FC Bayern - Joshua Kimmich über "sehr blöde" Rote Karte gegen Darmstadt: "Ausfall in Dortmund bitterer"

Von SID / Stefan Petri
Joshua Kimmich
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Bayern München muss im Bundesliga-Klassiker bei Borussia Dortmund am kommenden Samstag (18.30 Uhr) auf Joshua Kimmich verzichten. Der Nationalspieler sah im Duell mit Aufsteiger Darmstadt 98 am Samstag früh wegen einer Notbremse die Rote Karte (4.). Am Anschluss erkundigte sich der 28-Jährige bei Reportern nach der Länge seiner Sperre.

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Kimmich vertändelte den Ball gegen den Darmstädter Marvin Mehlem nach einem Zuspiel von Rückkehrer Manuel Neuer an der Strafraumgrenze und wusste sich nur noch mit einem Foul zu helfen. Für den 28-Jährigen war es die erste glatt Rote Karte in seiner Profikarriere. Im Februar hatte er in Wolfsburg (4:2) Gelb-Rot gesehen.

"Sehr blöde Rote Karte", sagte Kimmich in der Mixed Zone nach dem Spiel: "Im ersten Moment zupfe ich ihn kurz, er läuft weiter. Als er dann fällt, ist glaube ich keine Berührung da. Natürlich Eigenverschulden, aber ich glaube nicht, dass ich für sein Fallen verantwortlich bin", analysierte er. Er habe nach dem Ballverlust den Gedanken gehabt: "Ich darf ihn nicht foulen, sonst ist es Rot. Ich hab ihn dann hier kurz [gezupft] und dann versucht wegzubleiben, so gut es ging."

Nach der Roten Karte wird er für mindestens eine Begegnung in der Liga gesperrt, wahrscheinlicher sind aber zwei Spiele Sperre. "Ich weiß nicht, wie lange man ausfällt ... eins mindestens oder sicher zwei?", fragte Kimmich die Reporter. "Das war jetzt kein grobes Foulspiel ..." Eine Notbremese ohne grobes Foul ziehe allerdings eine Sperre von zwei Spielen nach sich, erklärten ihm die Journalisten in der Mixed Zone der Allianz Arena.

"Ich habe mich gefreut, dass wir dann acht Kisten gemacht haben", sagte Kimmich. "Mit dem 8:0 im Rücken ist auf jeden Fall der Ausfall in Dortmund bitterer." Bayerns Sportdirektor Christoph Freund nahm Kimmich in Schutz: "Jeder macht Fehler, das war bitter für ihn. Der Jo macht so konstant viele gute Spiele, das gehört einfach dazu", sagte der Österreicher. "Die Mannschaft hat heute auch für ihn gewonnen"

Derweil freute sich Kimmich über Neuers Comeback: "Er hat ja auch zwei, drei Dinger ganz gut gehalten. Er war glücklich zurückzukehren, wir natürlich auch."

 

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