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Fussball

Borussia Mönchengladbach: Marco Rose wünscht FC Schalke 04 Bundesliga-Klassenerhalt

Von SID
Marco Rose will Schalke 04 in der Bundesliga nicht missen.

Der scheidende Trainer Marco Rose von Borussia Mönchengladbach wünscht seinem nächsten Gegner Schalke 04 (Samstag, 18.30 Uhr) noch den Klassenerhalt. Auch die Fohlen werden zudem gleich mehrere Nationalspieler nicht abstellen.

"Ich würde den Schalkern wünschen, dass sie die Kurve bekommen", sagte der Gladbach-Coach am Freitagmittag auf der Pressekonferenz zum Spieltag.

Der abgeschlagene Tabellenletzte, der nur eines seiner letzten 41 Bundesligaspiele gewann, habe unter dem neuen Trainer Dimitrios Grammozis "ein anderes Gesicht gekriegt", es sei trotz der langen Negativserie "eine Menge Qualität da", das Team habe "eine gute Organisation".

Nach sieben Niederlagen in Folge seit Bekanntgabe seines Wechsels zu Borussia Dortmund hat Rose mit Gladbach einen Sieg aber mindestens genauso nötig wie Schalke. "Mit dem ganzen Drumherum ist auf jedem Spiel eine Menge Druck", gab der Coach zu, "unser einziges Argument sind Ergebnisse, und die bekommen wir nicht. Dieses Ergebnis müssen wir jetzt endlich holen."

Gladbach hofft noch, über den siebten Tabellenplatz ins internationale Geschäft zu kommen - in der neuen Conference League. "Jeder Wettbewerb in Europa ist für Mönchengladbach ein großartiger Erfolg", sagte Sportdirektor Max Eberl: "Man kann die Conference League etwas kritischer sehen. Aber wir würden sie annehmen."

Personell kann Gladbach aus dem Vollen schöpfen. "Es sind alle so weit an Bord", sagte Rose, auch Christoph Kramer sei nach einer Kapselverletzung "fit".

Gladbach stellt Lainer, Lazaro und Bensebaini nicht für Risikospiele ab

Mönchengladbach stellt seine österreichischen Nationalspieler Stefan Lainer und Valentino Lazaro sowie den Algerier Ramy Bensebaini nicht für Länderspiele in sogenannten "Virusvariantengebieten" ab. "Wir werden unsere Spieler abstellen", erklärte Eberl, "aber die Österreicher werden nicht nach Schottland und Ramy nicht nach Sambia reisen."

Österreich spielt in der WM-Qualifikation zunächst am 25. März in Schottland und dann zu Hause gegen die Färöer (28.3.) und Dänemark (31.3.). Bundestrainer Franco Foda hatte deshalb ein vorläufiges 43-köpfiges Aufgebot berufen. Algerien muss in der Afrika-Cup-Qualifikation am 25. März in Sambia und vier Tage später daheim gegen Botswana antreten.

"Wir behalten uns vor, sie direkt zurückzurufen, wenn sich etwas ändert", erklärte Eberl mit Blick auf die Quarantäneregeln für Reisende aus "Virusvariantengebieten".

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