Cookie-Einstellungen

Streiker und "Erpresser" im Fußball: Szalai und Mainz begeben sich in illustren Kreis

 
Eklat bei Mainz 05! Der Verein hat Stürmer Adam Szalai suspendiert und dem Ungarn nahegelegt, sich einen neuen Klub zu suchen. Szalai darf nun nicht mehr mit der Mannschaft trainieren, absolvierte aber dennoch am Rande des Platzes eine Einheit.
© imago images / Martin Hoffmann
Eklat bei Mainz 05! Der Verein hat Stürmer Adam Szalai suspendiert und dem Ungarn nahegelegt, sich einen neuen Klub zu suchen. Szalai darf nun nicht mehr mit der Mannschaft trainieren, absolvierte aber dennoch am Rande des Platzes eine Einheit.
Die Suspendierung hat daraufhin zu einem Spielerstreik am Mittwoch geführt. Die Profis kamen nicht zum für 16 Uhr angesetzten Training. "Ursache waren emotionale Diskussionen innerhalb der Mannschaft um Adam Szalai", bestätigte der Verein später.
© imago images / Jan Huebner
Die Suspendierung hat daraufhin zu einem Spielerstreik am Mittwoch geführt. Die Profis kamen nicht zum für 16 Uhr angesetzten Training. "Ursache waren emotionale Diskussionen innerhalb der Mannschaft um Adam Szalai", bestätigte der Verein später.
Medienberichten zufolge gibt es zwei Hintergründe: Ein Eklat zwischen Szalai und Trainer Achim Beierlorzer habe zur Freistellung des Spielers geführt. Zudem heißt es, Szalai habe wegen der Nicht-Auszahlung der einbehaltenen Gehälter interveniert.
© imago images / Martin Hoffmann
Medienberichten zufolge gibt es zwei Hintergründe: Ein Eklat zwischen Szalai und Trainer Achim Beierlorzer habe zur Freistellung des Spielers geführt. Zudem heißt es, Szalai habe wegen der Nicht-Auszahlung der einbehaltenen Gehälter interveniert.
Die Streik-Posse um Szalai in Mainz wäre nicht die erste, oft wollten Spieler auch einen Transfer zu einem Klub erzwingen. Wir blicken auf den illustren Kreis der Streiker und "Erpresser" - mit dabei sind drei ehemalige BVB-Stars.
© imago images
Die Streik-Posse um Szalai in Mainz wäre nicht die erste, oft wollten Spieler auch einen Transfer zu einem Klub erzwingen. Wir blicken auf den illustren Kreis der Streiker und "Erpresser" - mit dabei sind drei ehemalige BVB-Stars.
Ein ganz aktueller Fall: Ajdin Hrustic soll in Frankfurt die Verstärkung für die Offensive auf dem rechten Flügel werden. Seit Wochen baggert die Eintracht am Australier, der ebenfalls einen Wechsel an den Main vollziehen will. Und das mit allen Mitteln.
© imago images / Claus Bergmann
Ein ganz aktueller Fall: Ajdin Hrustic soll in Frankfurt die Verstärkung für die Offensive auf dem rechten Flügel werden. Seit Wochen baggert die Eintracht am Australier, der ebenfalls einen Wechsel an den Main vollziehen will. Und das mit allen Mitteln.
Im Gespräch mit dem Dagblad van het Noorden drohte er dem FC Groningen sogar mit Konsequenzen, sollte der Klub ihn nicht freigeben. "Dann kann Groningen nicht erwarten, dass ich in jedem Spiel 100 Prozent bringe“, sagte er.
© imago images / Pro Shots
Im Gespräch mit dem Dagblad van het Noorden drohte er dem FC Groningen sogar mit Konsequenzen, sollte der Klub ihn nicht freigeben. "Dann kann Groningen nicht erwarten, dass ich in jedem Spiel 100 Prozent bringe“, sagte er.
ANTOINE GRIEZMANN: Es war im Sommer 2019, als Griezmann unbedingt eine neue Herausforderung und zum FC Barcelona wechseln wollte - und das um jeden Preis.
