Fussball

BVB, News und Gerüchte: Borussia Dortmund soll erstes Angebot für Sancho abgelehnt haben

Von SPOX
Jadon Sancho: Wechselt er noch in diesem Sommer zu Manchester United?

Borussia Dortmund soll ein erstes Angebot von Manchester United für Jadon Sancho abgelehnt haben. Der BVB ist wohl einer von drei Interessenten an einem Hoffenheimer Abwehr-Juwel. Der Pokalgegner der Borussia hadert derweil mit seinem Los. News und Gerüchte zu Borussia Dortmund gibt es hier.

BVB wohl heiß auf Hoffenheim-Juwel Bogarde

Borussia Dortmund ist wohl an einer Verpflichtung von Melayro Bogarde, einem 18-jährigen Innenverteidiger von der TSG Hoffenheim, interessiert. Dies berichtet die Bild. Neben dem BVB sollen allerdings auch RB Leipzig und Ajax Amsterdam ein Auge auf den Niederländer geworfen haben.

Bogarde, Sohn der Milan- und Barca-Legende Winston Bogarde, steht nur noch für eine Saison bei der TSG unter Vertrag, soll jedoch einer Vertragsverlängerung offen gegenüberstehen. Demnach wolle er möglicherweise erst dann zu einem Topteam wechseln, wenn er den nächsten Entwicklungsschritt vollzogen hat.

Der U18-Natioalspieler, im Vorjahr U17-Europameister und ins All-Star-Team des Turniers gewählt, schloss sich 2018 der Hoffenheimer U17 an. In der Rückrunde kam er erstmals für die Profis der Kraichgauer in der Bundesliga zum Einsatz und soll in der neuen Saison fest zum Aufgebot der Profis zählen.

BVB: Zorc erwartet Jadon Sancho zum Trainingsauftakt

Am Donnerstag nimmt Borussia Dortmund die Vorbereitung zur kommenden Spielzeit auf. Auch der in Europa umworbene Jadon Sancho soll dabei sein. "Wir erwarten Jadon zum Trainingsauftakt am Donnerstag zurück in Dortmund", sagte Sportdirektor Michael Zorc dem kicker.

Sancho gilt als Wunschspieler von Manchester United, das sich am Sonntag gegen Leicester City Platz drei in der Premier League sicherte und somit für die Champions League qualifizierte. Durch die Qualifikation stehen den Red Devils mindestens 66 Millionen Euro mehr als im Falle der Europa-League-Teilnahme zur Verfügung. Wie die Bild berichtet, soll United mit einem Angebot über 98 Millionen Euro abgeblitzt sein, in den kommenden Tagen wolle der Klub ein neues Angebot vorlegen.

Sanchos Vertrag beim BVB läuft noch bis 2022, BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hatte in den vergangenen Wochen und Monaten mehrfach betont, dass es im Falle Sanchos "keinen Corona-Rabatt" geben werden. Nach übereinstimmenden Medienberichten müssten Interessenten 120 Millionen Euro Ablöse zahlen. Fährt Sancho am 10. August mit dem BVB ins Trainingslager, ist ein Transfer laut Ruhr Nachrichten vom Tisch.

Zuletzt brachte die englische Times mit Lille-Angreifer Jonathan Ikone einen möglichen Nachfolger ins Spiel. Der französische Nationalspieler soll für rund 45 Millionen Euro zu haben sein. Nach Angaben der Zeitung ist sich Sancho mit Manchester United bereits über die Details eines Wechsels einig.

BVB: Sanchos Statistiken in der Saison 2019/20

WettbewerbSpieleToreVorlagenMinuten
Bundesliga3217172.290
Champions League822647
DFB-Pokal3--256

BVB: MSV-Coach ärgert sich über Pokal-Auslosung

Der BVB muss in der 1. Runde des DFB-Pokals beim MSV Duisburg ran. Dessen Trainer Torsten Lieberknecht hat sich nach der Auslosung über das Los geärgert, da am Termin Mitte September wohl im besten Fall unter einer geringen Zuschauerauslastung gespielt werden kann.

"So ein Los, dann vermutlich weiter ohne unsere Fans oder wenn überhaupt nur mit einem kleinen Teil - das ist alles sch... Sportlich brauchen wir über Borussia Dortmund nicht rätseln. Die stehen ganz weit oben im Who is Who des internationalen Top-Fußballs", sagte Lieberknecht über das Ruhrpott-Duell, das zwischen dem 11. und 14. September stattfindet.

Die Luftlinie zwischen den beiden Stadien beträgt lediglich 48 Kilometer, das letzte und einzige Aufeinandertreffen im Pokal liegt bereits über 45 Jahre zurück: In der Saison 1974/75 setzte sich der MSV im Halbfinale mit 2:1 nach Verlängerung durch und unterlag im Finale Eintracht Frankfurt.

BVB plant mit 12.000 bis 15.000 Zuschauern zum Auftakt

Laut Marketing-Direktor Carsten Cramer plant der BVB zum Saisonauftakt mit 12.000 bis 15.000 Zuschauern im Signal Iduna Park. Eine höhere Auslastung sei "aufgrund der Abstandsregelung, die zwingend einzuhalten ist" nicht möglich, wie er dem Tagesspiegel sagte. Diese Zahlen hatte Geschäftsführer Carsten Schmidt in der vergangenen Woche bereits der Sport Bild genannt. Normalerweise bietet die Arena Platz für 81.365 Zuschauer.

Von großer Bedeutung sei es, dass auch wieder einige der 4.000 Plätze im Hospitality-Bereich geöffnet werden könnten: "Es ist selbstverständlich ein Schlag ins Kontor, wenn diese Einnahmen komplett wegbrechen, sagte Cramer, schränkte aber ein: "Wenn es vielen Unternehmen nicht gut geht und 6,8 Millionen Menschen allein in Deutschland in Kurzarbeit sind, dann ist das Bedürfnis auf Unterhaltung begrenzt."

Zudem lobte Cramer die Loyalität der Spieler, die durch ihren Gehaltsverzicht mitverantwortlich dafür waren, dass die Vereinsangestellten nicht in Kurzarbeit gehen mussten: "Selbstverständlich wissen die Spieler, dass ihr Gehaltsverzicht einen anderen Effekt hat, als wenn wir 100 Leute, die im Merchandising arbeiten, auf Kurzarbeit setzen."

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