Sänger, Grantler, Mad Dogs: Die legendärsten Österreicher der Buli-Geschichte

 
Österreich ist eines der liebsten Import-Länder der deutschen Bundesligisten - seit der Gründung 1963 wechselten zahlreicher Profis Richtung Norden. Eine Auswahl der legendärsten.
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Österreich ist eines der liebsten Import-Länder der deutschen Bundesligisten - seit der Gründung 1963 wechselten zahlreicher Profis Richtung Norden. Eine Auswahl der legendärsten.
Max Merkel: Ließ hart trainieren und rauchte auf der Bank. Machte 1860 (1966) und Nürnberg (1969) zum Meister, überwarf sich jeweils mit der Mannschaft und musste gehen. Bei 1860 ließ er im Training "Alkoholiker gegen Antialkoholiker" spielen.
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Max Merkel: Ließ hart trainieren und rauchte auf der Bank. Machte 1860 (1966) und Nürnberg (1969) zum Meister, überwarf sich jeweils mit der Mannschaft und musste gehen. Bei 1860 ließ er im Training "Alkoholiker gegen Antialkoholiker" spielen.
Hans "Buffy" Ettmayer: Spielt in den 70er Jahren zunächst in Stuttgart, dann beim HSV und galt stets als etwas zu dick. "Ich bin der einzige Österreicher, der seinen Rucksack vorne trägt", sagte er mal. Außerdem ein torgefährlicher Mittelfeldspieler.
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Hans "Buffy" Ettmayer: Spielt in den 70er Jahren zunächst in Stuttgart, dann beim HSV und galt stets als etwas zu dick. "Ich bin der einzige Österreicher, der seinen Rucksack vorne trägt", sagte er mal. Außerdem ein torgefährlicher Mittelfeldspieler.
Bruno Pezzey: In den 80er Jahren bei Frankfurt und Werder bekannt für seinen Lockenkopf und seinen lässigen Spielstil. "Beckenbauer vom Bodensee", nannten sie ihn. 1994 mit 39 Jahren viel zu früh verstorben.
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Bruno Pezzey: In den 80er Jahren bei Frankfurt und Werder bekannt für seinen Lockenkopf und seinen lässigen Spielstil. "Beckenbauer vom Bodensee", nannten sie ihn. 1994 mit 39 Jahren viel zu früh verstorben.
Ernst Happel: Trainierte von 1981 bis 1987 den HSV und führte ihn 1983 zum Sieg im Europapokal der Landesmeister. War ein "Grantler" und eher unkommunikativ: "Wenns reden wollen, müssens Staubsaugervertreter werden."
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Ernst Happel: Trainierte von 1981 bis 1987 den HSV und führte ihn 1983 zum Sieg im Europapokal der Landesmeister. War ein "Grantler" und eher unkommunikativ: "Wenns reden wollen, müssens Staubsaugervertreter werden."
Toni Polster: Schaffte es wohl als einziger Mensch der Welt, sowohl bei den Gladbachern als auch den Kölner Fans beliebt zu sein. Sang wunderschön („Toni, lass es polstern“) und traf eiskalt: 181 Bundesligaspiele, 90 Tore.
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Toni Polster: Schaffte es wohl als einziger Mensch der Welt, sowohl bei den Gladbachern als auch den Kölner Fans beliebt zu sein. Sang wunderschön („Toni, lass es polstern“) und traf eiskalt: 181 Bundesligaspiele, 90 Tore.
Andreas Herzog: Sein Weg führte ihn in den 90er Jahren von Bremen nach München und zurück nach Bremen. Oliver Kahn schüttelte ihn auf dem Platz wütend durch, die Fans riefen ihn liebevoll „Herzerl“. Mit Werder zweimal Pokalsieger und einmal Meister.
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Andreas Herzog: Sein Weg führte ihn in den 90er Jahren von Bremen nach München und zurück nach Bremen. Oliver Kahn schüttelte ihn auf dem Platz wütend durch, die Fans riefen ihn liebevoll „Herzerl“. Mit Werder zweimal Pokalsieger und einmal Meister.
Wolfgang Feiersinger: Von 1996 bis 2000 spielte beim BVB. In der CL-Sieger-Saison 96/97 ersetzte er im Halbfinale den verletzten Sammer, fürs Finale war Sammer zurück - und Feiersinger nicht im Kader. Bewirtschaftet heute eine Almhütte.
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Wolfgang Feiersinger: Von 1996 bis 2000 spielte beim BVB. In der CL-Sieger-Saison 96/97 ersetzte er im Halbfinale den verletzten Sammer, fürs Finale war Sammer zurück - und Feiersinger nicht im Kader. Bewirtschaftet heute eine Almhütte.
Harald Cerny: Kam über die Amateurmannschaft des FC Bayern zu den Profis und spielte später zwölf Jahre lang für den TSV 1860, wo er zum vereinsinternen Bundesligarekordspieler avancierte.