© getty
ANTOINE GRIEZMANN: Es war im Sommer 2019, als Griezmann unbedingt eine neue Herausforderung und zum FC Barcelona wechseln wollte - und das um jeden Preis.
Hatte der langjährige Supperstar von Atletico Madrid ein Jahr zuvor medienwirksam in einer eigens produzierten Dokumentation "LaDecesion" seinen Vertrag mit den Rojiblancos noch verlängert, so blieb er in jenem Sommer dem Training einfach fern.
© imago images / Marca
Hatte der langjährige Supperstar von Atletico Madrid ein Jahr zuvor medienwirksam in einer eigens produzierten Dokumentation "LaDecesion" seinen Vertrag mit den Rojiblancos noch verlängert, so blieb er in jenem Sommer dem Training einfach fern.
Der streikende Profi bekam am Ende seinen Willen und wechselte zu Barca. Der Transfer wurde im Nachhinein jedoch zu einer noch größeren Schlammschlacht. Atletico warf den Katalanen vor, zu wenig für Griezmann bezahlt zu haben ...
© imago images / ZUMA Press
Der streikende Profi bekam am Ende seinen Willen und wechselte zu Barca. Der Transfer wurde im Nachhinein jedoch zu einer noch größeren Schlammschlacht. Atletico warf den Katalanen vor, zu wenig für Griezmann bezahlt zu haben ...
... und bestand lange auf eine Nachzahlung in Höhe von 80 Millionen Euro. Am Ende zahlte Barca zu den 120 Millionen noch 15 weitere und der Streit wurde beigelegt. Und Griezmann? Der wurde bis jetzt noch nicht glücklich bei den Katalanen.
© imago images / Cordon Press/Miguelez Sports
... und bestand lange auf eine Nachzahlung in Höhe von 80 Millionen Euro. Am Ende zahlte Barca zu den 120 Millionen noch 15 weitere und der Streit wurde beigelegt. Und Griezmann? Der wurde bis jetzt noch nicht glücklich bei den Katalanen.
OUSMANE DEMBELE: Im Sommer 2017 tauchte der Dortmunder kurzzeitig unter und boykottierte das Mannschaftstraining. Anschließend wurde er suspendiert, der BVB einigte sich mit Barca auf einen Transfer in Rekordhöhe für knapp 115 Millionen Euro.
© getty
OUSMANE DEMBELE: Im Sommer 2017 tauchte der Dortmunder kurzzeitig unter und boykottierte das Mannschaftstraining. Anschließend wurde er suspendiert, der BVB einigte sich mit Barca auf einen Transfer in Rekordhöhe für knapp 115 Millionen Euro.
"Was hätte ich sonst machen sollen? Barcelona ein zweites Mal absagen sollen? Das wäre für mich unmöglich gewesen", rechtfertigte sich Dembele hinterher. Er habe den Eindruck gehabt, "dass ich die Erfüllung meines Traums verpassen würde".
© imago images / Team 2
"Was hätte ich sonst machen sollen? Barcelona ein zweites Mal absagen sollen? Das wäre für mich unmöglich gewesen", rechtfertigte sich Dembele hinterher. Er habe den Eindruck gehabt, "dass ich die Erfüllung meines Traums verpassen würde".
PIERRE-EMERICK AUBAMEYANG: Dembele machte den Anfang und Aubameyang folgte nur ein halbes Jahr später seinem fragwürdigen Beispiel und blieb aufgrund eines Wechselwunsches provokanterweise einer Mannschaftssitzung fern.
© getty
PIERRE-EMERICK AUBAMEYANG: Dembele machte den Anfang und Aubameyang folgte nur ein halbes Jahr später seinem fragwürdigen Beispiel und blieb aufgrund eines Wechselwunsches provokanterweise einer Mannschaftssitzung fern.
Zuvor soll er außerdem mehrmals zu spät zum Training und dort dann lustlos agiert haben. Trainer Peter Stöger suspendierte den Gabuner, der dann ein Instagram-Bild von sich im Dembele-Trikot in einer Soccer-Halle verbreitet.
