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Fussball

FC Bayern München: Hansi Flick kündigt "einige" Abgänge an

Von SID/SPOX
Muss ab der nächsten Saison unter anderem ohne Thiago planen: Hansi Flick (l.).

Bayern Münchens Triple-Trainer Hansi Flick verschwendet nach dem Triumph in der Champions League keinen Gedanken an einen möglichen Absturz. "Ich habe auch keine Angst vor dem, was kommt", sagte der 55-Jährige der Wochenzeitung Die Zeit.

"Wir haben jetzt etwas Besonderes geschafft, etwas, was uns vielleicht nicht alle zugetraut haben. Aber ich weiß eben auch, dass das alles in dem Moment vorbei sein wird, in dem die neue Saison startet. Das entspricht ja dem Leben", ergänzte Flick.

Die neue Spielzeit beginnt für den deutschen Rekordmeister schon am 11. September mit dem Erstrundenspiel im DFB-Pokal gegen Fünftligist 1. FC Düren.

FC Bayern: Hansi Flick will sich nicht zurücklehnen

Flick weiß um die Größe der Herausforderung. "Es gibt einen schönen Satz: 'Erfolg ist kein Besitz. Er ist nur gemietet.' Und die Miete ist jeden Tag fällig", meinte er: "Klar könnte ich sagen: Jetzt habe ich viel erreicht. Jetzt lehne ich mich mal zurück. Aber das entspricht nicht dem Anspruch, den ich an mein Leben habe."

Seine Mannschaft werde "einige Spieler verlieren, die enorme Qualitäten haben", betonte Flick, "das müssen wir auffangen. Wenn ich mit diesem Kader weiterarbeiten könnte, das wäre schön. Aber das ist nun mal nicht der Fall." Dennoch habe er "ständig noch Ziele".

DFB-Team: Hansi Flick sieht "gute Basis" für die EM

Gerade der Champions-League-Sieg habe Lust auf mehr gemacht. "Ich merke, wie sehr mich der Champions-League-Titel für die Spieler freut. Für Robert Lewandowski zum Beispiel, er hat so mannschaftsdienlich gespielt, sich auch in der Defensive in den Verbund mit eingegliedert", meinte Flick.

"Wenn ich dann die Spieler sehe, wie sie sich freuen, ihre Emotionen endlich rausdürfen, das ist schön. Auch für die deutschen Nationalspieler ist das wichtig." Man habe Bundestrainer Joachim Löw "eine gute Basis" im Hinblick auf die Europameisterschaft im kommenden Jahr geschaffen. "Die Spieler haben in Portugal gesehen, was sie können. Das ist etwas anderes, als es nur erklärt zu bekommen."

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