FC Bayern München: Niko Kovac entlassen - die möglichen Nachfolger

 
Niko Kovac ist nicht mehr Trainer des FC Bayern. Vorerst übernimmt Hansi Flick interimsweise. Die Bayern wollen sich mit der Suche nach einer langfristigen Lösung Zeit lassen. SPOX zeigt, welche Trainer in Frage kommen.
© getty
Niko Kovac ist nicht mehr Trainer des FC Bayern. Vorerst übernimmt Hansi Flick interimsweise. Die Bayern wollen sich mit der Suche nach einer langfristigen Lösung Zeit lassen. SPOX zeigt, welche Trainer in Frage kommen.
Hansi Flick: Kovac wollte den ehemaligen Löw-Assistenten unbedingt als Co-Trainer an seiner Seite haben – dieser Wunsch wurde ihm auch erfüllt. Gegen Piräus und den BVB wird Flick interimsweise auf der Trainerbank sitzen.
© getty
Hansi Flick: Kovac wollte den ehemaligen Löw-Assistenten unbedingt als Co-Trainer an seiner Seite haben – dieser Wunsch wurde ihm auch erfüllt. Gegen Piräus und den BVB wird Flick interimsweise auf der Trainerbank sitzen.
Flick genießt innerhalb des Bayern-Kaders eine große Wertschätzung, sucht viele Einzelgespräche und gestaltet viele Trainingseinheiten selbst. Gut möglich, dass er bis zum Saisonende bleibt. "Ich erlebe ihn sehr selbstbewusst", sagte Brazzo bei Sky.
© getty
Flick genießt innerhalb des Bayern-Kaders eine große Wertschätzung, sucht viele Einzelgespräche und gestaltet viele Trainingseinheiten selbst. Gut möglich, dass er bis zum Saisonende bleibt. "Ich erlebe ihn sehr selbstbewusst", sagte Brazzo bei Sky.
Jose Mourinho: Ist seit seiner Entlassung bei United im Dezember 2018 vereinslos. Derzeit arbeitet er als TV-Experte und lernt (aus Interesse) Deutsch. Medien brachten Mou wegen seiner guten Beziehung zu Watzke auch mit dem BVB in Verbindung.
© getty
Jose Mourinho: Ist seit seiner Entlassung bei United im Dezember 2018 vereinslos. Derzeit arbeitet er als TV-Experte und lernt (aus Interesse) Deutsch. Medien brachten Mou wegen seiner guten Beziehung zu Watzke auch mit dem BVB in Verbindung.
Er Für ihn spricht seine enorme Erfahrung aus mehreren Stationen bei Top-Teams. Allerdings blieben auch bei Mourinho in der jüngsten Vergangenheit die großen Erfolge aus. Laut Sky Sport würde er gern zu den Bayern gehen.
© getty
Er Für ihn spricht seine enorme Erfahrung aus mehreren Stationen bei Top-Teams. Allerdings blieben auch bei Mourinho in der jüngsten Vergangenheit die großen Erfolge aus. Laut Sky Sport würde er gern zu den Bayern gehen.
Arsene Wenger: Trainierte den FC Arsenal knapp 22 Jahre lang, bis seine Zeit im Sommer 2018 beendet war. Neulich verkündete der vereinslose Franzose, dass er sich eine neue Aufgabe vorstellen könne. "Der Hunger ist immer noch da", so Wenger.
© getty
Arsene Wenger: Trainierte den FC Arsenal knapp 22 Jahre lang, bis seine Zeit im Sommer 2018 beendet war. Neulich verkündete der vereinslose Franzose, dass er sich eine neue Aufgabe vorstellen könne. "Der Hunger ist immer noch da", so Wenger.
Wengers Vorteil: Er spricht fließend Deutsch, passt somit perfekt ins gesuchte Profil. Gegen eine Verpflichtung der 70-jährigen Trainer-Legende spricht, dass er zum Ende seiner Zeit bei den Gunners mit seinem Spielstil unmodern wirkte.
© getty
Wengers Vorteil: Er spricht fließend Deutsch, passt somit perfekt ins gesuchte Profil. Gegen eine Verpflichtung der 70-jährigen Trainer-Legende spricht, dass er zum Ende seiner Zeit bei den Gunners mit seinem Spielstil unmodern wirkte.
