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Fussball

Huntelaar: ManUnited? "Ich bleibe!"

Von SPOX
Klaas-Jan Huntelaar hat in der kommenden Saison mit Schalke große Ziele
© Getty

Klaas-Jan Huntelaar hat mit dem FC Schalke 04 große Ziele. Von einem Angebot von Manchester United habe er nichts gehört. Egal, er wolle sowieso in Gelsenkirchen bleiben. Beim Erzrivalen Borussia Dortmund bleibt Sebastian Kehl weiterhin Kapitän. Hannovers Geschäftsführer Sport, Jörg Schmadtke, sendet derweil eine Kampfansage an die Konkurrenz und Holger Stanislawski mistet bei 1899 Hoffenheim aus. In Gladbach fehlt das Geld und Hasan Salihamidzic sagt, was er an Deutschland vermisst hat.

Schalke 04

Der niederländische Top-Torjäger des FC Schalke 04, Klaas-Jan Huntelaar, erteilte allen Wechselgerüchten, die ihn sogar mit Manchester United in Verbindung brachten, eine klare Absage. "Egal, welche Anfragen kommen, sag allen ab, ich bleibe auf Schalke", habe er seinen Berater angewiesen.

Im "Kicker" steckte der 27-Jährige zudem die Ziele für die kommende Saison hoch. "Wir wollen am liebsten in die Champions League zurück. Das wäre das Beste für den Klub und auch für uns Spieler", attackierte der Hunter und fügte an: "Ich will nun eine Top-Saison für Schalke spielen." In der letzten Saison kam Huntelaar in 24 Einsätzen auf acht Treffer für die Königsblauen, musste dabei aber eine lange Durststrecke zurücklegen.

Borussia Dortmund

Beim Schalker Erzrivalen Borussia Dortmund bleibt Sebastian Kehl auch in der kommenden Spielzeit Kapitän. Der Ex-Nationalspieler hatte in der abgelaufenen Meister-Saison auf Grund diverser Verletzungen nur sechs Bundesligaspiele bestritten und seinen Stammplatz im defensiven Mittelfeld an Sven Bender verloren.

Deshalb wurde über seine Ablösung spekuliert und man wollte eigentlich rund um das Trainingslager auch keine Entscheidung in der Kapitänsfrage treffen. Nun kam es anders. Kehl darf im Amt bleiben, sein Stellvertreter bleibt Roman Weidenfeller. Mats Hummels als ist dritter Kapitän ebenfalls mit im Bunde.

Hannover 96

Mit seinem Klub Hannover 96 hat der Geschäftsführer Sport Jörg Schmadtke die beste Saison in der Vereinsgeschichte hinter sich. Doch das ist für den ehrgeizigen Macher nicht genug. Im Interview mit der "Bild" bekräftige der Ex-Torhüter, dass er mit Hannover auch in der neuen Saison vor Teams wie Werder, Hamburg, Wolfsburg oder Schalke stehen wolle.

Auf die Frage, ob diese Klubs an den Niedersachsen vorbeiziehen werden, antwortete er: "Das ist nicht selbstverständlich! Es muss nicht so sein. Es scheint diese Saison relativ wenig Geld im Markt zu sein. Ich sehe bei vielen Teams nicht so gravierende Änderungen, dass sie definitiv an uns vorbeiziehen."

Auch die Ziele für die kommende Spielzeit definierte der 47-Jährige. "In Europa wollen wir in die Gruppenphase, um mit attraktiven Spielen Werbung für 96 zu machen. In der Bundesliga hoffe ich, dass wir schnell in den Spiel-Rhythmus kommen. Im Pokal wäre es diesmal sehr erstrebenswert, dass wir auch im neuen Jahr noch dabei sind."

1899 Hoffenheim

Holger Stanislawski treibt die Planungen bei seinem neuen Klub 1899 Hoffenheim weiter voran. Oberste Priorität: den Kader verkleinern. "Der Kader ist eindeutig zu groß. Alles, was weltweit ausgeliehen war, ist wieder heimgekehrt", sagte der Coach am Rande des Trainingslagers der Kraichgauer.

Stanislawski will nun kräftig ausmisten und schreckt dabei auch vor prominenten Namen nicht zurück. Neben Talenten wie Jukka Raitala, Florian Ruck oder Daniel Lück, müssen auch etablierte Kräfte wie Marvin Compper um ihren Platz zittern. Compper, Josip Simunic, Vedad Ibisevic und Andreas Beck sollen sogar zu den Verkaufskandidaten gehören, wenn ein entsprechendes Angebot kommt.

VfL Wolfsburg

Zurück mit deutscher Disziplin. Hasan Salihamidzic ist zurück in der Bundesliga und freut sich auf den Saisonauftakt. Im "Bild"-Interview gab er zudem Auskunft darüber, was ihm in seinen vier Jahren in Italien besonders gefeht habe.

Überraschend: neben den Stadien, die in Deutschland einfach sensationell wären, vermisste Brazzo besonders die deutschen Tugenden Disziplin, Ordnung und Gründlichkeit. Er selbst habe Lust darauf, mit 34 Jahren nochmal in der Bundesliga anzugreifen und freut sich unter Magath zu arbeiten. "Man muss überall arbeiten, um Erfolg zu haben. Und ich arbeite gerne. Es ist bekannt, dass man bei Magath mehr tun muss", erklärte der Ex-Bayer und will im Trainingslager trotz Armbruchs weiter Gas geben.

Borussia Mönchengladbach

Retter Lucien Favre zeigte sich nach dem Testspiel gegen den FC Porto überhaupt nicht zufrieden. "Das war zu langsam! Zu wenig Bewegung! Wir haben viel zu viel zugelassen und müssen es deutlich besser machen", echauffierte sich der Schweizer über den leblosen Auftritt seines Teams.

Zudem ist Favre enttäuscht darüber, dass kein Geld für Neuverpflichtungen vorhanden sei. Die bisherigen Neuzugänge drängen sich nicht auf, um einen Stammplatz auf Anhieb zu ergattern.

Ob der Isländer Birkir Bjarnason von Viking Stavanger ein Kandidat für die erste Elf sein könnte, wird sich zeigen. Laut norwegischen Medien sind die Gladbacher an einer Verpflichtung des offensiven Mittelfeldspielers interessiert, der noch bis Ende des Jahres in Stavanger unter Vertrag steht.

Bundesliga 2011/2012 - der Spielplan

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