Fussball

DFL für höhere Ausbildungsentschädigungen

SID
Ansgar Schwenken hat sich für höhere Ausbildungsentschädigungen ausgesprochen

DFL-Direktor Ansgar Schwenken hat angekündigt, dass die DFL die Ausbildungsentschädigung für die Klubs reformiert, die Lizenzspieler in den fünf Jahren vor deren Profidebüt ausgebildet haben. "Dazu wird es einen größeren Topf geben als die eine Million, die bisher an die Vereine ging", sagte Schwenken im kicker-Interview.

Ab der kommenden Saison soll die Summe auf 4 bis 4,5 Millionen erhöht werden.

Der 47-Jährige betonte, der DFL sei es wichtig, die Ausbildung in kleineren Vereinen unterhalb der Profiligen zu honorieren. "Ein Vehikel dafür könnte der DFB-Pokal sein."

Schwenken hat die Pläne für eine Reform des DFB-Pokals verteidigt. "Die Idee ist, eine oder zwei zusätzliche Runden vorzuschalten, sodass mehr Amateurteams teilnehmen und an den Einnahmen partizipieren können", sagte der Nachfolger von Andreas Rettig.

Schwenken: Topklubs sollen für deutschen Fußball werben

"Gleichzeitig soll den Topklubs der Bundesliga Gelegenheit gegeben werden, im Sommer internationale Auftritte zu vereinbaren, um weltweit für den deutschen Fußball zu werben", fügte er an.

Ein wesentliches Merkmal des Plans ist die Terminierung der 1. Hauptrunde, bei der die sieben Europacup-Starter in den Wettbewerb einsteigen sollen.

Während die Runde bisher am Wochenende vor dem Bundesliga-Start ausgetragen wird (Anfang oder Mitte August), könnte sie zukünftig im September stattfinden. Die Gespräche mit dem DFB laufen derzeit.

Honorare für Schiedsrichter steigen an

Desweiteren sollen die Honorare für Bundesliga-Schiedsrichter nach vier Jahren ohne Steigerung angehoben werden. Das Honorar für einen Erstligaeinsatz steigt von 3800 Euro auf 5000 Euro, Assistenten erhalten 2500 Euro und der Vierte Offizielle sowie der Videoassistent 1250 Euro.

"Wir haben uns intensiv damit auseinandergesetzt, was ein Schiedsrichter leistet, wie er sich auf die gesamte Saison und das einzelne Spiel vorbereitet, physisch und psychisch. Deshalb haben wir gemeinsam mit dem DFB entschieden, die Honorierung anzupassen", sagte Schwenken.

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