Ralf Rangnick: Der Ex-Leipzig-Coach und heutige Fußballchef für internationale Angelegenheiten von Red Bull hatte laut übereinstimmenden Medienberichten bereits vor dem Pokal-Finale 2019 Kontakt mit dem FCB.
© getty
Ralf Rangnick: Der Ex-Leipzig-Coach und heutige Fußballchef für internationale Angelegenheiten von Red Bull hatte laut übereinstimmenden Medienberichten bereits vor dem Pokal-Finale 2019 Kontakt mit dem FCB.
"Ralf Rangnick steht nicht zur Verfügung", sagte Rangnicks Manager Marc Kosicke der Bild: "Wir glauben nicht, dass das, was Ralf Rangnick mitbringt, derzeit bei Bayern gesucht wird. Und darum macht es keinen Sinn, konkrete Gespräche zu führen."
© getty
"Ralf Rangnick steht nicht zur Verfügung", sagte Rangnicks Manager Marc Kosicke der Bild: "Wir glauben nicht, dass das, was Ralf Rangnick mitbringt, derzeit bei Bayern gesucht wird. Und darum macht es keinen Sinn, konkrete Gespräche zu führen."
Mauricio Pochettino: Bei Tottenham Hotspur hat der Argentinier zwar noch einen Vertrag bis 2023, steht aber nach dem schlechten Saisonstart mächtig in der Kritik. Zudem gilt Salihamidzic als großer Fan des 47-Jährigen.
© getty
Mauricio Pochettino: Bei Tottenham Hotspur hat der Argentinier zwar noch einen Vertrag bis 2023, steht aber nach dem schlechten Saisonstart mächtig in der Kritik. Zudem gilt Salihamidzic als großer Fan des 47-Jährigen.
Sollte Pochettino wirklich gefeuert werden, kann sich der FC Bayern aber auf große Konkurrenz einstellen. Besonders Real Madrid wurde immer wieder mit dem Spurs-Trainer in Verbindung gebracht.
© getty
Sollte Pochettino wirklich gefeuert werden, kann sich der FC Bayern aber auf große Konkurrenz einstellen. Besonders Real Madrid wurde immer wieder mit dem Spurs-Trainer in Verbindung gebracht.
Massimiliano Allegri: Auch der ehemalige Trainer von Juventus Turin stellt eine sofortige Lösung dar, ist ebenfalls vereinslos. Wie die italienische Zeitung Corriere dello Sport berichtet, scheint der FCB nun über eine Verpflichtung nachzudenken.
© getty
Massimiliano Allegri: Auch der ehemalige Trainer von Juventus Turin stellt eine sofortige Lösung dar, ist ebenfalls vereinslos. Wie die italienische Zeitung Corriere dello Sport berichtet, scheint der FCB nun über eine Verpflichtung nachzudenken.
Demnach wollen Rummenigge und Hoeneß Allegri davon überzeugen, den FC Bayern zu übernehmen. Nach Trapattoni und Ancelotti wäre er der dritte italienische Trainer der Münchner. Laut Fabio Capello würde Allegri gut zum FCB passen.
© getty
Demnach wollen Rummenigge und Hoeneß Allegri davon überzeugen, den FC Bayern zu übernehmen. Nach Trapattoni und Ancelotti wäre er der dritte italienische Trainer der Münchner. Laut Fabio Capello würde Allegri gut zum FCB passen.
Erik ten Hag: Durch die überragenden Leistungen mit Ajax Amsterdam in der Vorsaison (u.a. Champions-Legaue-Halbfinale) weckte der frühere Trainer der FCB-Amateure (2013 -2015) Begehrlichkeiten – Rummenigge gilt als großer Fan.
© getty
Erik ten Hag: Durch die überragenden Leistungen mit Ajax Amsterdam in der Vorsaison (u.a. Champions-Legaue-Halbfinale) weckte der frühere Trainer der FCB-Amateure (2013 -2015) Begehrlichkeiten – Rummenigge gilt als großer Fan.
Zudem würde der Niederländer wohl eine Freigabe von Ajax bekommen, sollte der FCB Interesse an einer Verpflichtung zeigen. Das deutete Sportdirektor Marc Overmars zuletzt an. Einen Abgang in der laufenden Saison schloss ten Hag aber aus.
© getty
Zudem würde der Niederländer wohl eine Freigabe von Ajax bekommen, sollte der FCB Interesse an einer Verpflichtung zeigen. Das deutete Sportdirektor Marc Overmars zuletzt an. Einen Abgang in der laufenden Saison schloss ten Hag aber aus.
