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Fussball

Kreuzer: BVB-System beim Hamburger SV

Von Tim Noller
Hamburgs Sportdirektor Oliver Kreuzer will den Verein in eine bessere Zukunft führen
© getty

Oliver Kreuzer ist sich der schwierigen Lage beim HSV bewusst. Strikte Budgetvorgaben zwangen den neuen Sportdirektor zum Sparen. Jedoch betrachtet er die Situation in Hamburg als Chance und nimmt sich Borussia Dortmund zum Vorbild.

Seine ersten drei Monate beim Hamburger SV waren alles andere als einfach: Oliver Kreuzer musste zunächst den Gehalts-Etat herunterfahren, um anschließend mit überschaubaren finanziellen Mitteln den Kader zu verstärken. Dennoch ist der 47-Jährige mit seinen getätigten Transfers zufrieden: "Ich denke, mit den vorhandenen Möglichkeiten haben wir gute Leute hinzubekommen."

Nach dem Verhandlungs-Stress der vergangenen Wochen möchte sich Kreuzer nun vermehrt der Jugend zuwenden: "Ich habe bisher noch kein U17- und kein U19-Spiel gesehen. Und bei der U23 war ich erst ein Mal. Ich möchte die Mannschaften sehen und kennenlernen."

Auf seine Pläne mit dem HSV angesprochen drückte der Sportdirektor seine Bewunderung für den Dortmunder Weg aus: "Wir brauchen eine gute Mischung, wollen aber unser Augenmerk auf junge und entwicklungsfähige Spieler setzen. So hat es Stuttgart einst unter Trainer Magath gemacht. Und auch Dortmund, als sie kurz vor dem Kollaps standen." Kreuzer ist sich sicher: "So etwas kann auch in Hamburg funktionieren."

Oliver Kreuzer im Steckbrief

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