Fussball

FC Schalke 04, News und Gerüchte - Wegen einer Hochzeit: S04 verzichtet auf Trainingslager in Österreich

Von SPOX
Schalke bereitete sich in den letzten beiden Jahren in Mittersill auf die neue Saison vor.

Der FC Schalke 04 verzichtet aufgrund einer Hochzeitsfeier auf sein traditionelles Trainingslager im österrichischen Mittersill. Zudem soll es zwei Interessenten für Hamza Mendyl geben. Alle News und Gerüchte zu S04 im Überblick.

Schalke 04 verzichtet auf Trainingslager in Österreich

Der FC Schalke 04 wird sich im Sommer nicht wie in den vorangegangenen Jahren im österreichischen Mittersill auf die anstehende Saison vorbereiten. Da zeitgleich eine Hochzeitsfeier im örtlichen Schloss stattfindet, das auch als Hotel der S04-Profis fungiert hätte, verzichten die Königsblauen auf ihr Trainingslager in Österreich.

"Diese Reaktion von der Vereinsführung war wirklich unglaublich verständnisvoll und herzlich. Die haben mir meine Hochzeit gerettet - und dafür bin ich den Schalkern sehr, sehr dankbar", wird die Braut in der WAZ zitiert.

Schalke hätte aufgrund der langfristigen Kooperation mit der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern das Vorrecht auf das Hotel gehabt. Durch die Corona-Zwangspause und dem verspäteten Bundesligastart Mitte September ist es schließlich zur Terminüberschneidung gekommen. Wo sich das Team von Trainer David Wagner Ende August nun vorbereiten will, soll in Kürze bekannt gegeben werden.

FC Schalke 04, Gerücht: Zwei Anfragen für Mendyl?

Hamza Mendyl ist von seiner Leihe vom FCO Dijon nach Gelsenkirchen zurückgekehrt. Nun versucht Schalke 04, den Linksverteidiger schnellstmöglich zu verkaufen.

Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge soll es zwei mögliche Abnehmer für den 22-Jährigen, der für sechs Millionen Euro vom damaligen Sportdirektor Christian Heidel verpflichtet wurde und lediglich auf neun Bundesligaeinsätze kam, geben. Gleich zwei nicht genannte Ligue-1-Vereine sollen demnach ihr Interesse an Mendyl hinterlegt haben. Auf Schalke hat er noch Vertrag bis 2023.

David Wagner erklärt Schalkes Passivität in der Rückrunde

Schalke-Trainer David Wagner hat verraten, warum er seine Mannschaft in der Rückrunde so defensiv aufgestellt hat. Die Taktik des 48-Jährigen war von großer Passivität geprägt. Nachdem die Königsblauen noch die erste Partie der zweiten Saisonhälfte gegen Gladbach gewonnen hatten, folgten 16 Spiele ohne Sieg.

Trotzdem verteidigte Wagner seinen Spielstil und offenbarte, dass die Spieler an dieser Entscheidung ebenfalls beteiligt waren. "Nachdem wir zuvor vier Tore gegen Dortmund und drei gegen Augsburg kassiert und selbst kaum Chancen hatten, brauchten wir vor allem eines: Sicherheit", erklärte Wagner im Interview mit dem kicker:

"Auch wenn es in keiner Weise unserer Spielphilosophie entspricht, für die wir stehen wollen: Es war eine gemeinsame Entscheidung als Team, für die ich die Verantwortung übernehme." Trotz der schlechtesten Rückrunde der Vereinsgeschichte wird Wagner auch in der kommenden Saison auf der Trainerbank sitzen. Das bestätigte Sportvorstand Jochen Schneider zuletzt.

 

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