Fussball

BVB, News und Gerüchte: Roman Weidenfeller stellt bei Borussia Dortmund die Mentalitätsfrage

Von SPOX
Weidenfeller stand zwischen 2002 und 2018 beim BVB im Tor.

Ex-BVB-Torhüter Roman Weidenfeller hat nach der Niederlage gegen den FC Bayern die Mentalitätsfrage gestellt. Außerdem hat Jadon Sancho mit einer politischen Botschaft für Aufsehen gesorgt und Marc-Andre ter Stegen über die Zukunft von Mario Götze gesprochen. Alle News und Gerüchte zu Borussia Dortmund gibt es hier.

BVB: Roman Weidenfeller beklagt fehlende Siegermentalität

Roman Weidenfeller (39) hat nach der Niederlage im Topspiel gegen den FC Bayern und dem voraussichtlich erneuten Scheitern im Rennen um den Titel in der Bundesliga die Mentalitätsfrage beim BVB gestellt: "Vielleicht fehlt ein Stück weit die Siegermentalität in den Topspielen", sagte der ehemalige BVB-Keeper und zweimalige deutsche Meister am Sonntag bei Sky 90.

Nach Einschätzung von Weidenfeller mangele es dem BVB am "Killerinstinkt", um dem FC Bayern Paroli bieten zu können. Mit dem Sieg in Dortmund baute der FCB seinen Vorsprung in der Tabelle auf sieben Punkte aus, noch fünf Spieltage sind in der Bundesliga zu absolvieren. Mit einem klaren Erfolg in Paderborn konnte die Borussia zumindest Platz zwei festigen.

Zur Seite sprang Weidenfeller dem in der Kritik stehenden Lucien Favre, der gegen den FC Bayern in der Startelf unter anderem auf Jadon Sancho und Emre Can verzichtete. "Vielleicht muss man dem Trainer noch ein bisschen Zeit geben, er entwickelt ja die Mannschaft weiter."

Weidenfeller entstammt der Jugend des 1. FC Kaiserslautern. 2002 schloss er sich dem BVB an und bestritt bis zu seinem Karriereende in 16 Jahren 453 Partien für die Schwarzgelben. Seit dem Ende seiner Spielerlaufbahn arbeitet er in der Marketingabteilung der Borussia.

Roman Weidenfeller: Leistungsdaten für den BVB und FCK

VereinSpieleGegentoreZu-Null-SpieleMinuten
Borussia Dortmund45351014840.466
1. FC Kaiserslautern8123630

Sancho mit Trikotbotschaft: "Justice for George Floyd"

Jadon Sancho sorgte beim 6:1-Erfolg seiner Borussia beim SC Paderborn auch neben seiner sportlichen Leistung für Aufsehen: "Justice for George Floyd" stand auf seinem gelben Shirt, das er beim Torjubel präsentierte. Damit wollte er auf den Tod des 46-jährigen George Floyd aufmerksam machen, der infolge eines brutalen Polizei-Einsatzes in Minneapolis verstarb.

"Es ist ein bittersüßer Moment für mich, denn es gibt wichtigere Dinge derzeit", schrieb Sancho bei Twitter. "Wir dürfen keine Angst haben, uns für das einzusetzen, was richtig ist. Wir müssen helfen, einen Wandel einzuleiten. Wir müssen alle zusammenrücken und für Gerechtigkeit kämpfen. Gemeinsam sind wir stärker", erklärte er weiter.

Gemeinsam mit Achraf Hakimi trug Sancho das Shirt in Erinnerung an Floyd, der Aufschrei gegen Rassismus und Polizeigewalt verbreitete sich in Windeseile. Frankreichs Weltmeister Kylian Mbappe, die anderen Köpfe der englischen Nationalmannschaft und NBA-Superstar Joel Embiid kommentierten die Botschaft. In fast allen englischen Zeitungen war Sanchos Foto groß abgedruckt.

Ter Stegen: Götze "würde auf jeden Fall in die spanische Liga passen"

Marc-Andre ter Stegen hat im "kicker meets DAZN"-Podcast über die Zukunft von Mario Götze gesprochen und kann sich sich diesen durchaus in LaLiga vorstellen: "Er würde auf jeden Fall in die spanische Liga passen. Ob es sein Ziel ist, den Fußball zu spielen - keine Ahnung."

Ter Stegen tausche sich regelmäßig mit Götze aus, dann sprächen die beiden allerdings nur selten über Fußball. Klar sei für den Torhüter des FC Barcelona: "Mario ist ein Spieler, der mit dem Ball umgehen kann und das Spiel vorantreibt. Er würde zu sehr vielen Vereinen passen und kann bei vielen Vereinen den Unterschied machen."

An erster Stelle stehe für ter Stegen jedoch, "dass er die richtige Entscheidung trifft und glücklich ist." Götze kehrte nach einem dreijährigen Intermezzo beim FC Bayern 2016 zurück zum BVB, konnte dort allerdings nicht mehr an seine früheren Leistungen anknüpfen. Sein im Sommer auslaufender Vertrag wird deshalb nicht verlängert.

BVB: Die restlichen Spiele in der Bundesliga

Als Tabellenzweiter geht der BVB in den 30. Spieltag. Der Vorsprung auf die Verfolger Leipzig und Leverkusen beträgt vier Punkte. Im vorletzten Spiel steht das direkte Duell gegen RB an.

TerminGegner
6. Juni, 18.30 UhrHertha BSC (H)
13. Juni, 15.30 UhrFortuna Düsseldorf (A)
17. Juni, 20.30 UhrMainz 05 (H)
20. Juni, 15.30 UhrRB Leipzig (A)
27. Juni, 15.30 UhrTSG Hoffenheim (H)
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