Fussball

Bundesliga: Spielerberater-Chef prognostiziert sinkende Ablösesummen wegen Corona-Krise

Von SPOX
Kai Havertz wird mit einem Wechsel zum FC Bayern in Verbindung gebracht.

Gregor Reiter, Geschäftsführer der Spielervermittler-Vereiningung DFVV, hat prognostiziert, dass die Ablösesummen für Bundesliga-Spieler aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie künftig sinken werden.

"Umso länger die Pause dauert, desto wahrscheinlicher ist, dass als Erstes die Ablösesummen sinken, weil die Klubs diese Ausgaben sofort einsparen können", sagte Reiter gegenüber der Sport Bild.

Bundesliga: Wechselt Kai Havertz für unter 100 Mio. Euro?

Demnach könnte beispielsweise die Ablösesumme für Bayer Leverkusens Kai Havertz, der vielerorts mit einem Wechsel zum FC Bayern in Verbindung gebracht wird, geringer ausfallen, als zunächst angenommen.

Während Leverkusen-Trainer Peter Bosz das Preisschild des deutschen Nationalspielers zuletzt im dreistelligen Millionenbereich verortet hatte, ist derzeit unklar, ob ein derart hoher Betrag überhaupt zustande kommt, wenn der komplette europäische Transfermarkt ins Schwanken gerät.

Wie genau sich die Corona-Krise auf die finanzielle Struktur im Fußball-Geschäft auswirken wird, ist bis dato jedoch nicht gänzlich abzuschätzen.

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