© imago images / ActionPictures
Zuvor soll er außerdem mehrmals zu spät zum Training und dort dann lustlos agiert haben. Trainer Peter Stöger suspendierte den Gabuner, der dann ein Instagram-Bild von sich im Dembele-Trikot in einer Soccer-Halle verbreitet.
Das Ende der Causa: Der streikende Profi bekam am Ende erneut seinen Willen und der BVB rund 65 Millionen Euro vom FC Arsenal. Dort ist Aubameyang mittlerweile sogar Kapitän treffsicherere denn je.
© imago images / Shaun Brooks
Das Ende der Causa: Der streikende Profi bekam am Ende erneut seinen Willen und der BVB rund 65 Millionen Euro vom FC Arsenal. Dort ist Aubameyang mittlerweile sogar Kapitän treffsicherere denn je.
"Wenn der eine streikt und der andere keine Uhr zu haben scheint, dann hat das schon Auswirkungen nach außen und nach innen“, spottete BVB-Sportdirektor Michael Zorc über die beiden Streikprofis Dembele und Aubameyang später.
© imago images / DeFodi
"Wenn der eine streikt und der andere keine Uhr zu haben scheint, dann hat das schon Auswirkungen nach außen und nach innen“, spottete BVB-Sportdirektor Michael Zorc über die beiden Streikprofis Dembele und Aubameyang später.
Bei Arsenal traf Aubameyang auf Henrikh Mkhitaryan. Dessen Wechsel im Jahr 2016 vom BVB zu Manchester United war von Misstönen begleitet - genau wie schon sein Transfer von Donezk nach Dortmund drei Jahre zuvor: Damals schwänzte er ein Trainingslager.
© getty
Bei Arsenal traf Aubameyang auf Henrikh Mkhitaryan. Dessen Wechsel im Jahr 2016 vom BVB zu Manchester United war von Misstönen begleitet - genau wie schon sein Transfer von Donezk nach Dortmund drei Jahre zuvor: Damals schwänzte er ein Trainingslager.
Schon im Sommer 2017 wollte Philippe Coutinho einen Wechsel zum FC Barcelona erzwingen. Er fehlte bei Liverpool wegen einer "Erkältung", ehe er zur Nationalelf reiste und normal spielte. Im Winter wurde seinem Wunsch schließlich stattgegeben.
© getty
Schon im Sommer 2017 wollte Philippe Coutinho einen Wechsel zum FC Barcelona erzwingen. Er fehlte bei Liverpool wegen einer "Erkältung", ehe er zur Nationalelf reiste und normal spielte. Im Winter wurde seinem Wunsch schließlich stattgegeben.
Die gleiche Idee wie Coutinho verfolgte im Frühling 2014 Hakan Calhanoglu: In Hamburg ließ er sich krankschreiben, nach seinem Wechsel zu Bayer Leverkusen war er umgehend gesundet.
© getty
Die gleiche Idee wie Coutinho verfolgte im Frühling 2014 Hakan Calhanoglu: In Hamburg ließ er sich krankschreiben, nach seinem Wechsel zu Bayer Leverkusen war er umgehend gesundet.
Beim HSV hatte man bereits zuvor Erfahrungen mit abwanderungswilligen Spielern gemacht. Rafael van der Vaart ließ sich - noch in Hamburg unter Vertrag - mit einem Valencia-Trikot ablichten. Gewechselt ist er aber letztlich ein Jahr später zu Real Madrid.
© getty
Beim HSV hatte man bereits zuvor Erfahrungen mit abwanderungswilligen Spielern gemacht. Rafael van der Vaart ließ sich - noch in Hamburg unter Vertrag - mit einem Valencia-Trikot ablichten. Gewechselt ist er aber letztlich ein Jahr später zu Real Madrid.
Gabriel Heinze zog 2007 vor Gericht, um einen Wechsel von Manchester United zum FC Liverpool zu erzwingen. Er verlor zwar die Klage, aber wechselte trotzdem. Nur eben zu Real Madrid.
© getty
Gabriel Heinze zog 2007 vor Gericht, um einen Wechsel von Manchester United zum FC Liverpool zu erzwingen. Er verlor zwar die Klage, aber wechselte trotzdem. Nur eben zu Real Madrid.
