Dardai: "Nette Jungs kriegen auf die Nase"

Von Ben Barthmann
Pal Dardai war nach der Pleite in Leverkusen nicht sehr begeistert
© getty

Die Bundesliga ist ein hartes Geschäft, bisher war der lächelnde Pal Dardai dennoch erfolgreich. Nun kündigt der Trainer von Hertha BSC aber einen neuen Weg an.

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Ein harter Typ, aber trotzdem immer für ein Lachen gut: So hat man Pal Dardai als Trainer von Hertha BSC kennengelernt. Der Ungar zeigte sich nach der 1:3-Niederlage gegen Bayer Leverkusen allerdings von einer bisher unbekannten Seite.

"Den netten kleinen Ungarn wird es nicht mehr geben. Nicht beim Training und nicht mehr an der Seitenlinie", so der Hertha-Coach. Für ihn ist klar, dass er "viel böser" werden muss, um seiner Berliner oben zu halten: "Mehr fordern, lauter meckern, nicht mehr immer lächeln und mich öfter beschweren."

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Dem Trainer stieß zuletzt vor allem die harte Gangart der Leverkusener auf. Seine Mannschaft soll diese nun ebenfalls auf den Platz bringen. "Wir sind alle wie nette Jungs in der Schule. Aber jeder weiß, dass die netten Jungs am Ende immer was auf die Nase kriegen. Das will ich nicht mehr", so Dardai.

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