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Fussball

Louis van Gaal: "Gladbach ist kein Mythos mehr"

SID
In der letzten Saison gewannen die Bayern 2:1 gegen Mönchengladbach
© Getty

Zum Auftakt des 15. Bundesliga-Spieltags empfängt der FC Bayern München Borussia Mönchengladbach (ab 20.15 Uhr im LIVE-TICKER und auf SKY). In 41 Spielen in München konnten die Fohlen erst einmal gewinnen. Bayern-Coach Louis van Gaal legt den Finger in die Gladbacher Wunde.

In den 70er Jahren war es der Klassiker im deutschen Fußball schlechthin - doch wenn der deutsche Rekordmeister Bayern München und der fünfmalige Titelträger Borussia Mönchengladbach heute aufeinandertreffen, ist der Glanz vergangener Tage längst erloschen.

Das hat zumindest Bayern-Coach Louis van Gaal festgestellt: "Ich habe als Spieler mal 1:5 gegen Mönchengladbach verloren. Damals hatten die Gladbacher eine sehr gute Mannschaft. Aber mittlerweile ist Gladbach kein Mythos mehr."

"Gladbach hat einen Lauf"

Respekt vor dem Gegner hat der Niederländer aber allemal. "Sie sind gut organisiert und schwer zu schlagen. Sie haben gegen Hamburg und Schalke gewonnen und daher einen Lauf", so van Gaal.

Seine Bayern seien von einem Lauf noch entfernt: "Wir müssen das erst noch bestätigen." Er habe gegen Gladbach aber "ein gutes Gefühl", dass der dritte Sieg in Folge gelinge.

Auch Thomas Müller hat eine "neue Aufbruchstimmung" erkannt. "Wir gehen auf den Platz und haben wieder das Gefühl, besser zu sein als der Gegner", sagte Müller, der auch gegen Gladbach wieder in der Stratelf stehen wird.

Robben wieder im Kader

Arjen Robben kehrt nach überstandener Knieverletzung in den Kader zurück, wird aber zunächst auf der Bank Platz nehmen.

"Er fühlt sich besser als zuletzt. Ich denke, dass er eingewechselt werden kann", sagte van Gaal.

Da auch Miroslav Klose nach seiner Ellbogenverletzung wieder fit ist, dürfte Dauernörgler Luca Toni nur auf der Tribüne sitzen. Für Franck Ribery und Hamit Altintop kommt das Gladbach-Spiel zu früh.

Bayern - Gladbach: die voraussichtlichen Aufstellungen

Van Gaal warnte seine Mannschaft davor, schon zu sehr in Richtung Champions-League-Knaller bei Juventus Turin am kommenden Dienstag zu schauen: "Das erste Ziel ist es, gegen Gladbach zu gewinnen, dann kommt erst das nächste Spiel. Das muss das Kennzeichen eines guten Profis sein, dass er sich auf das nächste Spiel fokussieren kann."

Zuversicht bei den Fohlen

Bei den Gästen ist die durchaus Zuversicht vorhanden, die schwarze Serie bei den Bayern zu beenden. In 41 Spielen in München gab es erst einen Sieg, ein 2:1 am 14. Oktober 1995. Gegen keine andere Mannschaft haben die Gladbacher so viele Niederlagen (31) und Gegentore (109) hinnehmen müssen.

"Der Vorteil ist, dass wir nicht gnadenlos unter Druck stehen und ohne Angst vor den großen Namen nach München reisen", sagte Sportdirektor Max Eberl.

"Die Bayern sind im eigenen Stadion immer Favorit. Mit diesem Druck müssen sie leben. Aber natürlich haben wir dort etwas zu verlieren: nämlich drei Punkte", sagte Trainer Michael Frontzeck.

Bayern - Mönchengladbach: die Bilanz

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