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Fussball

Bundesliga-Stadien schon im Oktober wieder bis zu 40 Prozent ausgelastet?

Von SPOX
Ist die Allianz Arena bald wieder zu 30 oder 40 Prozent gefüllt?

Dürfen bereits im September die Sportstätten der deutschen Profiteams wieder bis zu 40 Prozent ausgelastet werden? Nach einem Bericht des ZDF haben sich die Staatskanzleien der Bundesländer in Absprache mit den Sportverbänden auf eine Lösung geeinigt, die bundesweit einheitlich festgelegt werden soll.

Diese Richtlinien sollen schnellstmöglich umgesetzt und den lokalen Behörden als Orientierungsrahmen dienen. Das Konzept gehe von einer Auslastung der Stadien zwischen 30 und 40 Prozent aus und solle noch vor Ende Oktober in die Tat umgesetzt werden. Ein genauer Termin sei allerdings noch offen.

Wie die Bild ergänzt, sei mit einer finalen Einigung in einer Sitzung am Dienstag zu rechnen. Da zwei bis drei Bundesländer, darunter Bayern, mit den derzeitigen Planungen noch nicht gänzlich einverstanden sind, dürfte die Obergrenze eher bei 30 Prozent liegen. Für einen Beschluss ist die Zustimmung aller Länder notwendig.

Laut ZDF sehe die Regelung, die auch für Veranstaltungen anderen Sportarten gelten soll, wie bereits bekannt den Verzicht auf Gästezuschauer sowie den Ausschank von Alkohol vor.

Bisher wurden je nach regionalem Infektionsgeschehen unterschiedlichste Konzepte angewandt. So sind für das DFB-Pokalspiel zwischen Hansa Rostock und dem VfB Stuttgart 7.500 Zuschauer, für Dynamo Dresden gegen den HSV über 10.000 Zuschauer zugelassen, während bei der Partie 1860 München gegen Eintracht Frankfurt keine Fans vor Ort sein durften.

Am Sonntag gab Werder Bremen bekannt, dass das Auftaktspiel der neuen Bundesliga-Saison Hertha BSC vor 8.500 Zuschauern ausgetragen werden darf. Der Senat entschied sich für eine Auslastung von 20 Prozent. Bezüglich einer Teilauslastung der Allianz Arena beim Eröffnungsspiel gegen Schalke 04 am kommenden Freitag stellte Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß im Sport1-Doppelpass klar: "Wenn in ein Stadion für 70.000 Zuschauer 20.000 kommen, ist das kein Problem."

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