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Fussball

FCB-Sportvorstand Salihamidzic über den Streit mit dem BVB wegen Reus: "Da gab es keine Aussprache, warum denn auch?"

Von Stefan Petri
Hasan Salihamidzic sieht keinen Grund für eine Aussprache mit BVB-Manager Michael Zorc.

Bayern Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidzic sieht keinen Grund für eine Aussprache mit BVB-Manager Michael Zorc. Die beiden hatten sich aufgrund der verfrühten DFB-Abreise von Dortmunds Offensivspieler Marco Reus ein Wortgefecht über die Medien geliefert.

"Da gab es keine Aussprache, warum denn auch", sagte Salihamidzic bei der Pressekonferenz zur Vertragsverlängerung von Mittelfeldmann Leon Goretzka am Donnerstag. "Das war meine Meinung."

Salihamidzic hatte am Sonntag Kritik an Reus geäußert, weil dieser vergangene Woche mit einer Knieverletzung vor dem abschließenden Spiel gegen Island von der Nationalmannschaft abgereist war, am Samstag beim 4:3-Sieg der Dortmunder gegen Bayer Leverkusen aber wieder von Beginn an auf dem Platz stand. "Das ist nicht meine Sache, aber ich finde das schon verwunderlich, wenn man von der Nationalmannschaft wegfährt und dann ein paar Tage später wieder spielt", sagte er bei Sky.

BVB-Sportdirektor Zorc hatte wenig amüsiert auf die Sticheleien aus München reagiert. "Salihamidzic sollte seine Klappe halten und sich zu den Themen von Bayern München äußern", sagte er dem kicker: "Was glaubt er eigentlich, wer er ist?"

Salihamidzic sah seinerseits kein böses Blut bei ihm und Zorc. "Wir werden uns wieder die Hand geben, von meiner Seite ist da nichts mehr zu bereden", erklärte er.

Bayern-Trainer Julian Nagelsmann hatte den Konflikt zuvor bereits heruntergespielt. "Es ist manchmal ein bisschen Stichelei. Das gehört zur Historie dieser beiden Teams dazu. Es war ja auch lange ruhig. Ich denke, dass die beiden darüber schmunzeln können, wenn sie sich sehen. Das hoffe ich auf jeden Fall", sagte er bei einer Pressekonferenz am Dienstag.

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