Unbedingt wollte William Gallas 2016 vom FC Chelsea zum FC Arsenal wechseln. "Er hat uns gedroht, im nächsten Spiel ein Eigentor zu schießen", hieß es in einem Vereinsstatement.
© getty
Unbedingt wollte William Gallas 2016 vom FC Chelsea zum FC Arsenal wechseln. "Er hat uns gedroht, im nächsten Spiel ein Eigentor zu schießen", hieß es in einem Vereinsstatement.
Luka Modric erschien bei den Tottenham Hotspur 2012 nicht mehr beim Training - und wechselte dann für 35 Millionen Euro zu Real Madrid.
© getty
Luka Modric erschien bei den Tottenham Hotspur 2012 nicht mehr beim Training - und wechselte dann für 35 Millionen Euro zu Real Madrid.
Im Januar 2011 flog Edin Dzeko ohne Rücksprache mit seinem damaligen Verein VfL Wolfsburg zum Medizincheck nach Manchester. Und dann verkaufte ihn der VfL eben für 37 Millionen Euro an City.
© getty
Im Januar 2011 flog Edin Dzeko ohne Rücksprache mit seinem damaligen Verein VfL Wolfsburg zum Medizincheck nach Manchester. Und dann verkaufte ihn der VfL eben für 37 Millionen Euro an City.
Julian Draxler wurde Wolfsburg 2016 zu langweilig, also wählte er den Gang an die Öffentlichkeit und machte in der Bild seinen Wechselwunsch publik. Ein halbes Jahr später ging er zu PSG.
© getty
Julian Draxler wurde Wolfsburg 2016 zu langweilig, also wählte er den Gang an die Öffentlichkeit und machte in der Bild seinen Wechselwunsch publik. Ein halbes Jahr später ging er zu PSG.
Ohne Einwilligung seines Arbeitgebers 1. FC Köln flog Anthony Modeste 2017 nach China, um sich ein bisschen bei Tianjin Quanjin umzuschauen. Natürlich spielte er auch bald dort, floh jedoch zwei Jahre später zurück in die Domstadt.
© getty
Ohne Einwilligung seines Arbeitgebers 1. FC Köln flog Anthony Modeste 2017 nach China, um sich ein bisschen bei Tianjin Quanjin umzuschauen. Natürlich spielte er auch bald dort, floh jedoch zwei Jahre später zurück in die Domstadt.
Im Sommer 2014 kämpfte Salzburg in Malmö um die Champions-League-Quali, doch Sadio Mane erschien nicht zum Abflug, da er einen Wechsel forcieren wollte. Ralf Rangnick suspendierte ihn, wenige Tage später unterschrieb der Senegalese bei Southampton.
© GEPA
Im Sommer 2014 kämpfte Salzburg in Malmö um die Champions-League-Quali, doch Sadio Mane erschien nicht zum Abflug, da er einen Wechsel forcieren wollte. Ralf Rangnick suspendierte ihn, wenige Tage später unterschrieb der Senegalese bei Southampton.
Auch in der noch relativ kurzen Hoffenheimer Bundesliga-Geschichte gibt es einen bekannten Streiker: Demba Ba ließ 2011 das Wintertrainingslager sausen, um kurz darauf bei West Ham United zu unterschreiben.
© getty
Auch in der noch relativ kurzen Hoffenheimer Bundesliga-Geschichte gibt es einen bekannten Streiker: Demba Ba ließ 2011 das Wintertrainingslager sausen, um kurz darauf bei West Ham United zu unterschreiben.
Youri Djorkaeff stritt sich beim 1. FC Kaiserslautern eineinhalb Jahre lang mit Trainer Andreas Brehme, ehe er zu den Bolton Wandereres wechseln durfte. "Dies ist ein großer Tag für mich", sagte er bei der Abschieds-Pressekonferenz.