Xabi Alonso: Spielte von 2014 bis 2017 beim FC Bayern und wird im Klub für sein Verständnis von Fußball nach wie vor sehr geschätzt. Aktuell geht er seine ersten Schritte als Trainer - bei der zweiten Mannschaft von Real Sociedad.
© getty
Xabi Alonso: Spielte von 2014 bis 2017 beim FC Bayern und wird im Klub für sein Verständnis von Fußball nach wie vor sehr geschätzt. Aktuell geht er seine ersten Schritte als Trainer - bei der zweiten Mannschaft von Real Sociedad.
Karl-Heinz Rummenigge macht keinen Hehl daraus, Alonso irgendwann gern als Trainer bei den Bayern begrüßen zu wollen. Ob nur jetzt schon der richtige Moment für den noch unerfahrenen Alonso gekommen ist? Angeblich will auch Real Alonso - als Co-Trainer.
© getty
Karl-Heinz Rummenigge macht keinen Hehl daraus, Alonso irgendwann gern als Trainer bei den Bayern begrüßen zu wollen. Ob nur jetzt schon der richtige Moment für den noch unerfahrenen Alonso gekommen ist? Angeblich will auch Real Alonso - als Co-Trainer.
Zinedine Zidane: Angeblich gab es während der Herbstkrise der vergangenen Saison bereits losen Kontakt zum Franzosen. Aktuell spricht jedoch nicht viel für ein Engagement beim FC Bayern. Zidane steht bis 2022 bei Real Madrid unter Vertrag.
© getty
Zinedine Zidane: Angeblich gab es während der Herbstkrise der vergangenen Saison bereits losen Kontakt zum Franzosen. Aktuell spricht jedoch nicht viel für ein Engagement beim FC Bayern. Zidane steht bis 2022 bei Real Madrid unter Vertrag.
Zwar hinkt Zidane mit Real gerade spielerisch den eigenen Erwartungen hinterher, eine vorzeitige Trennung erscheint aktuell jedoch unwahrscheinlich. Zudem gäbe es in München eine Sprachbarriere: Zidane spricht nicht Deutsch und nur gebrochen Englisch.
© getty
Zwar hinkt Zidane mit Real gerade spielerisch den eigenen Erwartungen hinterher, eine vorzeitige Trennung erscheint aktuell jedoch unwahrscheinlich. Zudem gäbe es in München eine Sprachbarriere: Zidane spricht nicht Deutsch und nur gebrochen Englisch.
Thomas Tuchel: Bereits im Sommer 2018 war er Thema beim FC Bayern. Doch die Münchner warteten zu lang mit einem konkreten Angebot. "Ihr Vorstoß kam zu spät, ich hatte mich bereits für PSG entschieden", erklärte Tuchel später der L'Equipe.
© getty
Thomas Tuchel: Bereits im Sommer 2018 war er Thema beim FC Bayern. Doch die Münchner warteten zu lang mit einem konkreten Angebot. "Ihr Vorstoß kam zu spät, ich hatte mich bereits für PSG entschieden", erklärte Tuchel später der L'Equipe.
Nun ist Tuchel bis 2021 an die Pariser gebunden. Zwar kriselt es auch beim französischen Serienmeister und Tuchel ist längst nicht mehr unumstritten. Er denke aktuell jedoch "nicht eine Minute an einen anderen Klub".
© getty
Nun ist Tuchel bis 2021 an die Pariser gebunden. Zwar kriselt es auch beim französischen Serienmeister und Tuchel ist längst nicht mehr unumstritten. Er denke aktuell jedoch "nicht eine Minute an einen anderen Klub".
Jupp Heynckes: Der Triple-Trainer gab schon einmal seinen Ruhestand bekannt und kehrte zu den Bayern zurück, als man sich von Ancelotti trennte. Trotzdem ist es unwahrscheinlich, nahezu ausgeschlossen, dass Jupp noch mal den Retter in der Not macht!
© getty
Jupp Heynckes: Der Triple-Trainer gab schon einmal seinen Ruhestand bekannt und kehrte zu den Bayern zurück, als man sich von Ancelotti trennte. Trotzdem ist es unwahrscheinlich, nahezu ausgeschlossen, dass Jupp noch mal den Retter in der Not macht!
1 / 1
Werbung
Werbung