Fussball

Bundesliga-Spieler-Umfrage: RB Leipzig wird vor FC Bayern Meister

SID
Die Mehrheit der Bundesligaspieler glaubt nicht, dass Bayern Meister wird.

RB Leipzig wird deutscher Meister, zumindest, wenn es nach der Meinung der Mehrheit der Spieler in der Bundesliga geht. 43,1 Prozent der Stimmen entfielen bei einer Umfrage des kicker auf den derzeitigen Tabellenführer, nur 36,0 Prozent dagegen glauben, dass Bayern München zum achten Mal in Serie die Schale gewinnt.

An der Wahl beteiligten sich 239 Spieler der 18 Bundesliga-Klubs. Sie erwarten mehrheitlich Frankreich als Gewinner der EM in diesem Jahr (36,0), mit jeweils 16,7 Prozent belegen Deutschland und England Rang zwei.

Robert Lewandowski von Bayern München war nach Meinung seiner Berufskollegen in der Hinrunde der beste Feldspieler in der Bundesliga. 47,7 Prozent der Stimmen entfielen auf den polnischen Angreifer.

Zum besten Torwart, zum besten Trainer sowie zum Aufsteiger der Hinrunde wurden Yann Sommer (38,9 Prozent), Marco Rose (49,0) sowie Marcus Thuram (26,4) von Borussia Mönchengladbach gewählt. Absteiger der Hinrunde ist nach Meinung einer Mehrheit von 11,7 Prozent Mario Götze von Borussia Dortmund.

SC Freiburg als positive Überraschung

Als positive sowie negative Überraschung der Hinrunde nannten die meisten Spieler den SC Freiburg (41,8) sowie Werder Bremen (43,1). Als Absteiger erwarten eine Mehrheit allerdings den SC Paderborn (43,3) sowie den 1. FC Köln.

Für den besten Trainer der Welt halten 80,3 Prozent Jürgen Klopp, dessen FC Liverpool erwarten 37,7 Prozent auch als erneuten Gewinner der Champions League. Die Premier League halten 64,4 Prozent für die beste Liga der Welt, gefolgt von der spanischen Liga und der Bundesliga.

Manuel Gräfe zum besten Schiedsrichter gewählt

Unter den Schiedsrichtern genießt nach wie vor der Berliner Manuel Gräfe den höchsten Respekt. Mit 32,6 Prozent der Stimmen lag der Seriensieger dieser Abstimmung knapp vor Deniz Aytekin (31,8).

Ein Problem für Gräfe und seine Kollegen: 63,2 Prozent der Teilnehmer antworteten auf die Frage, ob der Videobeweis seit Saisonbeginn besser umgesetzt werde, mit "nein"; die neue Handspielregel halten nur knapp 20 Prozent für nachvollziehbar, 61,5 Prozent verstehen sie dagegen nicht.

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