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Fussball

Fürth-Trainer Leitl über Duell gegen Bochum: "Finde nicht, dass es ein Endspiel ist"

SID
Stefan Leitl, Trainer der SpVgg Greuther Fürth, will dem Kellerduell gegen Mitaufsteiger VfL Bochum keine finale Bedeutung beimessen.

Stefan Leitl, Trainer der SpVgg Greuther Fürth, will dem Kellerduell gegen Mitaufsteiger VfL Bochum keine finale Bedeutung beimessen. Natürlich sei es "ein wichtiges Spiel. Ich finde aber nicht, dass es ein Endspiel ist. Davon bin ich weit entfernt. Wir haben den achten Spieltag. Es ist noch vieles möglich", sagte Leitl vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr).

Für Fürths Manager Rachid Azzouzi ist das Spiel dagegen "super wichtig. Auch für unser Selbstverständnis ist es wichtig, dass jeder sieht, dass wir Spiele gewinnen können", sagte er der Sport Bild.

Fürth steht mit einem Punkt aus sieben Spielen am Tabellenende, Bochum hat als Vorletzter drei Punkte mehr. Für die SpVgg geht es aber nicht nur darum, den Anschluss zu halten, das Kleeblatt will endlich auch seine schwarze Heimserie in der Bundesliga beenden. In bisher 20 Erstliga-Spielen im Ronhof gab es 15 Niederlagen und fünf Remis.

Deshalb erwartet Leitl, dass bei seinem Team "die Motivation auf Anschlag ist. Wir müssen mit einer großen Portion Leidenschaft spielen, aber dennoch klar in unseren Aktionen bleiben, um die Bochumer nicht in ihr Spiel kommen zu lassen. Es wird wichtig sein, eine gute Balance zu finden", sagte er.

"Es wäre eine Riesensensation, wenn wir die Liga halten würden", betonte Leitl im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): "Alle wissen, wie schwer es ist, mit unseren wirtschaftlichen Möglichkeiten in der Bundesliga zu bestehen."

Daher, betonte der 44-Jährige, "mache ich mir keine Sorgen um meinen Job". Ohnehin will er dem Erfolg nicht alles unterordnen: "Ich finde es wichtig, dass man sich, seinen Werten und seinem Weg treu bleibt und sich mit dem, was man tut, vollkommen identifiziert."

Verzichten muss Fürth auf Havard Nielsen (Sprunggelenk). Offen ist der Einsatz von Junioren-Nationalspieler Maximilian Bauer, der bei der U21 eine Kopfverletzung erlitt und deshalb am Donnerstag im Training fehlte.

Eine Entscheidung hat Leitl im Tor getroffen. Der langjährige Stammkeeper Sascha Burchert (31) bleibt bis auf Weiteres die Nummer zwei. Auch gegen Bochum erhält Marius Funk (25) wie zuletzt schon in Köln den Vorzug.

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