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Fussball

FC Bayern, News und Gerüchte - Rummenigge: "Superstars verdienen ihr Geld"

Von SPOX
Attestierte der Mannschaft des FC Bayern München nach der 8:2-Gala gegen Barcelona ein professionelles Verhalten: Karl-Heinz Rummenigge.

Karl-Heinz Rummenigge hat die hohen Gehälter von Superstars verteidigt. Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern kann sich außerdem einen Bundesliga-Start mit Fans vorstellen. Die Vertragsverhandlungen zwischen dem FCB und David Alaba haben in Lissabon keine Einigung erbracht. Die wichtigsten News und Gerüchte zum FC Bayern findet Ihr hier.

FC Bayern - Rummenigge: "Superstars verdienen Ihr Geld"

Karl-Heinz Rummenigge hat die hohen Gehälter für die Top-Stars im Fußball trotz der Coronakrise und ihren finanziellen Einbußen für Klubs gerechtfertigt. "Auch wenn sie teuer sind, verdienen die Superstars ihr Geld. Cristiano Ronaldo, Lionel Messi - für sie gehen die Leute ins Stadion", sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern in einem Interview mit der Neue Zürcher Zeitung.

"Wenn wir von überzogenen Lohnsummen sprechen, muss man sehen: Wir haben wesentlich höhere Einkommensströme als vor zwanzig Jahren. Allein aus dem TV-Bereich, aus Sponsoring und Merchandising sind sie um ein Vielfaches gestiegen, weil sich der Fussball einer sehr modernen Vermarktungsstruktur angepasst hat", führte Rummenugge aus.

Der 64-Jährige räumte aber ein, dass eine Vielzahl der Profis "schlicht zu viel Geld" koste. "Der Transfermarkt ist, wenn wir über Topspieler sprechen, auf fünf Länder konzentriert, die den Markt treiben. In diesen Ländern geht es dann bis hinein in die dritte Liga", sagte Rummenigge.

Nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden des FCB würden Länder wie Deutschland oder die Schweiz den Transfermarkt rationaler handhaben. "Aber meine Erfahrung ist, dass in Ländern speziell im Süden Europas im Fußball nach wie vor sehr irrational gehandelt wird. Und wenn wir eine Lösung brauchen, muss sie in ganz Europa gelten", sagte Rummenigge.

FC Bayern: Rummenigge plädiert für Zuschauer beim Bundesliga-Start

Karl-Heinz Rummenigge hat im Interview mit der Sport Bild für Zuschauer beim Bundesliga-Start Mitte September plädiert. Für die Umsetzung dessen hat der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern eine klare Vorstellung.

"Ich habe Verständnis dafür, dass die Politik uns nicht sofort die Erlaubnis für 25.000 Zuschauer geben kann und will. Vielleicht wäre es sinnvoll, 20 bis 25 Prozent der Stadionkapazität zu erlauben. Das wären bei uns 15.000 bis 18.000 Fans", sagte er.

Rummenigge betonte, dass "die gesundheitlichen Aspekte über allem stehen". Dennoch warb er für das von den Bundesliga-Vereinen und der DFL ausgearbeitete Konzept. Der 64-Jährige halte es für "außerordentlich seriös, verantwortungsvoll und gut".

Für Rummenigge stehen dabei nicht die finanziellen Überlegungen im Vordergrund. "Wir müssen wegkommen von der Diskussion, dass wir Zuschauer nur aufgrund des finanziellen Aspekts ins Stadion bringen. Der primäre Aspekt muss sein, Atmosphäre und Emotionen zurück ins Stadion zu holen", sagte er.

FC Bayern: Alaba-Verhandlungen in Lissabon verliefen ergebnislos

Die Vertragsverlängerung von David Alaba beim FC Bayern zieht sich weiterhin. Nach Informationen der Sport Bild verlief ein Gespräch zwischen den FCB-Verantwortlichen und den Beratern des Österreichers ergebnislos. Stattdessen wurde eine weitere Verhandlungsrunde in den kommenden Wochen vereinbart.

Beide Parteien hatten sich dem Bericht zufolge In Lissabon während des Final-8-Turniers der Champions League getroffen. Dabei soll die Stimmung auch deutlich freundlicher gewesen sein als beim letzten Treffen. Salihamidzic sei damals Berichten zufolge der Kragen wegen der hohen Gehaltsforderung der Alaba-Seite geplatzt.

FC Bayern - Rummenigge: "Müller der größte Gewinner"

Karl-Heinz Rummenigge hat die Bedeutung von Thomas Müller für das Spiel des FC Bayern München hervorgehoben. "Thomas ist unter Hansi Flick der größte Gewinner. Es ist sein zweiter, dritter Frühling. Thomas ist unvergleichlich, das hat er wieder unter Beweis gestellt", sagte der 64-Jährige gegenüber der Sport Bild.

"Thomas ist wieder in seiner besten Verfassung, so wie 2010 oder 2014, als er bei der Nationalmannschaft unglaublich performt hat. Diese Qualität hat er zurück" führte Rummenigge aus.

Eine Forderung nach einem Comeback in der Nationalmannschaft wollte Rummenigge aber nicht formulieren: "Wir sollten Jogi Löw niemanden reinsingen. Er wird Thomas zurückholen, wenn er es für notwendig hält. Aber wir werden ihn dazu nicht motivieren oder drängen."

Thomas Müller: Leistungsdaten in der Saison 2019/20

WettbewerbEinsätzeToreVorlagen
Bundesliga33821
Champions League843
DFB-Pokal622
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