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Fussball

"Jetzt glaube ich, dass wir Meister werden"

Von Premiere
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© Getty

München - Der überzeugende 3:1-Auswärtserfolg bei Eintracht Frankfurt am 29. Spieltag hat auch zu einer Überzeugung bei Uli Hoeneß geführt: Der Manager ist sich nun sicher, dass der 21. Meistertitel eingefahren wird.

Club-Coach Thomas von Heesen sieht sich in die E-Jugend zurück versetzt und Bielefeld-Trainer Michael Frontzeck jubelte über die beste Leistung unter seiner Regie.

Premiere hat die Stimmen zu den Mittwochsspielen gesammelt:  

Premiere Experte Stefan Effenberg über die Krise von Pokalfinalist Borussia Dortmund: „Thomas Doll muss irgendwann einmal richtige Konsequenzen ziehen, da muss man anders reagieren. Das ist eine Darbietung, die die Dortmunder bringen, die ist unter aller Sau. Die können froh sein, wenn sie nicht absteigen. Die Ansprüche sind höher. Da darf es nicht so aussehen, wie es derzeit in der Tabelle aussieht."

Über den abstiegsgefährdeten 1.FC Nürnberg: „Nürnberg hat mit dieser Leistung in der Ersten Liga nichts verloren. Wenn sie so weiterspielen, dann gehen sie in die Zweite Liga."

Über den Titelkampf: „Die Bayern werden Meister, egal ob am nächsten oder übernächsten Spieltag, so dominant, wie sie derzeit auftreten und wie die anderen am schwächeln sind."

Über Bayern Münchens potenzielle neue Nummer eins, Michael Rensing: „Mit Sicherheit wird nächste Saison einiges auf ihn zukommen. Ich finde es gut von Uli Hoeneß, dass er sich klar und deutlich äußert, damit da keine Diskussionen entstehen. Wenn er seine Leistung bringt, wird er mit Sicherheit die Nummer eins bleiben. Wenn nicht, dann werden sie mit Sicherheit reagieren."

Über Franck Riberys Wunschverpflichtung Mathieu Flamini: „Es geht nicht darum, was sich die Spieler wünschen. Ribery wünscht sich den, Luca Toni wünscht sich einen anderen. Es wird sehr schwer werden, diese Spieler zu bekommen. Mit Sicherheit wären sie Verstärkungen. Aber das ist kein Wunschkonzert."

Uli Hoeneß (Manager FC Bayern München) nach dem 3:1-Sieg in Frankfurt: „Wir haben im Moment ein bisschen Glück, keine Frage. Aber das ist immer so: Wenn man einen Lauf hat, so wie wir, dann gewinnt man auch Spiele, die eigentlich nicht zu gewinnen sind. Jetzt glaube ich, dass wir Meister werden. Wann, ist mir ziemlich egal. Nächste Woche muss nicht unbedingt sein." Über das Pokalfinale am Samstag: „Das ist eine ganz andere Sache. In einem Spiel kann man gegen jeden verlieren. Und deswegen müssen wir uns da sehr anstrengen."

Markus Pröll (Eintracht Frankfurt) nach der Niederlage gegen den FC Bayern: „Die Enttäuschung ist sehr sehr groß. Wir hätten heute etwas mitnehmen können. Unsere Chancenverwertung war der Knackpunkt. Man weiß, dass man gegen die Bayern nicht viele Chancen bekommt. Und wenn sie bekommt, dann muss man sie machen."

Thomas Doll (Trainer Borussia Dortmund) nach der 1:3-Heimpleite gegen Hannover: „Man hat gesehen, dass wir das München-Spiel noch nicht so verdaut haben, wie wir uns das vorgestellt haben, gerade in der ersten Halbzeit. Es war eine große Verunsicherung zu spüren, die wir lange Zeit nicht ablegen konnten. Wir haben Hannover das Leben zu einfach gemacht."

Über das Pokalfinale am Samstag gegen den FC Bayern: „Wir sollten uns nicht Gedanken machen, wer am Samstag aufläuft, sondern wie wir wieder aufstehen. Wir haben innerhalb von wenigen Tagen zwei richtig harte Niederlagen einstecken müssen. Wir liegen am Boden."

Thomas von Heesen (Trainer 1.FC Nürnberg) nach dem 0:3-Debakel in Stuttgart: „Wenn man nach zwei Minuten ein Gegentor fängt, auf diese Art und Weise, die ich bei einem erfahrenen Spieler überhaupt nicht nachvollziehen kann, dann ist das für die Mannschaft nicht leicht, wegzustecken. Wir haben geglaubt, mit diesen Aktionen über den Berg zu sein. Die Spieler machen Fehler, die man eigentlich in der E-Jugend macht. Wir haben überhaupt keine Einstellung zum Gegner gefunden und keine Zweikämpfe angenommen, wir haben nur zugeguckt und begleitet. Das zu verarbeiten ist brutal hart. Ich habe nicht geglaubt, dass wir noch einmal einen solchen Rückschlag erleiden und auf diese Ebene zurückkommen würden, weil ich davon ausgegangen bin, dass die Mannschaft stabiler ist. Das 0:3 ist brutal."

Über das Nachholspiel am Sonntag gegen Wolfsburg: „Jetzt kann die Mannschaft beweisen, dass sie den Hintern in der Hose hat. So wie heute in der ersten Halbzeit aufzutreten, geht überhaupt nicht für die Situation, in der wir uns befinden. Wir müssen gegen Wolfsburg gewinnen, um in Reichweite zu bleiben. Ich gehe davon aus, dass sich jeder um 50 bis 70 Prozent steigern wird, sonst hat er seinen Job verfehlt."

Michael Frontzeck (Trainer Arminia Bielefeld) nach dem 1:0-Sieg gegen Leverkusen: „Das war über 90 Minuten das beste Spiel unter meiner Leitung."

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