S04-Eigengewächse, die nie für Schalke spielten: Sieben gingen zum BVB

 
Die Knappenschmiede der Schalker ist in ganz Deutschland für ihre exzellente Jugendarbeit bekannt. Doch nicht jedes S04-Eigengewächs war auch später für die Profis aktiv. Sieben von ihnen gingen sogar zum Erzrivalen nach Dortmund. Ein Überblick.
© getty
Die Knappenschmiede der Schalker ist in ganz Deutschland für ihre exzellente Jugendarbeit bekannt. Doch nicht jedes S04-Eigengewächs war auch später für die Profis aktiv. Sieben von ihnen gingen sogar zum Erzrivalen nach Dortmund. Ein Überblick.
Siegfried Bönighausen (Jahrgang 1955): Der gelernte Libero war sieben Jahre in Schalkes Jugend. Über den Bonner SC landete er 1976 bei Rot-Weis-Essen in der Bundesliga. Es folgten Stationen beim BVB und VfL Bochum. 1987 beendete er seine Karriere.
© imago images
Siegfried Bönighausen (Jahrgang 1955): Der gelernte Libero war sieben Jahre in Schalkes Jugend. Über den Bonner SC landete er 1976 bei Rot-Weis-Essen in der Bundesliga. Es folgten Stationen beim BVB und VfL Bochum. 1987 beendete er seine Karriere.
Sascha Jusufi (Jahrgang 1963): Der Sohn von Olympiasieger Fahrudin Jusufi wechselte 1981 zu Uerdingen in die 2. Liga, wo ihm ein Jahr später der Aufstieg nach Relegation gegen (ausgerechnet) Schalke gelang. Größter Erfolg: Pokalgewinn mit dem HSV (1987).
© imago images
Sascha Jusufi (Jahrgang 1963): Der Sohn von Olympiasieger Fahrudin Jusufi wechselte 1981 zu Uerdingen in die 2. Liga, wo ihm ein Jahr später der Aufstieg nach Relegation gegen (ausgerechnet) Schalke gelang. Größter Erfolg: Pokalgewinn mit dem HSV (1987).
Stefan Blank (Jahrgang 1977): Der Linksverteidiger stand 2004 mit Aachen im Finale des DFB-Pokals (1:2-Pleite gegen den FC Bayern). Zuvor spielte er bereits für St. Pauli, Bremen und Stuttgart. Zuletzt trainierte er bis 2016 den FC Kray in Essen.
© imago images
Stefan Blank (Jahrgang 1977): Der Linksverteidiger stand 2004 mit Aachen im Finale des DFB-Pokals (1:2-Pleite gegen den FC Bayern). Zuvor spielte er bereits für St. Pauli, Bremen und Stuttgart. Zuletzt trainierte er bis 2016 den FC Kray in Essen.
Michael Ratajczak (Jahrgang 1982): Der Keeper wechselte als Jugendlicher von Schalke nach Dortmund, wo er auch nie für die Profis auflief. Seit Januar dieses Jahres steht der 37-Jährige bei Hannover 96 unter Vertrag.
© imago images
Michael Ratajczak (Jahrgang 1982): Der Keeper wechselte als Jugendlicher von Schalke nach Dortmund, wo er auch nie für die Profis auflief. Seit Januar dieses Jahres steht der 37-Jährige bei Hannover 96 unter Vertrag.
Stiven Rivic (Jahrgang 1985): Nach Stationen in Belgien und Kroatien landete er 2006 bei Cottbus in der Bundesliga. Auch bei Kaiserslautern spielte der Mittelfeldspieler erstklassig. Im vergangenen Jahr hängte er die Fußballschuhe an den Nagel.
© imago images
Stiven Rivic (Jahrgang 1985): Nach Stationen in Belgien und Kroatien landete er 2006 bei Cottbus in der Bundesliga. Auch bei Kaiserslautern spielte der Mittelfeldspieler erstklassig. Im vergangenen Jahr hängte er die Fußballschuhe an den Nagel.
Christian Eggert (Jahrgang 1986): Über den Umweg Essen wagte der Defensiv-Allrounder ebenfalls den Schritt zum Rivalen BVB. Für die Profis spielte er nur einmal - für sieben Minuten. 2018 kehrte er zur Zweiten des FC Schalke zurück.
© imago images
Christian Eggert (Jahrgang 1986): Über den Umweg Essen wagte der Defensiv-Allrounder ebenfalls den Schritt zum Rivalen BVB. Für die Profis spielte er nur einmal - für sieben Minuten. 2018 kehrte er zur Zweiten des FC Schalke zurück.
