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Fussball

Mit neuen Hoffnungsträgern ins Kellerduell

Von Marco Nehmer
Auf die Künste von Markus Feulner wird es auch gegen Braunschweig ankommen
© getty

Das Aufeinandertreffen von Eintracht Braunschweig und dem 1. FC Nürnberg zu Beginn des 5. Spieltags bedeutet schon in der Frühphase der Bundesligasaison vor allem eins: Abstiegskampf pur. Die Hausherren warten noch immer auf ihren ersten Punkt, die Gäste aus Franken sind mit enttäuschenden zwei Pünktchen bisher ebenfalls vieles schuldig geblieben. Bei wem platzt der Knoten am Sonntag (So, 17.15 Uhr im LIVE-TICKER)?

"In dieser Woche sind die Köpfe wieder frei", zeigt sich Braunschweigs Kapitän Dennis Kruppke zuversichtlich, dass der Aufsteiger nach der Länderspielpause endlich in die Spur findet. "Wir müssen uns von dem Gedanken lösen, dass wir noch null Punkte haben. Wenn du dich zu sehr darauf versteifst, schränkt dich das im Kopf ein."

Das Tabellenschlusslicht unterlag gegen Bremen, Dortmund, Frankfurt und Hamburg - die Partie gegen Nürnberg wird angesichts der qualitativ höher einzuordnenden bisherigen Gegner die erste echte Standortbestimmung für die Niedersachsen. "Die Mannschaft hat die richtige Einstellung. Es ist eine Frage der Zeit, bis wir gewinnen", so Manager Marc Arnold.

AUFSTELLUNGEN: So wollen Nürnberg und Braunschweig spielen

Braunschweig hofft auf voll genesenen Kumbela

Ein Silberstreif am Horizont könnte für die Eintracht die Situation in der Offensive sein. Mit bisher nur einem einzigen Treffer sind die Braunschweiger zwar das zahnloseste Team der Liga, doch Hoffnung macht Domi Kumbela: Der Toptorjäger der vergangenen Zweitliga-Saison fehlte mit einem Sehnenanriss monatelang, war dementsprechend gegen Frankfurt und den HSV bei seinen ersten Einsätzen noch nicht auf der Höhe.

Doch der Kongolese arbeitete in der Länderspielpause gut und holte sich seine Erfolgserlebnisse. In zwei Testspielen traf der 19-Tore-Mann drei Mal und könnte der lahmenden Offensive nun endlich Durchschlagskraft verleihen. Und auch das Publikum dürfte im Eintracht-Stadion wieder zum Faktor werden. "So wie die Fans in Hamburg Stimmung machten, kann man auch nicht sagen, sie hätten den Spaß verloren", so Kruppke.

Hasebe vor Club-Debüt

Doch auch Gegner Nürnberg verspricht sich vom gefühlten Neustart nach zwei Wochen Pflichtspielpause einiges. "Wenn man wie wir nur zwei Punkte auf dem Konto hat, dann gibt es keine angenehmen Spiele. Aber wir fahren nach Braunschweig, um dort zu gewinnen", gab Hanno Balitsch die Richtung vor. Was den 32-Jährigen zuversichtlich macht: Die Verpflichtung von Makoto Hasebe, der wohl am Sonntag seinen Einstand geben wird.

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"Er bringt Werte in die Mannschaft, die für uns elementar wichtig sind, um erfolgreich zu sein, um Geschlossenheit und Disziplin auf und außerhalb des Platzes zu haben", lobt Balitsch den Japaner. "Makoto wird uns sofort mit seinen Führungsqualitäten und fußballerischen Fähigkeiten weiterhelfen", freute sich auch Trainer Michael Wiesinger bei Hasebes Vorstellung am Donnerstag. "Er wird uns besser machen."

Schäfer: "Müssen den Turnaround schaffen"

"Wir müssen und wollen mit einem Sieg in Braunschweig den Turnaround schaffen", fordert Kapitän Raphael Schäfer nun volle Konzentration auf den kommenden Gegner. Verzichten muss der Tabellen-17. dabei aber auf Javier Pinola. Der Argentinier sah beim 0:1 gegen Augsburg Gelb-Rot und ist zum Zuschauen verdammt. "Jetzt will ich zeigen, dass ich mich weiterentwickelt habe", sagt dessen Vertreter Marvin Plattenhardt.

Mit Adam Hlousek hat Wiesinger nun sogar noch eine Alternative mehr auf der linken Seite. Der Tscheche kehrt nach 533 Tagen Verletzungspause in Braunschweig in den Kader zurück. Beim Test gegen Rapid Wien (3:1) bereitete er direkt zwei Treffer vor. "Er ist sicher eine Option", so der Club-Coach vielsagend.

Der 5. Spieltag im Überblick

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