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Fussball

BVB: Sancho-Wechsel zu Manchester United offiziell

Von Jonas Rütten
Nun ist es offiziell: Jadon Sancho hat den obligatorischen Medizincheck bei Manchester United erfolgreich absolviert und wechselt vom BVB zu den Red Devils.

Nun ist es offiziell: Jadon Sancho hat den obligatorischen Medizincheck bei Manchester United erfolgreich absolviert und wechselt vom BVB zu den Red Devils. Das bestätigten beide Vereine am Freitagmittag. Bereits Anfang Juli hatten die Dortmunder in einer adhoc-Mitteilung eine "grundsätzliche Einigung" mit dem Premier-League-Kliub bestätigt.

Manchester United überweist für Sancho eine fixe Transferentschädigung in Höhe von 85 Millionen Euro. Der 21-Jährige, der zuletzt nach seinem Fehlschuss im Elfmeterschießen des EM-Finals übel rassistisch angefeindet wurde, erhält bei den Red Devils einen Fünfjahresvertrag bis 2026 plus Option - und trägt ab sofort die Rückennummer 25.

"Ich kann den Verantwortlichen von Borussia Dortmund nicht genug danken für die Chance, die sie mir als sehr jungem Spieler geboten haben. Beim BVB konnte ich zu dem Spieler reifen, der ich heute bin", sagte Sancho. "Der DFB-Pokalsieg in der vergangenen Saison war ein krönendes Ende meiner Zeit beim BVB. Aber auch der Support und die Liebe der unglaublichen Fans wird mir immer als etwas Besonderes in Erinnerung bleiben."

"Jadon hat in den vier Jahren bei uns eine tolle Entwicklung vollzogen, insbesondere in der Schlussphase der vergangenen Saison hat er mit wichtigen Toren und Assists zum Mannschaftserfolg beigetragen", erklärte Sportdirektor Michael Zorc. "Wir danken ihm für seinen Einsatz und wünschen ihm für seine weitere Laufbahn nur das Beste."

Sancho war im Sommer 2017 aus der Jugend von Manchester City für 7,84 Millionen Euro zum BVB gewechselt und wurde nur kurze Zeit später absoluter Leistungsträger bei den Schwarzgelben. In seinen 137 Pflichtspielen kommt Sancho auf 114 Torbeteiligungen. Manchester City soll sich eine Weiterverkaufsbeteiligung beim Wechsel zum BVB gesichert haben, laut kicker und Times erhalten die Cityzens 15 Prozent der Ablöse.

Zum Abschied lobte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke noch einmal den englischen Nationalspieler für dessen Verhalten. Bereits im vergangenen Sommer wollte Sancho nach Manchester in die Premier League wechseln, allerdings konnten sich die Klubs damals nicht auf eine Ablöse einigen, weshalb Sancho beim BVB bleiben musste.

Anders als Ousmane Dembele oder Pierre-Emerick Aubameyang vor ihm, habe sich Sancho jedoch "fantastisch verhalten und uns in der Rückrunde nochmal nach vorne befördert", betonte Watzke: "Wir sind nicht glücklich über das Geld, sondern sind traurig, dass er weg ist. Aber wir werden Lösungen finden."

BVB sucht Sancho-Ersatz: Spur führt zu PSV Eindhoven

Diese Lösung soll offenbar Donyell Malen von der PSV Eindhoven sein. Der BVB und die PSV haben sich angeblich auf eine Ablöse für den Angreifer geeinigt.

Fest steht für BVB-Trainer Marco Rose jedoch, dass Sancho nicht auf Anhieb gleichwertig zu ersetzen ist. "Die Qualitäten von Jadon waren unberechenbar. Er ist ein Flügelspieler, der im Eins-gegen-Eins gefährlich ist, aber auch torgefährlich ist. Jeder Trainer hat ihn gern im Team. Es hat sich aber schon angedeutet, dass er gehen könnte. Jetzt ist das Thema durch."

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