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Dufner schließt Wettbewerbsverzerrung aus

SID
Dirk Dufner (l.) hat vollstes Vertrauen zu Freiburg-Coach Robin Dutt
© Getty

Manager Dirk Dufner vom Bundesligisten SC Freiburg hat keine Zweifel, dass sein Trainer Robin Dutt am Samstag gegen Bayer Leverkusen die Champions League noch nicht im Kopf hat.

Manager Dirk Dufner vom SC Freiburg hat keine Zweifel, dass sein Trainer Robin Dutt am Samstag die Champions League noch nicht im Kopf hat und gegen seinen künftigen Arbeitgeber Bayer Leverkusen unbedingt gewinnen will.

"Natürlich ist es ein bisschen brisant, dass unser Trainer Robin Dutt nächstes Jahr nach Leverkusen geht und wir am letzten Spieltag auf Bayer treffen. Aber Robin wird sich nach vier Jahren am Samstag ganz gewiss nicht vor die Mannschaft stellen und sagen: 'Kommt, wir verlieren heute.' Ich weiß, dass Robin und die Jungs darauf brennen, Leverkusen zu schlagen", sagte SC-Manager Dufner.

Leverkusen bangt um Champions League

Die derzeit schwächelnden Rheinländer könnten im Falle einer Niederlage im Breisgau noch hinter Rekordmeister Bayern München auf den dritten Tabellenplatz zurückfallen. Das wiederum hätte die mehr als pikante Note, dass Heynckes mit seinem neuen Klub Bayern München direkt für die Champions League qualifiziert wäre. Leverkusen müsste in die Qualifikation für die Königsklasse.

Doch die sportliche Situation bei Bayer in der kommenden Saison interessiert Dutt erst, wenn sein Kontrakt in Freiburg ausgelaufen ist. "Ich bin noch beim SC Freiburg unter Vertrag. Wir können auf Platz 7 oder 12 landen - und ich will Siebter werden. Weil das ein toller Abschluss von vier wunderbaren Jahren in Freiburg wäre. Hier ist etwas gewachsen, hier sind Menschen, die mit mir durch dick und dünn gegangen sind. Vom ersten Tag in Freiburg, über den Aufstieg in die Bundesliga bis heute - es war eine wunderbare Zeit. Deshalb ist es mein Wunsch, dass es ein positiver Abschied wird", sagte der 46-Jährige der "Bild".

Dufner untermauerte, dass es nie Gedankenspiele gegeben habe, den scheidenden Trainer Dutt schon vor dem abschließenden Saisonspiel freizustellen. "Darüber haben wir im Traum nicht nachgedacht. Robin wäre zu Recht stinksauer gewesen, wenn wir ihn gefragt hätten, ob wir ihn da rausnehmen sollen. Er ist Profi und will sich mit einem Sieg aus Freiburg verabschieden", sagte Dufner.

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