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Fussball

Ralf Rangnick im Sommer nach Wolfsburg?

Von Matthias Kohlmaier
Schielte Ralf Rangnick etwa schon am 18. Spieltag auf den Posten von Steve McClaren in Wolfsburg?
© Imago

Wolfsburg-Manager Dieter Hoeneß hat schon einen Coach für die kommende Saison im Auge: Ex-Hoffenheim-Trainer Ralf Rangnick. Währenddessen baggert Juventus an Hoffenheims Andreas Beck, Christian Schulz' Wechsel von Hannover nach Wolfsburg scheint schon fast sicher. Ciprian Marica hat so gar keine Lust auf die taktischen Vorgaben von Bruno Labbadia und Gladbach-Keeper Logan Bailly droht der Knast.

Rangnick angeblich im Sommer zu Wolfsburg: Dieter Hoeneß will scheinbar Ralf Rangnick als neuen Coach der Wölfe verpflichten. Nach Informationen von "Spiegel Online" haben sich VfL-Manager Hoeneß und Rangnick bereits getroffen und über einen längerfristigen Vertrag verhandelt. Ursprünglich sollte Rangnick wohl sofort die Nachfolge des geschassten Steve McClaren antreten, der Ex-Hoffenheim-Trainer scheint aber ein Engagement ab der neuen Saison vorzuziehen. Dem Bericht nach soll auch Lorenz-Günther Köstner als Übergangslösung im Gespräch gewesen sein, bevor sich der VfL für Co-Trainer Pierre Littbarski als Interims-Coach entschied. Littbarski wird von dem Interesse seines Arbeitgebers an Ralf Rangnick wohl nicht sonderlich gern hören.

Juve-Angebot für Andi Beck: Juventus Turinwollte offenbar Andreas Beck von 1899 Hoffenheim in der Winterpause verpflichten. Becks Bruder und Berater Arthur beruhigt die Fans allerdings vorerst: "Nur weil Juventus kommt, ist das noch lange kein Grund auszuflippen." Die "Alte Dame" war angeblich bereit, für die Dienste des Hoffenheim-Kapitäns acht Millionen Euro auf den Tisch zu legen. Dies berichtet die "Rhein Neckar Zeitung". Wie lang Beck den Kraichgauern noch erhalten bleibt, steht allerdings in den Sternen. Bruder Arthur dazu: "Natürlich ist Andis Standpunkt, dass er mittelfristig international spielen will, ob mit Hoffenheim oder einem anderen Verein. Aber er kann sich das auch gut mit Hoffenheim vorstellen. Es muss deshalb kein Wechsel sein." Ein Treuebekenntnis klingt trotzdem anders.

Gladbach-Keeper Bailly droht Knast: Der 6. Mai. 2008 könnte Logan Bailly, Torwart in Diensten von Borussia Mönchengladbach, noch lange in Erinnerung bleiben. Wie "Bild" berichtet, war der damals noch für KRC Genk aktive Keeper an jenem Tag in eine Prügelei vor einer Lütticher Kneipe verwickelt. Jetzt muss er sich dafür vor Gericht verantworten. Wohl hauptsächlich deshalb, weil er einem seiner Kontrahenten per Kopfstoß das Nasenbein gebrochen hat, wie Bailly-Anwalt Frederic Bovy am Rande des Prozesses einräumte. Am ersten Tag der Anhörung ließ Bailly erst mal von seinem Anwalt ein Entschuldigunsschreiben vorlegen, wonach er aufgrund einer Trainingseinheit nicht vor dem Lütticher Gericht erscheinen könne. Nächster Gerichtstermin des impulsiven Keepers ist der 16. Mai - da ist die Bundesliga-Saison glücklicherweise schon seit zwei Tagen vorbei.

Marica provoziert in Stuttgart seinen Abgang: Stürmer Ciprian Marica scheint keine Lust mehr auf den VfB zu haben: "Für beide Seiten wäre es besser, wenn wir im Sommer eine Lösung finden", zitiert "Bild" ein Interview Maricas mit der rumänischen Zeitung "Gazeta Sporturilor". Vor allem mit dem taktischen Konzept von Stuttgart-Coach Bruno Labbadia scheint der Rumäne nicht einverstanden zu sein. Als zweiter Stürmer mit vielen Defensiv-Aufgaben sei er verschwendet, so Marica. Ihm fehle dann die nötige Frische und er könne der Mannschaft nicht mehr helfen. VfB-Manager Fredi Bobic hat Marica, der zurzeit bei einem Blitz-Turnier mit der rumänischen Nationalmannschaft auf Zypern weilt, jedenfalls schon zum Rapport bestellt.

Christian Schulz wohl bald ein "Wolf": Nach Informationen der "Hannoverschen Allgemeinen" soll Hannovers Christian Schulz im Sommer zum VfL Wolfsburg wechseln. Beim aktuellen Tabellenstand wohl nicht unbedingt ein Karriere-Upgrade, aber bei den Wölfen gibt es vermutlich deutlich mehr Geld zu verdienen, als im finanziell nicht auf Rosen gebetteten Hannover. Diese Mechanismen kennt auch Hannovers Coach Mirko Slomka: "Wenn er vernünftig ist, bleibt er in Hannover. Aber die Macht des Geldes sollte man nicht unterschätzen."

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