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Fussball

FC Bayern - Salihamidzic: Vertragsgespräche mit Niklas Süle "nicht einfach" - Kimmich-Situation "schwierig"

Von Jonas Rütten
FC Bayern, Joshua Kimmich, Niklas Süle, Corona-Virus, Vertragsverlängerung, Hasan Salihamidzic

Bayern Münchens Sportvorstand hat sich zu den aktuellen "Brennpunkten" - den Vertragsgesprächen mit Niklas Süle und zur aktuellen Corona-Situation beim deutschen Rekordmeister - geäußert. Die Situation um den sich erneut in Quarantäne befinlichen Joshua Kimmich bezeichnete er dabei als "schwierig".

"Er hat einen auslaufenden Vertrag, die Gespräche sind nicht einfach", sagte Salihamidzic bei DAZN vor dem Auswärtsspiel der Bayern am 12. Spieltag der Bundesliga beim FC Augsburg. Zum Stand der Gespräche wollte sich der 44-Jährige aber nicht äußern: "Wenn es irgendetwas dazu zu sagen gibt, werden wir das sagen."

Am Donnerstag hatte der Bild berichtet, dass der Rekordmeister Süle, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, ein erstes Angebot in den Vertragsverhandlungen unterbreitet habe. Süle könnte demnach über zehn Millionen Euro jährlich verdienen.

Der deutsche Rekordmeister, heißt es, sehe gute Chancen auf eine Einigung, weil Süle einerseits bei seinem Traumziel Premier League nicht mehr verdienen würde und andererseits der 26-Jährige unter Trainer Julian Nagelsmann wieder zur Stammbesetzung zählt.

Laut kicker stockten die Gespräche zwischen Süle und dem FCB jedoch, außerdem bestehe konkretes Interesse vom neureichen Premier-League-Klub Newcastle, das Süles Berater jedoch zuletzt bei Sport1 ins Reich der Fabeln verwiesen hatte. "Es wurden keine Gespräche geführt. Da wird es ab sofort jede Woche Gerüchte geben, dass irgendein Spieler dorthin wechselt. Jetzt war es Süle, bald vielleicht Kingsley Coman oder sogar Erling Haaland", sagte Struth.

Kimmich-Situation? Salihamidzic: "Es ist schwierig"

In Augsburg war Süle nach seinem positiven Corona-Test vor knapp zwei Wochen ebenso nicht dabei wie der erst kürzlich positiv getestete Josip Stanisic und der ungeimpfte Joshua Kimmich, der sich nach einem Kontakt im privaten Umfeld erneut in häusliche Quarantäne begeben musste.

"Es kommt immer wieder was dazwischen, jetzt hat es Stani erwischt und Jo ist in Quarantäne. Man muss mit der Situation auskommen", sagte Salihamidzic zur aktuellen Lage beim Rekordmeister. Zur besonderen Situation von Kimmich, der zwar nicht positiv getestet wurde, aber aufgrund seines Impfstatuses nicht mitwirken durfte, wollte sich Salihamidzic nur indirekt äußern.

"Die Haltung des Klubs und auch meine persönliche ist die, dass sich alle im Land impfen lassen sollten, das ist der einzige Weg aus der Pandemie. Dass das nicht bei jedem die Meinung ist, muss man aber akzeptieren. Es ist eben so, dass es keine Impfpflicht gibt und jeder das in unserem Land frei entscheiden darf", sagte Salihamidzic, betonte aber auch: "Es ist eine schwierige Situation."

Aufgrund der sich aktuell dramatisch zuspitzenden Corona-Situation mit drastisch steigenden Zahlen, dachte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zuletzt laut über die Einführung einer 2G-Pflicht für Profifußballer nach. "Das wäre ein Riesensignal, dass eine Identität zwischen Fans und Spielern herrscht", sagte Söder. Sollte es so kommen, "dann müssen wir das akzeptieren", sagte Salihamidzic zu der Thematik.

 

 

 

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