Mittelfeld, während die Arminia (20) einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt sammelte und sich zumindest bis Samstag auf den 14. Platz verbesserte.

Vor 47.500 Zuschauern im fast ausverkauften Kölner WM-Stadion brachte der Portugiese Petit die Rheinländer mit seinem dritten Saisontor in Führung (14.). Christopher Katongo schaffte noch kurz vor der Pause den glücklichen Ausgleich für die Arminia (43.).

FC-Trainer Christoph Daum vertraute exakt der Elf, die vor Wochenfrist bei den Bayern sensationell 2:1 gewonnen hatte. Und an die überzeugende Vorstellung knüpften die Kölner auch an: Mit viel Schwung setzten die Gastgeber die Bielefelder unter Druck und erspielten sich ein deutliches Übergewicht.

Petit köpft zur Führung ein

Die Belohung ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer Flanke von Fabrice Ehret war Petit per Kopf zur Stelle. Arminias Schlussmann Dennis Eilhoff hatte keine Chance.

Der Gästekeeper war auch in der Folgezeit schwer beschäftigt. Bei Freistößen von Milivoje Novakovic (17.) und Ehret (23.) war Eilhoff abermals zur Stelle. Eine weitere Kölner Gelegenheit ließ Miso Brecko (30.) ungenutzt.

Von der Arminia war dagegen im ersten Durchgang nicht viel zu sehen, bezeichnend, dass der Ausgleichstreffer aus einem Kölner Fehler resultierte.

Ein viel zu festes Zuspiel von Brecko konnte Verteidiger Pedro Geromel nicht unter Kontrolle bringen, Katongo bedankte sich und traf zum 1:1.

Novakovic und Petit verletzt

Die nächste schlechte Nachricht ereilte die Kölner zur Pause. Torjäger Novakovic, der bereits zwölf Treffer auf seinem Konto hat, musste mit Leistenproblemen in der Kabine bleiben. Für den Slowenen rückte Manasseh Ishiaku ins Kölner Team.

An die schwungvolle erste Halbzeit konnte der FC aber nicht anknüpfen. Zwar waren die Rheinländer weiterhin spielbestimmend, doch die Arminia ging vortan aggressiver zu Werke und konnte das Spielgeschehen vom eigenen Tor ein wenig fernhalten.

So versuchten es die Kölner mit Distanzschüssen, wie etwa Nemanja Vucicevic (70.). Beim FC verdienten sich Ehret und Torschütze Petit die Bestnoten. Auf Bielefelder Seite wussten Schlussmann Eilhoff und Thorben Marx zu überzeugen.

Köln - Bielefeld: Daten und Fakten

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