Mirko Boland (Jahrgang 1987): 2004 ging er zur U19 von Duisburg. Bei den Zebras blieb er fünf Jahre, ehe er 2009 zu Braunschweig wechselte. Mit den BTSV-Profis wurde er in der Drittliga-Saison 2010/11 Meister. Aktuell bei Adelaide United (Australien).
© imago images
Mirko Boland (Jahrgang 1987): 2004 ging er zur U19 von Duisburg. Bei den Zebras blieb er fünf Jahre, ehe er 2009 zu Braunschweig wechselte. Mit den BTSV-Profis wurde er in der Drittliga-Saison 2010/11 Meister. Aktuell bei Adelaide United (Australien).
Christopher Nöthe (Jahrgang 1988): Wechselte ebenfalls in die BVB-Jugend und kam später auf drei BL-Einsätze für die Borussen. Die meiste Zeit seiner Karriere spielte der aktuell vereinslose Stürmer aber in der 2. Liga (Fürth, St. Pauli, Bielefeld).
© imago images
Christopher Nöthe (Jahrgang 1988): Wechselte ebenfalls in die BVB-Jugend und kam später auf drei BL-Einsätze für die Borussen. Die meiste Zeit seiner Karriere spielte der aktuell vereinslose Stürmer aber in der 2. Liga (Fürth, St. Pauli, Bielefeld).
Pascal Testroet (Jahrgang 1990): Nach acht Jahren Gelsenkirchen ging es nach Bremen, wo der Stürmer zum Profi wurde. Bundesliga-Einsätze? Fehlanzeige! Über Offenbach, Osnabrück und Bielefeld landete er bei Aue. Beim FC Erzgebirge ist er derzeit gesetzt.
© imago images
Pascal Testroet (Jahrgang 1990): Nach acht Jahren Gelsenkirchen ging es nach Bremen, wo der Stürmer zum Profi wurde. Bundesliga-Einsätze? Fehlanzeige! Über Offenbach, Osnabrück und Bielefeld landete er bei Aue. Beim FC Erzgebirge ist er derzeit gesetzt.
Ilkay Gündogan (Jahrgang 1990): Der Nationalspieler war lediglich ein Jahr in der Knappenschmiede. Sein Profidebüt feierte er für Nürnberg. 2016 wechselte er vom BVB für 27 Mio. Euro zu Manchester City. Unter Pep Guardiola ist er aktuell Stammspieler.
© getty
Ilkay Gündogan (Jahrgang 1990): Der Nationalspieler war lediglich ein Jahr in der Knappenschmiede. Sein Profidebüt feierte er für Nürnberg. 2016 wechselte er vom BVB für 27 Mio. Euro zu Manchester City. Unter Pep Guardiola ist er aktuell Stammspieler.
Stefan Thesker (Jahrgang 1991): War nur kurz bei Schalke. Über die Jugend des niederländischen Klubs Twente landete er 2012 bei der TSG Hoffenheim. Der Innenverteidiger steht derzeit bei Holstein Kiel unter Vertrag.
© imago images
Stefan Thesker (Jahrgang 1991): War nur kurz bei Schalke. Über die Jugend des niederländischen Klubs Twente landete er 2012 bei der TSG Hoffenheim. Der Innenverteidiger steht derzeit bei Holstein Kiel unter Vertrag.
Danny Blum (Jahrgang 1991): Kam erst zur U17 nach Gelsenkirchen, schaffte dort aber nicht den Durchbruch. Über Mannheims Jugend reifte Blum dann zum Profi. In der Bundesliga kam er nur vereinzelt bei Frankfurt zum Einsatz. Aktuell beim VfL Bochum.
© getty
Danny Blum (Jahrgang 1991): Kam erst zur U17 nach Gelsenkirchen, schaffte dort aber nicht den Durchbruch. Über Mannheims Jugend reifte Blum dann zum Profi. In der Bundesliga kam er nur vereinzelt bei Frankfurt zum Einsatz. Aktuell beim VfL Bochum.
Pierre-Michel Lasogga (Jahrgang 1991): Sieben Jahre war der Stürmer bei S04 in der Jugend. Mit 15 Jahren ging es dann zu RW Essen. Bei Hertha BSC wurde er 2010 ins Profiteam befördert, ehe es zum HSV ging. Seit Sommer stürmt er für Arabi in Katar.
© imago images
Pierre-Michel Lasogga (Jahrgang 1991): Sieben Jahre war der Stürmer bei S04 in der Jugend. Mit 15 Jahren ging es dann zu RW Essen. Bei Hertha BSC wurde er 2010 ins Profiteam befördert, ehe es zum HSV ging. Seit Sommer stürmt er für Arabi in Katar.