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Harald Cerny: Kam über die Amateurmannschaft des FC Bayern zu den Profis und spielte später zwölf Jahre lang für den TSV 1860, wo er zum vereinsinternen Bundesligarekordspieler avancierte.
Edi Glieder: Nach seinem Torrausch im UI-Cup verpflichtete Schalke 2003 den bereits 34-jährigen Stürmer vom FC Pasching. Er blieb eine Saison, erzielte in 16 Spielen zwei Tore – und kehrte nach Pasching zurück.
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Edi Glieder: Nach seinem Torrausch im UI-Cup verpflichtete Schalke 2003 den bereits 34-jährigen Stürmer vom FC Pasching. Er blieb eine Saison, erzielte in 16 Spielen zwei Tore – und kehrte nach Pasching zurück.
Peter Pacult: In Deutschland als Trainer für den TSV 1860, RB Leipzig und Dynamo Dresden tätig. Als ihn der 1860-Busfahrer mal vergaß, gab er ihm eine Watschn. Die beiden versöhnten sich, der Busfahrer wurde entlassen.
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Peter Pacult: In Deutschland als Trainer für den TSV 1860, RB Leipzig und Dynamo Dresden tätig. Als ihn der 1860-Busfahrer mal vergaß, gab er ihm eine Watschn. Die beiden versöhnten sich, der Busfahrer wurde entlassen.
Emanuel Pogatetz: Man ruft ihn nicht umsonst "Mad Dog". Auf dem Platz hart zu sich selbst und zu den anderen. Seine Stationen in Deutschland: Leverkusen Hannover, Wolfsburg, Nürnberg und Union.
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Emanuel Pogatetz: Man ruft ihn nicht umsonst "Mad Dog". Auf dem Platz hart zu sich selbst und zu den anderen. Seine Stationen in Deutschland: Leverkusen Hannover, Wolfsburg, Nürnberg und Union.
Marko Arnautovic: Auf seinen Schuhen stand "CL-Sieger", obwohl er bei Inters Titel 2010 nicht zum Einsatz kam. Einem Polizisten erklärte er: "Ich kann dein Leben kaufen!" Bei Werder gelangen ihm zwischen 2010 und 2013 16 Tore und 13 Assists.
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Marko Arnautovic: Auf seinen Schuhen stand "CL-Sieger", obwohl er bei Inters Titel 2010 nicht zum Einsatz kam. Einem Polizisten erklärte er: "Ich kann dein Leben kaufen!" Bei Werder gelangen ihm zwischen 2010 und 2013 16 Tore und 13 Assists.
Paul Scharner: Kam 2012 zum HSV, machte vier Spiele (einmal Rot), kehrte in der Rückrunde per Leihe zu seinem Ex-Klub Wigan zurück, ehe er beim HSV in die Reserve degradiert wurde. "Ich werde erpresst", klagte er, wenig später wurde der Vertrag aufgelöst.
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Paul Scharner: Kam 2012 zum HSV, machte vier Spiele (einmal Rot), kehrte in der Rückrunde per Leihe zu seinem Ex-Klub Wigan zurück, ehe er beim HSV in die Reserve degradiert wurde. "Ich werde erpresst", klagte er, wenig später wurde der Vertrag aufgelöst.
Peter Stöger: In Köln wurde er zum "Aufstöger", als er den Klub in die Bundesliga und Europa League führte. Die Trennung folgte nach einem katastrophalen Saisonstart 2017. Dann übernahm er den BVB und die Fans sangen: "Walking in the Stöger Wonderland!"
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Peter Stöger: In Köln wurde er zum "Aufstöger", als er den Klub in die Bundesliga und Europa League führte. Die Trennung folgte nach einem katastrophalen Saisonstart 2017. Dann übernahm er den BVB und die Fans sangen: "Walking in the Stöger Wonderland!"
Guido Burgstaller: Abgesehen von einem legendären Auftritt in einem Werbespott für den Schalker Ugly Christmas Sweater ("Oh Burgi, das ist aber schön heiß!") überzeugt er mit steter Kampfbereitschaft. Und auch mit ein paar Toren.
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Guido Burgstaller: Abgesehen von einem legendären Auftritt in einem Werbespott für den Schalker Ugly Christmas Sweater ("Oh Burgi, das ist aber schön heiß!") überzeugt er mit steter Kampfbereitschaft. Und auch mit ein paar Toren.
Martin Hinteregger: Zunächst unscheinbar in Gladbach und Augsburg - doch dann: Weil er über FCA-Trainer Manuel Baum "nichts Positives" sagen konnte ging er nach Frankfurt. Dort innerhalb kürzester Zeit zum Kultspieler avanciert: "Hinti-Army!"
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Martin Hinteregger: Zunächst unscheinbar in Gladbach und Augsburg - doch dann: Weil er über FCA-Trainer Manuel Baum "nichts Positives" sagen konnte ging er nach Frankfurt. Dort innerhalb kürzester Zeit zum Kultspieler avanciert: "Hinti-Army!"
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