© getty
Youri Djorkaeff stritt sich beim 1. FC Kaiserslautern eineinhalb Jahre lang mit Trainer Andreas Brehme, ehe er zu den Bolton Wandereres wechseln durfte. "Dies ist ein großer Tag für mich", sagte er bei der Abschieds-Pressekonferenz.
Womöglich der Urvater aller Streiker ist Heiko Herrlich: 1995 wollte er unbedingt von Mönchengladbach nach Dortmund wechseln - und ging, um das zu bewirken, eben nicht mehr zum Training. Klappte natürlich.
© getty
Womöglich der Urvater aller Streiker ist Heiko Herrlich: 1995 wollte er unbedingt von Mönchengladbach nach Dortmund wechseln - und ging, um das zu bewirken, eben nicht mehr zum Training. Klappte natürlich.
FC BAYERN anno 1979: Das mit Herrlich als Urvater der Streiks stimmt nicht so ganz. Denn im März 1979 starteten die Spieler des FC Bayern München eine einmalige Revolte unter der Führung von Paul Breitner.
© imago images / WEREK
FC BAYERN anno 1979: Das mit Herrlich als Urvater der Streiks stimmt nicht so ganz. Denn im März 1979 starteten die Spieler des FC Bayern München eine einmalige Revolte unter der Führung von Paul Breitner.
Hintergrund: Die Saison 1978/79 verlief für die Bayern miserabel. Schon im Winter war Trainer Gyula Lorant nach einem 1:7-Debakel in Düsseldorf rausgeflogen, doch auch unter dessen Nachfolger Pal Csernai lief es nicht.
© imago images / Sven Simon
Hintergrund: Die Saison 1978/79 verlief für die Bayern miserabel. Schon im Winter war Trainer Gyula Lorant nach einem 1:7-Debakel in Düsseldorf rausgeflogen, doch auch unter dessen Nachfolger Pal Csernai lief es nicht.
Der allmächtige Präsident Wilhelm Neudecker wollte den bei den Spielern beliebten Ungarn ebenfalls rasuwerfen, gab Trainer und Mannschaft jedoch eine letzte Chance, bevor er den harten Hund Max Merkel holen wollte.
© imago images / Werner Otto
Der allmächtige Präsident Wilhelm Neudecker wollte den bei den Spielern beliebten Ungarn ebenfalls rasuwerfen, gab Trainer und Mannschaft jedoch eine letzte Chance, bevor er den harten Hund Max Merkel holen wollte.
Drei Punkte aus zwei Spielen gegen Braunschweig und Mönchengladbach sollte Csernai holen. Doch als die Mannschaft ein 0:0 gegen Braunschweig erkämpft hatte, erfuhr sie am Flughafen vom Wortbruch Neudeckers, der Merkel schon unter Vertrag genommen hatte.
© imago images / WEREK
Drei Punkte aus zwei Spielen gegen Braunschweig und Mönchengladbach sollte Csernai holen. Doch als die Mannschaft ein 0:0 gegen Braunschweig erkämpft hatte, erfuhr sie am Flughafen vom Wortbruch Neudeckers, der Merkel schon unter Vertrag genommen hatte.
Breitner und Maier riefen zum Trainingsstreik auf. "Wenn am Montagmorgen ein neuer Trainer da ist, dann kommen wir nicht ins Training", soll Maier Neudecker am Telefon mitgeteilt haben.
© imago images / WEREK
Breitner und Maier riefen zum Trainingsstreik auf. "Wenn am Montagmorgen ein neuer Trainer da ist, dann kommen wir nicht ins Training", soll Maier Neudecker am Telefon mitgeteilt haben.
Der erboste Präsident beschimpfte Maier als Anarchisten und wollte sich durchsetzen - ohne Erfolg. Als die Mannschaft streikte, trat der langjährige Präsident zurück. Trainer Merkel war gar nicht erst an der Säbener Straße erschienen.
© imago images / Horstmüller
Der erboste Präsident beschimpfte Maier als Anarchisten und wollte sich durchsetzen - ohne Erfolg. Als die Mannschaft streikte, trat der langjährige Präsident zurück. Trainer Merkel war gar nicht erst an der Säbener Straße erschienen.
1 / 1
Werbung
Werbung