Lukas Raeder (Jahrgang 1993): Von Schalkes U19 wechselte der Torhüter 2012 mit großen Erwartungen zum FC Bayern. Dort war bei den Profis aber kein Durchkommen, ehe es 2014 nach Portugal ging. Seit 2017 steht er für den VfB Lübeck zwischen den Pfosten.
© imago images
Lukas Raeder (Jahrgang 1993): Von Schalkes U19 wechselte der Torhüter 2012 mit großen Erwartungen zum FC Bayern. Dort war bei den Profis aber kein Durchkommen, ehe es 2014 nach Portugal ging. Seit 2017 steht er für den VfB Lübeck zwischen den Pfosten.
Patrick Rakovsky (Jahrgang 1993): Der nächste Keeper, der nicht den Durchbruch bei Königsblau schaffte. Auch beim 1. FC Nürnberg blieb ihm die große Karriere verwehrt. Nach einer vereinslosen Zeit heuerte er 2019 beim FC Lahti in Finnland an.
© imago images
Patrick Rakovsky (Jahrgang 1993): Der nächste Keeper, der nicht den Durchbruch bei Königsblau schaffte. Auch beim 1. FC Nürnberg blieb ihm die große Karriere verwehrt. Nach einer vereinslosen Zeit heuerte er 2019 beim FC Lahti in Finnland an.
Kerem Demirbay (Jahrgang (1993): Erst Schalke, dann Dortmund. Auch Demirbay durchlief beide Nachwuchsbereiche. Nach mehreren Leihstationen avancierte er bei Hoffenheim zu einem hochklassigen BL-Profi. Seit 2019 bei Leverkusen (Ablöse: 32 Mio. Euro).
© getty
Kerem Demirbay (Jahrgang (1993): Erst Schalke, dann Dortmund. Auch Demirbay durchlief beide Nachwuchsbereiche. Nach mehreren Leihstationen avancierte er bei Hoffenheim zu einem hochklassigen BL-Profi. Seit 2019 bei Leverkusen (Ablöse: 32 Mio. Euro).
Marlon Ritter (Jahrgang 1994): Sechs Jahre Schalker Jugend, doch seinen Profivertrag erhielt er 2014 bei Gladbach. Bei den Fohlen kam er in der Bundesliga nie zum Einsatz. Erst im vergangenen Jahr feierte der 25-Jährige für Paderborn sein BL-Debüt.
© imago images
Marlon Ritter (Jahrgang 1994): Sechs Jahre Schalker Jugend, doch seinen Profivertrag erhielt er 2014 bei Gladbach. Bei den Fohlen kam er in der Bundesliga nie zum Einsatz. Erst im vergangenen Jahr feierte der 25-Jährige für Paderborn sein BL-Debüt.
Marian Sarr (Jahrgang 1995): Von S04 über Leverkusen landete auch Sarr beim BVB, wo er auch einen Profivertrag erhielt. Das einstige Verteidiger-Talent setzte sich aber nie durch. So ging es kaum über Einsätze in der 3. Liga hinaus – derzeit bei Jena.
© imago images
Marian Sarr (Jahrgang 1995): Von S04 über Leverkusen landete auch Sarr beim BVB, wo er auch einen Profivertrag erhielt. Das einstige Verteidiger-Talent setzte sich aber nie durch. So ging es kaum über Einsätze in der 3. Liga hinaus – derzeit bei Jena.
Jeremy Dudziak (Jahrgang 1995): Er war nur kurz auf Schalke, ehe sich der BVB den 24-Jährigen schnappte. 2019 machte er den nächsten Rivalenwechsel, als er von St. Pauli zum HSV wechselte. Dort war er vor seiner Verletzung (Innenbandriss) Stammspieler.
© getty
Jeremy Dudziak (Jahrgang 1995): Er war nur kurz auf Schalke, ehe sich der BVB den 24-Jährigen schnappte. 2019 machte er den nächsten Rivalenwechsel, als er von St. Pauli zum HSV wechselte. Dort war er vor seiner Verletzung (Innenbandriss) Stammspieler.
Florian Mayer (Jahrgang 1998): Nach acht Jahren in der S04-Jugend zog es den Innenverteidger zum VfL Bochum, ehe Borussia Mönchengladbach Potenzial beim 22-Jährigen sah. Seit vergangenen Sommer laboriert Mayer an einem Kreuzbandriss.
© imago images
Florian Mayer (Jahrgang 1998): Nach acht Jahren in der S04-Jugend zog es den Innenverteidger zum VfL Bochum, ehe Borussia Mönchengladbach Potenzial beim 22-Jährigen sah. Seit vergangenen Sommer laboriert Mayer an einem Kreuzbandriss.
1 / 1
Werbung
Werbung