Fussball

Söder macht dem Fußball Hoffnung: "Halte Geisterspiele für denkbar"

SID
Markus Söder hält Geisterspiele für denkbar.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat dem deutschen Profifußball Hoffnung auf eine Fortsetzung der Saison ohne Zuschauer gemacht. "Wir werden in den nächsten Wochen gemeinschaftlich diskutieren, ob Geisterspiele möglich sind. Ich halte das aber für denkbar", sagte Söder am Donnerstag in München.

Die DFL erstelle gerade ein "wie ich sehe und höre intensives und sehr gutes Hygienekonzept. Es ist ja eine Berufsausübung. Wir werden das jetzt noch einmal genau bewerten und dann muss man sehen, ob man Geisterspiele erlaubt. Spiele mit Zuschauern sicherlich nicht", führte der CSU-Politiker weiter aus.

Es sei am Ende auch so, "dass man die Relevanz von Fußball nicht nur in der finanziellen, sondern auch in der psychologischen Wirkung einordnet", so Söder: "Für sehr viele Menschen ist der Fußball auch ein Teil von Freude."

FDP-Politiker Kubicki plädiert für Geisterspiele ab Mai

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki sprach sich indes für eine Fortsetzung mit Geisterspielen ab Mai aus. "Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, solange gewährleistet ist, dass wir keine Rudelbildung mit Zuschauern haben werden", sagte Kubicki, der die Infektionsgefahr für die Spieler gering einschätzt, im Sky-Interview: "Insofern glaube ich schon, dass die Ministerpräsidenten sich darauf verständigen werden, Geisterspiele jedenfalls wieder zuzulassen, alles andere wäre auch absurd."

VfB Stuttgarts Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger fordert diesbezüglich ein klares Konzept. "Es muss eine klare Strategie her, es muss klar sein, wie solche Spiele stattfinden können", sagte der ehemalige Nationalspieler im Interview mit Sky. Der VfB habe seinen Beitrag für solche Planungen geleistet. "Es geht um die gesamte Anzahl derer, die sich an einem Spieltag ohne Zuschauer trotzdem in einem Stadion aufhalten müssen. Ich denke, die Zahl ist bekannt, wir sind momentan bei um die 240", sagte Hitzlsperger. Jedoch müsse eine für alle Klubs einheitliche Lösung gefunden werden.

 

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